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Eintreten, Hadern, Reflektieren: Ein Rundgang im Weltmuseum Wien (Noëlle Schmid & Laura Veenemans)

Über 250’000 Objekte in Depots und Vitrinen erzählen von kolonialen Handelspraxen, habsburgischem Sammlerwahn und wissenschaftlichen Expeditionen. Zwischen Marmorsäulen und gedämpftem Licht lädt das Weltmuseum Wien heute zur Auseinandersetzung mit Verflechtungsgeschichten ein. Welche Verantwortungen und Zukunftspotenziale liegen in einem Haus, das die Welt mit Wien verbindet?

Autor: Noëlle Schmid und Laura Veenemans

Das Weltmuseum Wien

Auf dem Heldenplatz blicken wir auf eine neobarocke Fassade, an der zentriert und in Weiss «welt museum wien» steht. Dahinter befindet sich auf zwei Etagen in 25 Ausstellungssälen ein Archiv «mit Dokumenten der kulturellen Vielfalt und der Veränderungen der Kulturen der Welt» (Weltmuseum Wien, Aufgabe & Geschichte). In der Sammlung des Weltmuseums liegen heute über 250’000 Objekte und ebenso viele Fotografien und Publikationen. Sie ist das Resultat einer Institutionalisierungsgeschichte, die von habsburgischen Wunderkammern, Weltreisen verschiedener Erzherzöge und wissenschaftlichen Expeditionen zeugt. Darin spiegeln sich Geschichten kolonialer Kontexte, rassistisch motivierter Forschung, essentialisierender Vorstellungen und Festschreibungen des «Anderen». Die Aufarbeitung und Vermittlung dieser Verflechtungsgeschichten wie auch die Aushandlung mit den Communities of Origin über Ausstellung und Zukunft dieses Erbes sind heute die dringendsten Aufgaben des Weltmuseums.

Mit dem Rebranding – vom Museum für Völkerkunde zum Weltmuseum Wien – wurde 2013 eine Phase der Neupositionierung eingeleitet: Nach langen Umbauarbeiten öffnete 2017 die bis heute sichtbare Schausammlung, die mehrstimmig mit statt über die Communities sprechen will. Ergänzt wird das Programm durch mehrere Sonderausstellungen, die «die historischen Sammlungen mit aktuellen gesellschaftlichen und kulturellen Fragestellungen in Dialog» (Weltmuseum Wien 2025) setzen.

EingangAbb. 1: 500 Jahre Sammlerwahn zuhause in der Neuen Burg im Weltmuseum Wien. Illustration von Laura Veenemans.

Eintreten

Im Inneren werden wir von Henrie Dennis, Vera Marušić und Salomé Ritterband erwartet. Während draussen die Touristenströme vorbeiziehen und die Strassenbahnen über die Ringstrasse donnern, ist es hier ruhig und kühl. Marmorsäulen erinnern an Autorität und Imperialismus und rahmen unser Eintreten in die beeindruckende Säulenhalle.

Gleich zu Beginn erfahren wir, dass in diesem von Monumentalität geprägten Haus lediglich 1.5% aller Objekte der Sammlung sichtbar sind. Bei der Auswahl setzte das Weltmuseum Wien laut Kulturvermittlerin Ritterband den Fokus auf Beziehungsgeschichten und Provenienz. Unsere Gastgeberinnen schlagen vor, dass wir uns zuerst ein «Showpiece» anschauen und so begeben wir uns in die Schausammlung.

MarmorAbb. 2: Prachtvolle Marmorsäulen erinnern an kaiserliche Ambitionen. Illustration von Laura Veenemans.

Die Schausammlung: Doppeltes Erbe

Vom Marmor-Lichthof können die Ausstellungsräume von beliebigen Seiten betreten werden und somit in nicht festgelegter Reihenfolge besucht werden. Sie sollen sich «wie eine Perlenkette von Geschichten aneinanderreihen» (Weltmuseum Wien, Schausammlung).

Beim Eintreten offenbart sich ein starker Kontrast: gedämpftes Licht, abgedunkelte Fenster und Objekt an Objekt in schwarzen, raumhohen Vitrinen.

Wir befinden uns im Mezzanin in Geschichten aus Mesoamerika und steuern auf einen nicht zu übersehenden Schaukasten zu. In einem Halbkreis laden Sitzbänke zum Verweilen ein. Hinter Glas liegt der berühmt-berüchtigte Federkopfschmuck der Azteken. Bis heute ist unklar, über welche (Um-)Wege er nach Österreich kam, wo er Gegenstand fälschlicher Zuschreibungen wurde, mehrere Bedeutungswandel miterlebte und (auch) konflikthafte Beziehungen prägte. Als einzig erhaltenes Exemplar seiner Art besteht der Penacho heute aus einer fragilen Grundstruktur mit Federn des Quetzalvogels. Erst durch die mündliche Einführung wird deutlich, wie stark seine Anwesenheit politisch und kulturell geprägt und wiederholt zu hinterfragen ist. Die Restitutionsfrage ist seit Jahren Mittelpunkt diverser Debatten und Proteste von österreichischer und mexikanischer Seite. Aktueller Stand: Der Prachtkopfschmuck sei zu fragil und bleibt deshalb weiterhin in Wien. Vor diesem Hintergrund ist es auffällig, wie stark das Museum die Auseinandersetzung mit dem Federschmuck den Besuchenden selbst überlässt. Die Ausstellung eröffnet unterschiedliche Ebenen, zwingt aber keine Lesart aktiv ein: Das Objekt ist schnell gefunden, mensch kann ein Foto machen und die Ausstellung direkt wieder verlassen. Wer aufmerksam durch den Raum geht, entdeckt hinter der Vitrine einen weiteren Schaukasten mit einem ausgestopften Vogel und beginnt bestenfalls, die materiellen Voraussetzungen mitzudenken. Eine Video-Koje bietet weiterführende Stimmen zu Kolonialismus und Restitution. Wir erfahren von informativen Websites und der Methode, über Spiel koloniale Diskussionen zu vermitteln. Es ist also eine ganze Palette an Rezeptionen möglich. Was schlussendlich für Besuchende sichtbar oder greifbar wird, bleibt offen.

Penacho

Abb. 3: Showpiece: Penacho. Illustration von Laura Veenemans.

In Anbetracht der knappen Zeit hasten wir über die Parkettböden von Saal zu Saal – in der Dunkelheit verschwimmt die Fülle an Artefakten. Die schwarzen Sammlungsräume werden immer wieder durch weiss gehaltene «Konzepträume» durchbrochen, die sich wahlweise in einer «lebensnäheren» Inszenierung der Gegenstände versuchen oder die disziplinhistorischen und kolonialen Verstrickungen des Museums selbst zur Sprache bringen. 

Sinnbildlich endet unser Rundgang in Im Schatten des Kolonialismus. Um einen grossen Interaktivitäts-Tisch versammelt sich die Gruppe zu einer Schlussdiskussion, in der wir gemeinsam mit unseren Gastgeberinnen um Gegenwart, Bedeutungen und Zukünfte der Institution hadern.

Sinnbildlich endet unser Rundgang in Im Schatten des Kolonialismus. Um einen grossen Interaktivitäts-Tisch versammelt sich die Gruppe zu einer Schlussdiskussion, in der wir gemeinsam mit unseren Gastgeberinnen um Gegenwart, Bedeutungen und Zukünfte der Institution hadern.touchAbb. 4: Touchscreen-Meer: Nur noch einzelne geben die gewünschten Informationen wieder. Illustration von Laura Veenemans.

Hadern

Die Menge und Dichte an Informationen, die allein in der Schausammlung geboten werden, lassen sich in einem Besuch kaum bewältigen. Die Informationsvermittlung zu den Objekten wird vornehmlich über Ausstellungstexte geleistet, die direkt auf den Vitrinen angebracht und deshalb oft schwer lesbar sind. Inhaltlich finden wir darin einen reflektierten Umgang mit Provenienzen, den historischen Ungerechtigkeiten, von denen das Museum profitiert(e). Wir erfahren von Sammler*innen-Persönlichkeiten, ihren Biografien und (Des-)Interessen. Als (Mit-)Kurator*innen in den einzelnen Sälen erzählen die Communities teilweise selbst von Verflechtungsgeschichten, von verschiedenen Handwerks- und Fertigungstechniken und von den alltagskulturellen und spirituellen Bedeutungen der Objekte. Unter dem Begriff «Mehrstimmigkeit» sind die Mitwirkenden an den Seiten der jeweiligen Einführungs-Module aufgelistet. Sie sollen verdeutlichen, dass hier nicht länger «das Museum» als vermeintlich-allwissende Institution spricht, sondern dass dieses Wissen Resultat einer Zusammenarbeit verschiedener Stimmen ist. Diese Kollaboration mit den Communities of Origin ist – wenn auch nicht ohne Fallstricke – ein wichtiger Schritt zur Dekolonisierung von Museen (Bell 2017, 241, 253).

Wer aber nicht liest – oder nach einer Weile nicht mehr lesen mag – ist konfrontiert mit einer Präsentation, die wie eine Maquette an «uralte museologische Vorbilder» (Thurner 2019) erinnert. Das Raumkonzept sieht wenig Spielraum für neue Erkenntnisse und das Mitwirken von Besuchenden vor. Gäbe es nicht niederschwelligere visuelle oder räumlich-szenografische «Eingriffe» in die Objektinszenierung, die – unabhängig von der Textebene – einen (kritischen) Zugang ermöglichen?

Die Schausammlung scheint hier in ihrer Zeit verhaftet – sowohl im szenografischen Vermittlungsverständnis, aber auch inhaltlich: Wir vermissen die Implikationen und Zukunftsfragen, die sich aus den Beziehungsgeschichten ergeben. Während sich das Weltmuseum in den letzten Jahren beispielsweise auf politischer Ebene aktiv an der Erarbeitung von Restitutions-Empfehlungen beteiligte (vgl. Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport 2023), ist dieses Schaffen im musealen Raum nicht greifbar. Vereinzelte Restitutionsfälle von Human Remains oder von NS-Raubkunst stehen in Kontrast zu gefüllten Depots und Vitrinen, in denen sich Speer an Speer reiht. Wir sehnen uns nach Luft und Leere, nach sichtbaren Wissenslücken in den Objektgeschichten.

IndienAbb. 5: Indien 1983: Sammlerwahn on Display. Illustration von Laura Veenemans.

Mit welchen Methoden lassen sich frühere institutionelle Selbstverständnisse und die Schwierigkeiten einer statisch angelegten Dauerausstellung überwinden? Unter der neuen Direktion, die das Haus seit 2025 führt, wurde ein Raum innerhalb der Schausammlung aufgelöst und in ein Pop-up-Format umgewandelt. Hier bekommen wir erste Versuche eines «Neu-, Um-, Un- und Anders-Anordnens» (Baur  2025, 221), losgelöst von etablierten geografischen Museumsordnungen zu sehen. Zudem soll im Verlauf des Jahres ein Open Space entstehen, der kostenfrei zugänglich ist. Dieses offenere Erdgeschoss soll in Zukunft Platz für die Beziehungsarbeit mit unterschiedlichen Communities bieten. Das Museum scheint ihre Objekte nicht länger nur unter dem Konzept «die Welt und Wien» kontextualisieren, sondern zunehmend auch für und mit der Stadtbevölkerung aktivieren zu wollen – und daraus kleine, aber wichtige Schritt-für-Schritt-Veränderungen innerhalb der Schausammlung umzusetzen. Eine umfassende Neugestaltung ist finanziellen Einschränkungen wie auch institutionellen und politischen Strukturen unterworfen und bleibt deshalb vorläufig eher Wunschdenken. Die Spannungen, die daraus entstehen, sind im Gespräch spürbar. Was bleibt, ist die Haltung, dass es jenseits von richtig und falsch vor allem darum geht, weiterhin Fragen zu stellen. Auch wenn klare Antworten ausbleiben.VerflechtungAbb. 6: Ein Dorf in den Bergen: Blick auf Verflechtungen. Illustration von Laura Veenemans.

Die Sonderausstellungen: neue Verflechtungen

Ein besonderes Format des Weltmuseums ist die Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Künstler*innen in Form von Sonderausstellungen. Das Archiv wird für internationale, insbesondere nicht-westliche Kunstschaffende geöffnet, die die Objekte aus einer gegenwärtigen Perspektive interpretieren, beziehungsweise als Ausgangslage für ihr Schaffen nehmen können. Ein Versuch, die vorhandenen Beziehungsgeschichten weiter- statt festzuschreiben.

Während unseres Besuchs war The Craftocene des Designstudios Superflux zu sehen. Spekulativ inszenieren die multimedialen Installationen zukünftige Generationen, die auf die ökologischen und gesellschaftlichen Folgen heutiger Konsum- und Fortschrittsvorstellungen zurückblicken. Diese Ausstellung verstrickt in düsterem Licht Sammlung und Zukunftsszenarien, Kunst und Betrachtende miteinander. Auch mit kunsthistorischem und kulturwissenschaftlichem Hintergrund nahmen wir die Ausstellung als anspruchsvoll wahr. Gerade die Verbindung von zeitgenössischer Kunst mit ethnologischen Sammlungsobjekten erzeugt eine zusätzliche Komplexität, die jedoch spannende neue Perspektiven eröffnet.

Im Kontrast dazu wirkte die zweite, kostenfreie Sonderausstellung Kolonialismus am Fensterbrett deutlich niederschwelliger und zugänglicher. Anhand bekannter Zimmer- und Balkonpflanzen zeigte sie auf spielerische Weise koloniale Verflechtungen, globale Handelswege und die wirtschaftliche Ausbeutung von Herkunftsländern auf. Die mehrschichtige Szenografie – Pflanzen vor bunten Vitrinen mit wissenschaftlichen Zeichnungen, Sammlungsobjekten und kurzen Texten – spricht verschiedene Sinne an und holt Besucher*innen auf unterschiedlichen Ebenen ab.

sonder
PflanzeAbb. 7+8: Sonderausstellung im partizipativen Raum «zam». Illustrationen von Laura Veenemans.

Reflektieren

Während des Besuchs macht sich eine ambivalente Mischung aus Irritation, Unbehagen, Enttäuschung und offenbleibenden Fragen breit: Scheitern wir an unseren (vielleicht illusorischen) Erwartungen an dieses Museum? Können wir «fertige» Antworten auf komplexe Diskussionen verlangen? Wäre es überhaupt «richtig», wenn wir dieses Museum mit seinen gewaltvollen Verflechtungen nicht mit einem gewissen Unbehagen verlassen würden? Ein Unbehagen, das durch «die reichen Depots im Westen und das häufige Fehlen von Kulturgut im Herkunftsland» (Francini 2022, 11f.) ausgelöst wird. Doch fragen wir uns: Wie produktiv könnte das Museum dieses Unbehagen hervorrufen, es inszenieren und kritisch zur Diskussion stellen? Wie könnte Leere kreativ genutzt und auch das Nicht-Wissen anerkannt werden? Erste Ansätze in diese Richtung erkennen wir in den Sonderausstellungen. Sie schaffen es, das Archiv in neue Kombinationen und (Un-)Ordnungen zu bringen, darin (Wissens-)Lücken, aber auch Zukunftspotenziale sichtbar zu machen. Was bleibt, ist der Wunsch, dass diese Dynamik bald auch die Schausammlung und die Institution als Ganzes erreicht: eine aktivierte Sammlung, ein offenes, einladendes Haus, ein lebendiges Archiv. Bell erinnert daran, dass dies nur gelingen kann, wenn Museen bereit sind, loszulassen – von Ressourcen, Deutungshoheiten und auch von den Objekten selbst. Loslassen zugunsten der Communities und von Anliegen, die über das Museum hinausweisen (Bell 2017, 250).ZugangAbb. 9: Verschlossener Zugang auf der Galerie. Illustration von Laura Veenemans.

Der Besuch endet auf der Treppe vis-à-vis dem Museum. Dort beginnt eine Diskussion, die auch nach einer Stunde noch nicht abreisst. Das Gefühl des Unbehagens und das Hadern um mögliche Zukünfte nehmen viel Raum ein. Vielleicht liegt genau hier das Potenzial: Diese Gefühle nicht als Zeichen des Scheiterns, sondern als Anstoss zur Innenschau. So schliessen wir mit der in Berlin lehrenden französischen Kunsthistorikerin und Expertin für den Umgang mit kolonialem Kulturerbe Bénédicte Savoy: «Innenschau besteht […] im kollektiven Bestreben, die Objekte in unseren Museen wieder mit der Geschichte ihrer Herkunft zu verbinden – und mit den Menschen, die heute dort leben, wo die Objekte früher einmal waren. Es heisst, den beschwerlichen Teil unserer Geschichte als Europäer, ‹zu denen alles gekommen ist›, sichtbar und denkbar zu machen. Es heisst, durch die Geschichte hindurch unseren Blick für eine mögliche Zukunft des Weltkulturerbes zu öffnen.»  (Savoy 2019, 54)

Weltmuseum Wien. Neue Hofburg, Heldenplatz, 1010 Wien. Eintritt Vollpreis 16 €, Ermässigt 12 €, Di 10-21:00, Mi-So 10-18:00 Uhr. www.weltmuseumwien.at

Literatur- und Quellenverzeichnis

Baur, Joachim: Beziehungsweise Museum. Paradigmenwechsel 1993/2023. In: Renate Flagmeier u.a. (Hg.): Werkbundarchiv – Museum der Dinge. Objekte, Ausstellungen, Räume. Eine Museumsgeschichte. Leipzig: Spector 2025, S. 218–227.

Bell, Joshua A.: A Bundle of Relations: Collections, Collecting, and Communities. In: Annual Review of Anthropology 46. 2017, S. 241–259.

Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport, Sektion IV – Kunst und Kultur.  Empfehlungen des Beratungsgremiums für einen Handlungsrahmen zu Beständen österreichischer Bundesmuseen aus kolonialen Kontexten. Wien: Bundesministerium für Kunst, Kultur, öffentlichen Dienst und Sport 2023.

Francini, Esther Tisa: Wege der Kunst: Wie die Objekte ins Museum kommen. Zürich: Museum Rietberg und Scheidegger & Spiess 2022.

Weltmuseum Wien. WMW Contemporary: Programm Herbst 2025 bis Frühjahr 2026. Wien: KHM-Museumsverband 2025.

Weltmuseum Wien. Aufgabe & Geschichte. Weltmuseum Wien. URL: https://www.weltmuseumwien.at/ueber-uns. (Zugriff: 08.06.2026).

Weltmuseum Wien. Schausammlung: Eine Perlenkette von Geschichten. Weltmuseum Wien. URL: https://www.weltmuseumwien.at/ausstellungen/schausammlung. (Zugriff: 08.06.2026).

Savoy, Bénédicte: Die Provenienz der Kultur: von der Trauer des Verlusts zum universalen Menschheitserbe. Berlin: Matthes & Seitz 2018.

Thurner, Ingrid: Weltmuseen: Die Aneignung der Welt in Dingen. Wiener Zeitung 2019. URL: https://www.wienerzeitung.at/h/weltmuseen-die-aneignung-der-welt-in-dingen. (Zugriff: 08.06.2026).

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