Nie ankommen: Das Volkskundemuseum Wien im Übergang (Nadja Stocker & Frieder Schaupp)
Das Volkskundemuseum Wien ist unfertig, und das mit voller Absicht. Der physische Ort des Museums ist momentan im Umbau und dies geht mit einer umfassenden Neustrukturierung der ganzen Institution einher. Das VKM nutzt die Zeit des Umbruchs, um seine Positioniertheit im musealen Feld zu reflektieren und neu zu denken: So beschäftigt es sich gegenwärtig mit verborgenen Vergangenheiten, möglichen Zukünften und damit, was für ein Ort das Museum sein soll. Es versteht sich als Teil eines multidimensionalen Austauschs, der bestenfalls nie abgeschlossen wird.
Ankommen: Mit dem Bus zum Museum
Den aktuellen Standort des Volkskundemuseums Wien auf dem Otto Wagner Areal (OWA) erreichen wir im Bus der Linie 48A.
Das OWA, auf dem wir unsere Exkursion beginnen, wurde einst als Niederösterreichische Landes-Heil- und Pflegeanstalt erbaut – nach Plänen von Otto Wagner, eröffnet 1907 als einer der grössten psychiatrischen Spitalkomplexe Europas. Die Geschichte sitzt im Raum. Der Bus der Linie 48A, so zeigt die kleine, informative Sonderausstellung «Meet Otto» im temporären Volkskundemuseum-Pavillon, trug im Wiener Volksmund den Spitznamen «Narrenkutsche», weil augenfällige Patient*innen der Klinik ihn zum Transport nutzten.
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Abb. 1: Der Bus 48A, im Wiener Volksmund auch «Narrenkutsche» genannt. Foto von Frieder Schaupp.
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Abb. 2: Das Ankommen am Otto-Wagner-Areal. Foto von Frieder Schaupp.
Das Volkskundemuseum Wien schreibt auf seiner Webseite «It must have been LOVE, but it’s OWA now» (Website: Volkskundemuseum Wien). Während der Generalsanierung des Gartenpalais Schönborn in der Laudongasse seit 2024 sind die Büros des Volkskundemuseums samt einiger provisorisch genutzter Ausstellungsräumlichkeiten hier beheimatet. Bis 2027 ist die Zwischennutzung angedacht – und es gibt schlechtere Orte, um sich über die konzeptuelle und institutionelle Neuausrichtung eines Museums Gedanken zu machen.
Das OWA, ein Ort im Übergang, fungiert aktuell für das Volkskundemuseum als Ort der institutionellen Aushandlung der Zukunft: Das Museum konnte dank EU-Fördergeldern ein umfassendes Sanierungsprojekt auf den Weg bringen. Im selben Zuge will sich das Haus neu positionieren: Neuer Name, neues Ausstellungskonzept, neue Beziehungsweisen. Mehrjährige Themenschwerpunkte und ein «Hof der Kulturen» sollen neue Öffentlichkeiten erreichen. Ein Museum als Dritter Ort, in dem die konventionelleren musealen Disziplinen – Ausstellen, Sammeln und (zunehmend auch) Vermitteln – koexistieren sollen mit neuartigen Ansprüchen der über einhundert Jahre alten Kulturinstitution: Ein offener Ort der Beziehungen soll entstehen, eine bespielbare Bühne der Möglichkeiten, ein Wohnzimmer mit einem Hof wie ein Gemeinschaftsgarten und damit eine Institution, die Kollaborationspartner*in sein will für die diverse(n) Stadtgesellschaft(en) Wiens.
Inspiriert von den Stationen unserer gemeinsamen Exkursion im April 2026 wirft dieser Bericht einen kulturwissenschaftlich-analytischen Blick auf die Themen unseres Besuchs und Austauschs mit dem Volkskundemuseum Wien. Dabei soll die institutionelle Neuausrichtung beleuchtet werden, mit besonderem Augenmerk auf den Umgang mit Museum als physischer, architektonischer und geographischer Ort, aber auch als Ort der Beziehungsarbeit.
Begehen: Der Ort und seine Vergangenheiten
Im Rahmen unseres Besuchs begehen wir drei unterschiedlichste Standorte des Volkskundemuseums. Neben der Zwischennutzung auf dem OWA werfen wir auch einen Blick auf das sich in Generalsanierung befindende Gartenpalais und besichtigen den Luftschutzbunker, der sich direkt daneben befindet und an die Institution angegliedert ist. Wir sprechen über die Zukunft des Bunkers und riechen beim Betreten den Geruch der Vergangenheit.
Das Volkskundemuseum bezeichnet das «Sichtbarmachen der Konstruktion von Wissen und ihrer ideologischen Bedingungen» (Website: Information. Sanierung 2024–2026) als genuinen Auftrag, auch mit Blick auf die Positioniertheit seiner Gebäude. Besonders greifbar wird dies im Luftschutzbunker, der sich direkt neben dem Gartenpalais befindet. Jahrzehntelang als Museumsdepot (1981–2024) genutzt und durch die Begrünung des Parks zunehmend aus dem Blick geraten, erfüllt der Bunker seinen einstigen Zweck: Verborgenheit. «Diese geplante Unsichtbarkeit kann auch als Symbol für den Umgang mit dem Gebäude seit Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 gesehen werden. Das Bedürfnis der Bevölkerung und der Politik, die Schrecken des Kriegs und die Beteiligung an den Gewalttaten des NS-Regimes zu vergessen, zeigte sich am schrittweisen ‚Verschwinden‘ des Bunkers.» (Ausstellung Massiv Unsichtbar). Das Museum wirkt dieser Unsichtbarkeit aktiv entgegen – durch Infotafeln, einen täglichen Kuckucksruf mit zugehöriger Soundinstallation um 18 Uhr als Erinnerung an das Radiowarnsignal im Krieg sowie durch eine künstlerische Intervention wie die performative Installation Toxic Dreams (2024), die wir beim Begehen des Bunkers noch in Teilen zu sehen bekommen.
Eingebettet ist diese Haltung der Institution in die problematische Fachgeschichte der Volkskunde selbst, die unter anderem von nationalistischer Instrumentalisierung durchzogen ist. Das Museum wurde 1894/95 zur Dokumentation der Habsburgermonarchie gegründet und war «schon immer ein patriotisches Projekt» (Puchberger, im Gespräch). Die Geschichte der Institution ist mit ideologischen Verstrickungen – auch in den Nationalsozialismus – verwoben, die es aufzuarbeiten gilt. Dass sogar der Name Volkskundemuseum zur Debatte stand und steht, ist Teil dieser Reflexion. Für Direktor Matthias Beitl ist dabei die Performanz entscheidend: Nicht der Name allein, sondern das institutionelle Handeln gibt Antwort auf die Frage, was ein Museum heute sein will. «Das Museum als Entität und politischer Ort bewegt sich immer auch in einer Ideologie und einer politischen Sphäre. Das formt auch. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man mit einer habsburgischen Sammlung EU-Kulturprojekte macht.» (Beitl, im Gespräch)
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Abb. 3: Gruppenaustausch vor (un)sichtbaren Bunkern und einem verhüllten Gartenpalais. Foto von Frieder Schaupp.
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Abb. 4: Künstlerische Installation im ehemaligen NS-Schutzbunker. Foto von Nadja Stocker.
Im Stuhlkreis: Die Beziehungsweisen
Im Sitzungszimmer bilden wir einen Kreis. Es herrscht kurze Irritation in der Platzfindung – wer sitzt auf das Sofa, das die zentrale Achse des Kreises bildet, und wer auf die es umgebenden Stühle? Nachdem die Aushandlung der Sitzkonstellation abgeschlossen ist, sprechen wir über Institutionsgeschichte, den Neubau, die institutionelle Neuausrichtung und den gesellschaftlichen Auftrag, den Matthias Beitl (Direktor), Magdalena Puchberger (Stv. Direktorin) und Laleh Monsef (Leitung Vermittlung & Partizipation) beim Volkskundemuseum Wien sehen.
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Abb. 5: Pläne für #nutzedeinmuseum. Foto von Frieder Schaupp.
Das neue Museum soll «maximal öffentlich / minimal intern» genutzt werden, und das fange bereits mit der Infrastruktur an. So soll das Gebäude «von starren Achsen und rigiden Gängen zu angenehmen und lockeren Bewegungs- und Kommunikationsflächen» umgestaltet werden. Mit Public Libraries wie der Oodi in Helsinki oder der Stadtbibliothek Stuttgart zum Vorbild, soll das Museum ein öffentlicher Ort diverser Nutzungsweisen und Möglichkeiten werden. «Büros kommen direkt an die Öffentlichkeit» (Beitl, im Gespräch). Der Hauptausstellung soll ein Wohnzimmercharakter zukommen: Sitzen, Arbeiten, Schlafen. «Menschen sollen sich den Raum selber holen» (Beitl, im Gespräch). Dazu beitragen sollen regelmässige Öffnungszeiten bis 20 Uhr. Der Raum soll öffentlich und verfügbar gemacht werden und jedes Mal etwas Neues anbieten. «Gratis Eintritt ist ein Must have, alles andere ist Nice to have.» (Beitl, im Gespräch). So spitzt Beitl zu: «Honestly, was die Person im Haus macht, ist mir egal.» (Beitl, im Gespräch). Gezählt würden dann Besucher*innenfrequenzen. Wirkungsmessung, so betont Laleh Monsef, werde dabei aber nicht nur quantitativ gedacht, sondern auch im Wert von Beziehungsarbeiten, Vernetzung und anhand qualitativer Faktoren (vgl. Monsef, im Gespräch).
Diese Laissez-faire-Haltung der Öffentlichkeit gegenüber zeigt sich in weiteren Teilprojekten der Museumserneuerung. Unter anderem stellt das VKM den Keller verschiedenen Kollektiven zu eher symbolischen Preisen zur Verfügung. So werden Raves organisiert, bis zu 400 Leute tanzen im Keller des Volkskundemuseums regelmässig. Das Volkskundemuseum promotet diese Veranstaltungen nicht, sondern belässt das explizit in der Sphäre der Kollektive. Dabei entstehe ein neues Verhältnis zur Institution, Kollaboration wirke als Form der Beziehungsarbeit. Derartige Kollaborationen und Vernetzungen werden auch im zukünftigen Innenhof des Gartenpalais, genannt Hof der Kulturen, im Zentrum stehen. Handwerk und Kulturarbeit sollen verschmelzen und vor allem soll dort Austausch stattfinden: «In Ateliers und Werkstätten arbeiten die Nutzer:innen im Hof: Sie schrauben, nähen, kochen, drehen – sie tauschen sich aus. Menschen arbeiten hier, lernen voneinander und verlernen miteinander» (Website: Pilotprojekt. Hof der Kulturen). Gleichzeitig betonen die Verteter*innen des VKM, dass sie nicht erzwungenermassen Dialog suchen wollen, sondern Freiräume für die Nutzung geben wollen. «Wir planen Spontanität» (Beitl, im Gespräch). Die Herausforderung sei nun, als Haus und Institution Strukturen zu schaffen, die das tragen. Der Kulturwissenschaftler Thomas Thiemeyer schreibt zu neuen Selbstverständnissen von Museen: «The terms ‘participation’ and ‘partnership’ stand pars pro toto for a changed self-image of many museums in prosperous, liberal and democratic societies, which [...] see themselves as public spaces in which different voices should be able to articulate themselves and speak freely with each other.» (Thiemeyer 2020, 230). Eine Beschreibung, die auf das neue(re) Selbstverständnis des Volkskundemuseums Wien zu passen scheint.
Die Vision für das Volkskundemuseum ist eine des Austauschs und produktiver Offenheit – eine Haltung der bewussten Unfertigkeit. Sie reiht sich ein in einen allgemeinen Trend der Öffnung und Pluralisierung, wie sie sich in Diskursen um Dritte Orte, Partizipation, Wirkung und Wirkungsmessung, dem Wandel von «Publika» zu «Anspruchsgruppen» und neuen Öffentlichkeiten niederschlägt. Vielfältige, niederschwellige Angebote sollen das Haus als verlässlichen öffentlichen Ort verankern. Diese Öffnung betrifft auch die institutionellen Berufsbilder: Interaktive Kulturarbeit und Outreach gewinnen an Gewicht und die Vermittlung sowie diverse Communities werden stärker in kuratorische Planungsprozesse integriert, was neue Stellenprofile entstehen lässt. Joshua Bell schreibt in diesem Zusammenhang: «This work also entails embracing what Silverman (2015) calls ‘slow museology’ that is the longue durée of collaboration, along with the misunderstandings and pauses that such work often entails.» (Bell 2017, 252). So wird im Volkskundemuseum Wien auch eine neue Themenpolitik eingeführt: Mehrjährige Themenschwerpunkte sollen inhaltliche Schwerpunkte setzen, (partizipatives) Sammeln ermöglichen und Veränderung zum produktiven Dauerzustand machen. Neben der Sammlungs- und Ausstellungspolitik umfasst dies auch Vermittlung, Veranstaltungen, Programm und Outreach-Projekte.
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Abb. 6: Eine Skizze einer «typischen Ausstellungserfahrung» hängt im Flur der Büros. Foto von Frieder Schaupp.
Sammeln als museales Urprinzip wird somit ebenfalls in ein neues Licht gerückt. Zwei Gegenstände entdecken wir in den Büros der Mitarbeitenden: Ein «Discobett» und ein Kunstwerk «Phylogenie einer Schlitzschraube». Während ersteres vor allem dem Team als Austauschort dient, steht zweiteres exemplarisch dafür, wie das Volkskundemuseum Wien bereits neue Ansätze des Sammelns und Ausstellens erprobt hat. So wurden die Werkstatt-Überreste einer Eisenwarenhandlung bei der Auflösung derselben ans Museum übergeben. Der Moment der Musealisierung, der Bedeutungswandel hin zum Semiophoren, der sich dadurch abzeichnet, dass plötzlich weisse Handschuhe ins Spiel kommen – «völlig absurd» (Beitl, im Gespräch) – wurde umgekehrt: In der Ausstellung wurden Besuchende eingeladen, sich am Haufen der Schrauben einfach zu bedienen und die Ausstellung aktiv zu entsammeln. Dass dies kaum in Anspruch genommen wurde, ist aller Wahrscheinlichkeit nach auf ein tradiertes Distanz-Verständnis der Beziehung von Ausstellungsbesucher*in zu Ausstellungsobjekt zurückzuführen, welches laut Bell jedoch immer Aushandlungssache ist: «[B]eing composed of relations, objects are processes despite their seemingly fixed nature within museums.» (Bell 2017, 245) Die plötzliche Nähe der Dinge im Museum scheint disruptiven Charakter zu haben und ein (produktives?) Befremden bei den Besuchenden ausgelöst zu haben.
Abb. 7: Discobett und «Phylogenie einer Schlitzschraube» in den Büros am OWA. Foto von Nadja Stocker.
Verabschieden: Museum under Construction
Den Abschluss unseres Besuches des Volkskundemuseums Wien finden wir, etwas ungünstig, im engen Durchgang platziert, neben einem «Einbahn»-Schild. Mental bauen wir an neuen Verständnissen von Museum.
Beziehungsweisen im Museum, so macht unser Besuch sichtbar, sind mehrdimensional zu denken. Sie umfassen die Beziehung zwischen Menschen und Objekten in Sammlungen. Sie umfassen Kollaboration und Vernetzung als Beziehungsarbeit, wie sie im Hof der Kulturen zukünftig stattfinden soll und wie es der als Tanzfläche genutzte Keller bereits jetzt tut. Sie umfassen die Beziehungen eines (Dritten?) Ortes zu diversen Publika und den Stadtgesellschaft(en). Sie umfassen Museen als politische Orte, die sich immer auch in einer politischen Sphäre bewegen. Und sie umfassen die Beziehung einer Institution zu sich selbst, zu einer Befragung und Produktion eines Selbstverständnisses, wie sie im Volkskundemuseum
Wien ohne Zweifel im vollen Gange ist. Ein Prozess, der gemäss Direktor Matthias Beitl im Idealfall einen Dauerzustand darstellt: «Die beste Zukunft ist die, nie anzukommen. Sie ist die ständige Wendung und Zerlegung der Gegenwart, die Gegenüberstellung von Geschehen und Position, von Reaktion und Aktion, von der Arbeit an der Institution mit dem Innen und Außen in einer ständigen Verschränkung.» (Beitl 2020, 60)
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Abb. 8: Vorläufiger Abschied unter Gerüstelementen. Foto von Frieder Schaupp.
Volkskundemuseum Wien. Provisorium: Otto Wagner Areal, Pavillon 1, Baumgartner Höhe 1, 1140 Wien. Eintritt frei. Di-Fr. 10-17:00 Uhr. www.volkskundemuseum.at
Literatur- und Quellenverzeichnis
Bell, Joshua: A Bundle of Relations. Collections, Collecting, and Communities*. In: Annual Review of Anthropology 46. 2017, S. 241–259.
Beitl, Matthias: Zurück in die Gegenwart. In: Joachim Baur (Hg.): Das Museum der Zukunft. 43 neue Beiträge zur Diskussion über die Zukunft des Museums. Bielefeld: Transcript Verlag 2020, S. 57–61.
Information. Sanierung 2024-2026. In: Volkskundemuseum Wien. URL: https://www.volkskundemuseum.at/information_sanierung (Zugriff: 22.04.2026).
Johler, Birgit; Puchberger, Magdalena: Wer nutzt Volkskunde? Perspektiven auf Volkskunde, Museum und Stadt am Beispiel des Österreichischen Museums für Volkskunde in Wien. In: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde LXX/119, Heft 3+4. 2016, S. 183–221.
Thiemeyer, Thomas: What Kinds of Museums for What Kinds of Societies? In: ICOFOM Study Series 48/2. 2020, S. 225–34.
Pilotprojekt. Hof der Kulturen. In: Volkskundemuseum Wien. URL: https://www.volkskundemuseum.at/hof_der_kulturen (Zugriff: 05.06.2026).
Volkskundemuseum Wien. URL: https://www.volkskundemuseum.at/ (Zugriff: 08.06.2026).