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ISEK - Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft Ethnologie

Juliane Neuhaus

Juliane Neuhaus, Dr.

  • Wissenschaftliche Mitarbeiterin
  • Studienleitung und -beratung Mobilität und Beruf
Tel.
+41 44 635 22 21
Raumbezeichnung
AND 5.08

Sprechstunden

Bitte setzen Sie sich per E-Mail mit mir in Verbindung. Besprechungen sind möglich via MS TEAMS, Zoom oder Skype oder auch in meinem Büro, Raum AND 5.08.

Betreuung von Studierenden

Gerne betreue ich Studierende, die zu den folgenden Themen arbeiten: Rechts- und Politikethnologie, Ethnologie des Staates, Entwicklungszusammenarbeit, Migration in Ozeanien, Mission, Kolonialismus, Rassismus.

Zuständigkeiten in der Studienleitung

  • Mobilität
    • Fachkoordination Ethnologie: Beratung und Koordination der europäischen Mobilität SEMP (ex-ERASMUS)
    • Mobilität in der Schweiz und weltweit: Beratung zu allen Fragen der Mobilität Studierender und des Personals (staff mobility)
  • Qualitätssicherung Lehre und wissenschaftliches Arbeiten
    • Tag der Lehre
    • Richtlinien und Merkblätter für Studierende und Dozierende
    • Beratung bei Plagiatsverdacht
    • Digitale Lehre
  • Institutskultur
    • Semesterbegrüssung Ethnologie (HS)
    • Kooperation mit dem Fachverein Ethnologie und EthnologieForum (FS)
  • Berufsorientierung
  • Koordination der Übungen des Einführungsjahres
  • Lehrplanung Ethnologie der Lehrstuhl-unabhängigen Dozierenden

Forschungsbereich

Rechtsethnologie, Rechtspluralismus, Ethnologie des Staates, Gender, Ethnologie des Christentums

Forschungsregion

Ozeanien und Papua-Neuguinea

Schwerpunkt der Lehre

Fachgeschichte Ozeanien, Kolonialismus in Ozeanien, Dekolonisierung in Ozeanien, Atomtests, Missionierung, Ethnologie des Staates, Rechtsethnologie, Forschungsethik, Ethnologie der Schweiz, Ethnologie in der Gesellschaft

Kurzbio

Juliane Neuhaus ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am ISEK–Ethnologie. Neben ihren Tätigkeiten als Studienleitung BA/ MA unterrichtet sie wechselnde Lehrveranstaltungen und ist in der Forschung tätig.

Für ihre Dissertation "It Takes More Than a Village Court: Plural Dispute Management and Christian Morality in Rural Papua New Guinea" untersuchte sie lokales Recht und staatliche Interventionen in Morobe Province. Es beschäftigen sie zudem Fragen der Epistemologie in Ozeanien; der Dekolonisierung der Akademie und der Dekanonisierung der Fachgeschichte.

Ihre Forschungen wurden gefördert vom SNF und der DFG. Bevor sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in Zürich tätig wurde, war sie Stipendiatin des Marie Heim-Vögtlin Programms des Schweizerischen Nationalfonds, fellow am Graduiertenkolleg Schweiz Ethnologie und Mentee bei Mentoring DeutschSchweiz. 2002 - 2005 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethnologie der Universität Hamburg.

Während des Studiums der Ethnologie und des Öffentlichen Rechts (Internationales Recht) an der Universität Hamburg war sie wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Ethnologie bei Prof.em. Hans Fischer und als Museumspädagogin am Museum für Völkerkunde in Hamburg. Erste Feldforschungserfahrungen machte sie im Studium auf der Nordseeinsel Amrum, wo sie sich mit Fragen der Identität auseinandersetzte. Sie schloss ihr Studium mit einer Magisterarbeit über "Rechtspluralismus in Dorfgerichtshöfen in Papua-Neuguinea. Ethnologische Ansätze und empirische Sachverhalte" (2000) ab.

Von 2010 bis 2017 hatte sie die Geschäftsleitung der Schweizerischen Ethnologischen Gesellschaft (SEG) inne. Im Jahr 2001 absolvierte sie ein sechsmonatiges Hochschulpraktikum bei der United Nations Office of the High Commissioner on Human Rights in Genf . Im Studium machte sie u.a. Praktika beim European Centre for Minority Issues (ECMI) in Flensburg und beim Völkerkundemuseum in Berlin-Dahlem (Europa-Abteilung).