Provisional Futures: Migrants as wanted workers, yet temporary residents (TEMP MIGRATION)
TEMP MIGRATION ist ein vom SNF gefördertes Starting-Grant-Projekt unter der Leitung von Prof. Dr. Helena Hof. Es befasst sich mit dem wachsenden Anteil temporärer Migrantinnen in demokratischen Staaten. Das Projekt verfolgt einen ethnografisch fundierten Ansatz, um zu verstehen, wie Menschen ihren Status als temporäre Arbeitsmigrantinnen in drei Ländern mit unterschiedlichen Migrationsregimen – Kanada, der Schweiz und Japan – wahrnehmen. Im Mittelpunkt stehen die täglichen Aushandlungen, gelebte (Arbeits-)Erfahrungen, Zukunftsstrategien und daraus resultierenden Prozesse des Place-Making und der Zugehörigkeit im Kontext eines Lebens „auf Befristung“. Das Ziel besteht darin, theoretisch zu ergründen, welche Auswirkungen befristete Lebens- und Arbeitsverhältnisse auf Migrantinnen und ihre Interaktionen mit den Aufnahmegesellschaften haben. Das Projekt untersucht dies zum einen daran, wie a) Leben „auf Befristung“ von Menschen mit unterschiedlichen „Qualifikationen“ erlebt wird – veranschaulicht anhand von Fallstudien zu temporären Arbeitsmigrantinnen in den Bereichen IT, Gesundheitswesen und Bauwesen – sowie b) anhand der Untersuchung von drei demokratischen Staaten mit stark divergierenden Mobilitätsregimen.
Projektdetails
| Dauer | 06/2026 – 05/2031 | Team | Prof. Dr. Helena Hof, Projektleiterin (PI) |
| Finanzierung | Schweizerischer Nationalfonds (SNF) | Postdoc Japan - tba | |
| Standorte | Kanada, Schweiz, Japan | Postdoc Kanada - tba | |
| Sektoren | Informationstechnologie, Gesundheitswesen, Bauwesen | Melanie Jane Jäger, PhD | |
| Lydia Alexandra Huber, studentische Mitarbeiterin |