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Multimodale Ethnografie

Multimodale Ethnografie bringt Forschungen über z.B. Bildlichkeit und Visualität, musikalisch-sinnliche Performativität und klangliche Konstruktionen sowie die damit zusammenhängenden unterschiedlichen Sinnes- und Medienpraktiken zusammen. Es geht dabei nicht nur um Multimodales im Sinne von methodischen Fragen und Anwendungen, sondern auch um die bekannte Frage der Repräsentation, die sich mit den sozio-politischen und ethischen Effekten ethnografischer Forschung auseinandersetzt. Felder wie die Kulturanalyse der Sinne, der Medialität und der ästhetischen Praxis (Dissertationsprojekt: Filmische Aufbrüche) konzentrieren sich hierbei nicht nur auf die wichtige Rolle, die die Sinne sowohl in der sozialen Interaktion als auch innerhalb der ethnografischen Forschung spielen, sondern darüber hinaus auch auf die Analyse der kulturellen Produkte der sinnlichen Praxis wie beispielsweise Fotografie, Film, Hörfeature, Radiosendungen, Video, Web 2.0., Fernsehserie oder Ausstellung. Multimodale Ethnografie umfasst dabei immer beides: Ein Forschen über Multimodales, die Sinne und Sinnlichkeit sowie ein Forschen mit den Sinnen und Multimodalem, wie dem Aufnahmegerät, dem Computer, dem Stift und/oder der Kamera (z.B. ethnografische Samples, Hörfeature, Illustrationen, Filme und Texte).