Universität Zürich
Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft
PK-Veranstaltungen im April
Copyright Marlis Heyer
01. April 2026, 19.00 Uhr, Olivenhalle

Zukunftsbilder: Zukunft bilden, Zeit praktizieren

Silvy Chakkalakal und Christine Lötscher im Gespräch

 

Bilder einer im Flammeninferno versinkenden Welt oder von spektakulären Raumschiffen sind nur zwei Beispiele für Zukunftsimaginationen in der (gegenwärtigen) Popkultur. Die Beschäftigung mit ästhetischen Praktiken verdeutlicht, dass Zukünfte nicht einfach existieren, sondern stets aufs Neue dargestellt werden. Das Gespräch zwischen Silvy Chakkalakal, Christine Lötscher und Gina Dellagiacoma (Moderation) widmet sich den unterschiedlichen Feldern, auf denen Zukünfte und Zeit gestalterisch hervorgebracht werden. Welche Utopien oder Dystopien des Politischen werden in den künstlerischen Praktiken mit-verhandelt? Und wie wird Zukunft als fragiler und umkämpfter Imaginations- und Handlungsraum entworfen? 

Das Gespräch findet im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Empirischen Kulturwissenschaft Schweiz – Sektion Zürich statt und wird von einem Apéro begleitet. Die Mitgliederversammlung der EKWS – ZH beginnt bereits um 18:00 im Raum AFL-E-0015 – wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen!   


Agenda
 
Copyright Marlis Heyer
22. April 2026, 18.30 Uhr, AFL E-015

Grenzen des Denk- und Machbaren. Dynamiken der (Ent-)Politisierung in zeitgenössischen Arbeitskämpfen

Konstantin Klur im Gespräch


Diagnosen der Entpolitisierung und Demobilisierung von Arbeiter:innen sind lange etabliert und diskutiert. Im Zentrum stehen dabei zumeist der Verlust von Machtressourcen einerseits, von Klassenbewusstsein und tragfähigen Vorstellungen besserer gesellschaftlicher Möglichkeiten andererseits. Doch warum und mit welchen Vorstellungen über Mittel und Ziele kämpfen Arbeiter:innen unter diesen Bedingungen der Entpolitisierung? Und findet in den Arbeitskämpfen eine erneute Öffnung verengter (arbeits-)politischer Möglichkeitsräume statt? Diesen Fragen soll im Vortrag anhand zweier Fälle nachgegangen werden: den Arbeitskämpfen ausgelagerter Reinigungskräfte eines süddeutschen Klinikums, die sich eine Wiedereingliederung in den öffentlichen Tarif erstreikten und den Abwehrkämpfen von Produktionsarbeiter:innen mehrerer Standorte eines Autozulieferkonzerns, die Stellenabbau und Betriebsschließungen zu verhindern versuchten.


Agenda
 

Die Veranstaltungen werden regelmässig in der UZH-Agenda der Populären Kulturen aufgeschaltet.

Lehrstuhl-Vitrine

Lehrstuhl für Empirische Kulturwissenschaft / Populäre Kulturen mit Schwerpunkt kulturwissenschaftliche Raumforschung, Prof. Dr. Bernhard Tschofen


In der aktuellen Lehrstuhl-Vitrine steht der Lehrstuhl von Prof. Dr. Bernhard Tschofen im Mittelpunkt. Präsentiert werden das Schwerpunktthema, Mitarbeitende sowie laufende Projekte.

An dem 2013 neu eingerichteten Lehrstuhl wird ein breites Spektrum von Themen der Alltagskultur bearbeitet. Es verbindet sie, dass dabei – jedenfalls fast immer – Aspekte räumlicher Kultur eine wichtige Rolle spielen. Fragen nach Wissen, Repräsentationen und Praktiken von «Raum» zielen dabei auf so unterschiedliche Felder wie Mensch-Umwelt-Beziehungen, lokale Esskulturen, Landschaftsforschung und Raumplanung oder – in einem gerade abgeschlossenen Projekt – auf Volksmusik im Schweizer Fernsehen.

Alltägliches Leben findet immer in Beziehungsgeflechten statt. Ein Denken und Handeln, das sich nicht in mehrfacher Hinsicht «relationiert», ist undenkbar – immer setzen sich Menschen oder Gruppen in zeitliche und räumliche Beziehungen. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil von «Kultur» und damit jeder sozialen Positionierung.

Unter den zusehends technisch-medial geprägten Bedingungen der späten Moderne sind solche Ordnungen und Orientierungen zwar uneindeutiger, verflochtener, aber damit nicht weniger wirksam geworden. Sie in überschaubaren Wirklichkeitsausschnitten erfassen und verstehen zu können, ist eines der primären Ziele ethnografischer Kulturanalyse. Die Rolle von Räumlichkeit, ihre Politiken und Praktiken, in der Alltags- und Populärkultur konzeptionell und methodisch fassbar zu machen, gehört daher zu den verbindenden Herausforderungen der am Lehrstuhl geleisteten Forschung.

Projekte und Mitarbeitende

Local Food

Laila Gutknecht beschäftigt sich in ihrem Dissertationsprojekt mit der lokalen Foodszene in Zürich und untersucht, wie unterschiedliche Akteur:innen «Local Food» definieren, praktizieren und wie der Begriff politisch gerahmt und geformt wird. Im Zentrum steht die Frage, welche Narrative, Werte und Bedeutungen hinter dem populären Schlagwort stehen und wie sie im urbanen Kontext verhandelt werden.

Sie fokussiert sich dabei im Sinne der Agro Food Studies vorwiegend auf die Produzierendenseite und analysiert Betriebe, Initiativen und Netzwerke, die sich im Feld lokaler Lebensmittel positionieren. Dabei hat sich gezeigt, dass es letztlich immer um eins geht: um Nähe. Diese kann unterschiedliche verstanden werden, etwa als räumliche Distanz, als soziale Verbundenheit, als Ausdruck geteilter Werte oder als sinnliche Erfahrung, die nahegeht. Nähe wird also als relative Praxis verstanden, die körperlich, sozial, emotional oder sinnlich erlebt und verhandelt wird.

Wasserkulturen

Nikolaus Heinzer geht in seiner kumulativen Habilitation verschiedenen Aspekten von Wasserkulturen nach. So erforscht er zum einen, welche Vorstellungen, Bilder und Ästhetiken von «Nachhaltigkeit» und «Naturnähe» im Kontext von Gewässerrenaturierungen in Anschlag gebracht werden. Zum anderen untersucht er urbane Schwimm- und Badekulturen und fragt danach, welche Formen der Zugehörigkeit und Sozialität, welche (Stadt-)Räume und Beziehungen entlang urbaner Gewässer und anhand von Wasserpraktiken entstehen und wer alles an diesen mehr-als-menschlichen Hervorbringungen urbaner Wirklichkeiten beteiligt ist.

Aktuell absolviert Nikolaus Heinzer einen CAS in «Citizen Science und Public Engagement». Zudem baut er Netzwerke mit künstlerisch-forschenden Kolleg:innen auf. Beides mit dem Ziel, die Potenziale multimodaler, partizipativer und transdisziplinärer Ansätze für die Forschung fruchtbar zu machen und gleichzeitig kollaborative Brücken zu schlagen, um den Dialog und Transfer von Wissen zwischen Wissenschaft und Gesellschaft zu stärken.

Landschaftswissen

Im Rahmen seines Dissertationsprojekts folgt Louis Widmer den Spuren des Landschaftswissens, das in der Schweiz der 1970er- und 1980er-Jahre als Reaktion auf den beschleunigten Raumwandel entstanden ist. Sie führen dorthin, wo der Wind rau und guter Rat teuer war: in Agglomerationsgemeinden und Skigebiete, zu Autobahnbaustellen und Übergangsmooren. Das Personal der Geografie, der Geobotanik, der entstehenden Ökologie und des Landschaftsschutzes, das sich solchen Orten zuwandte, steht im Zentrum der wissenshistorischen Untersuchung, die nach dessen Deutungsmustern, Instrumenten und politischen Verflechtungen fragt. Die dabei analysierten Dokumentationen, Studien und Aufklärungsmaterialien sind vielfältig, reflektieren aber allesamt die ökonomischen, ökologischen und soziotechnischen Transformationen der Boomjahre, die sich tief ins Terrain eingeschrieben hatten. Damit präsentiert sich die naturwissenschaftliche Landschaftsanalyse, mal ganz bewusst, mal unfreiwillig, als Kommentar des raumgreifenden Gesellschaftswandels.

Abschluss des SNF-Projektes

Fernsehfolklore

Ende 2025 ist das vom Schweizerischen Nationalfonds – SNF mit einer Laufzeit von vier Jahren geförderte Forschungsprojekt Claiming Folklore – Politiken und Praktiken von Volksmusik im Schweizer Fernsehen (1960er–1990er) offiziell zu Ende gegangen. Offiziell, denn wie so oft stehen auch noch nach Auslaufen der Förderung wichtige Arbeitsschritte an. Nach der erfolgreichen internationalen Abschlusstagung im Herbst sind nun verschiedene Publikationen in Arbeit – u.a. ein Sammelband, der den Ertrag des Projektes in einen grösseren vergleichenden Horizont rückt.

Im Zentrum des Projektes – mit den Wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Sabine Eggmann und Patricia Jaeggi (Postdoc) sowie Alexandra Neukomm (Doktorandin) und Julia Weisz (Wiss. Assistenz) – stand die Untersuchung der Arbeits- und Wirkungsweisen der Redaktion «Folklore und Heimat» des Schweizerischen Fernsehens. Es konnte die audiovisuelle Produktion und Rezeption von Volksmusik in der Blütezeit des Mediums rekonstruieren und damit neue Erkenntnisse über Politiken, Funktionen und Effekte sogenannter «Volkskultur» in der modernen Schweiz ermöglichen.

BAK-Projekt

Teilhabe wirkt!

Das neben dem engeren Schwerpunkt gepflegte Engagement des Lehrstuhls in den Heritage and Museum Studies zeigt sich aktuell in dem vom Bundesamt für Kultur geförderten Pilotprojekt Wirkung von Teilhabe in Museen gemeinsam qualitativ erforschen. Es baut auf mehrjährige Vernetzungsarbeit in diesem Feld auf und findet in Kooperation mit vier Schweizer Museen statt, von denen drei (unterschiedlicher Grössen und Typen) in die empirische Forschung einbezogen sind. Das Projekt wurde massgeblich von Friedrich von Bose (ehemals ISEK, jetzt Museum der Kulturen Basel) mitentwickelt, wissenschaftliche Mitarbeiter sind Andrea-Luca Bossard und Martin Handschin. Im Zentrum steht die kollaborative Entwicklung von qualitativen Methoden für eine Wirkungsforschung in Museen, die nicht «über», sondern «mit Museen» arbeitet und Teilhabemassnahmen mit unterschiedlichen Wirkungsebenen und -modi zu dokumentieren und analysieren hilft.

Weitere Veranstaltungen
📅
14. April 2026, 20.00 Uhr, Kleintheater Luzern
Emilia Roig «Lieber Sohn oder So rettest du die Welt»

Ein Lese- und Gesprächsabend moderiert von Gina Dellagiacoma

In einem Brief an ihren Sohn entwirft die Politikwissenschaftlerin Emilia Roig eine neue Ethik des Seins in Krisenzeiten. Anstelle von Heldentum plädiert Roig für eine radikale Fürsorge, um eine gerechtere Welt möglich zu machen. In ihren Büchern und Essays – darunter die Bestseller «Why We Matter», «Das Ende der Ehe» und «Lieben» – entwickelt sie neue Visionen für ein freieres und liebevolleres Zusammenleben in einer krisenhaften Gegenwart. 

📅
17. April 2026, 17.00 Uhr, Friedhof Sihlfeld
Stadtgeschichte(n) zwischen Diesseits und Jenseits
Exkursion Friedhof Sihlfeld

Widderköpfe, Schlangen, Löwen, halbnackte Misch- und Fabelwesen: Sie alle zieren das Alte Krematorium der Stadt Zürich. Wo einst Vollbetrieb herrschte, erhalten wir heute einen einzigartigen Einblick in den gesellschaftlichen Umgang mit dem Jenseits. Der ehemalige Leiter des Bestattungs- und Friedhofamtes der Stadt Zürich, Rolf Steinmann, nimmt uns mit auf einen Spaziergang entlang von Stadt-, Architektur- und Kulturgeschichte und lässt uns teilhaben an Zürcher Geschichte(n) im Spannungsfeld zwischen vergangenen Bräuchen und gegenwärtigen politischen Aushandlungen, zwischen Tod, Trauer und Hoffnung.

Die Führung ist organisiert von der Empirischen Kulturwissenschaft Schweiz. Weitere Infos bzgl. Treffpunkt und Programm sind auf der Website der EKWS zu finden. Eine Anmeldung bis am 10. April ist zwingend.

Anmeldung auf der EKWS-Webseite
📅
18. April 2026, 18.00 Uhr, Literaturinstitut Hildesheim
PLEASURE POLITICS – Von Romance & Selbstermächtigung
Gespräch mit Malou Bichon, Ramona Nemec und Christine Lötscher

Im Rahmen des Festivals LITGLOW

Romantasy, Dark Romance, New Adult – Romance ist voll im Hype, oder ist es doch eher ein Phänomen? An wen richten sich diese Bücher? Bedienen sie nur heteronormative Gewaltfantasien und überholte Tropes, oder bieten sie ihren Leser:innen ganz neue Möglichkeiten zum Entdecken von Wünschen und Begehren? Und was hat es eigentlich mit diesem Spice auf sich? Wir wollen einen Raum schaffen in dem Romance ernstgenommen wird und mit Expert:innen aus verschiedenen Blickwinkeln über dieses scheinbar allgegenwärtige Genre reden. Egal ob Romance dein Guilty Pleasure ist, oder schon Found Family. Vielleicht wird es sogar der Beginn eures Enemies to Lovers Arc, hier dürfen alle mitreden!

LITGLOW Festival
📅
22. April 2026, 14.00 Uhr, Raum tba
(Verschoben vom 11. März)
Ökopassionen: Jour Fixe with Victoria Seca, Early-Career Fellow 2025–2026 at Collegium Helevticum
Öffentlicher Jour Fixe des Projekts Ökopassionen

Victoria Seca is a sociologist specializing in youth studies and social conflict. Her research explores how young people engage with politics, focusing on climate and far-right youth activism in Argentina. She investigates how their political commitments shape their understandings of democracy and how their practices support, reshape, or challenge democratic life. Her approach combines political sociology and youth studies, drawing on insights from political science, psychology, and democracy studies. 

Victoria will present her research and engage in conversation with us. Everyone is welcome - please let christine.loetscher@uzh.ch know if you would like to attend.

christine.loetscher@uzh.ch
Vorschau: weitere Veranstaltungen Mai
06. Mai 2026, 20.00 Uhr, Neubad Luzern
Let's talk about drugs: Nachtleben – Zwischen Hedonismus und Suchtgefahr
Input und Diskussion


Clubs sind mehr als Orte zum Feiern: Sie sind Freiräume, in denen Musik, Begegnung und Rausch zusammenkommen. Substanzkonsum gehört für viele ebenso zum Nachtleben wie Tanzen oder Gemeinschaft. Mit Julian Schmitzberger werfen wir einen kulturanalytischen Blick auf die Clubkultur und ihre gesellschaftliche Bedeutung. Gepaart mit Erfahrungen direkt vom Dancefloor und moderiert von Lidija Burčak fragen wir, wie sich Ausgehen, Konsum und Verantwortung zueinander verhalten. Und was bleibt vom intensiven Gefühl der Nacht, wenn die Musik verstummt und der Tag anbricht? 

News
Aus dem PK-Kosmos

Die «Benin-Bronzen» gehen nach Nigeria zurück

Unsere Kolleg:innen vom Völkerkunde?museum berichten von einem Meilenstein in der Geschichte des Museums: Zum ersten Mal restituieren sie Artefakte aus ihrer Sammlungen. Letzte Woche erfolgte die Vertragsunterzeichnung zur Restitution von Objekten aus dem Königreich Benin.

Vor genau zwei Jahren stellte die National Commission for Museums and Monuments (NCMM) in Nigeria eine formelle Restitutionsforderung für 14 Benin-Artefakte, die sich hier am Völkerkunde?museum UZH befinden. Der Antrag erfolgte im Namen der nigerianischen Regierung. Eingehende Provenienzforschung im Rahmen der Benin Initiative Schweiz (BIS) hatte ergeben, dass die Objekte höchstwahrscheinlich im Jahr 1897 geraubt worden waren. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse gab die Universitätsleitung dem Rückgabeantrag statt.

Die Benin-Artefakte in der Sammlung des VMZ waren bis am 8. März 2026 in der Ausstellung «Benin verpflichtet» zu sehen.

Die betroffenen 14 Objekte reisen diesen Sommer nach Nigeria zurück. Im Zeitraum vom 24. März bis zum 7. April sammelt das Völkerkundemuseum gute Wünsche, die den Objekten mit auf den Weg gegeben werden.

Weitere Informationen: Medienmitteilung
 
Aus dem PK-Kosmos

meet-my-life.net und das ISEK haben die 9. Schweizer Autobiographie-Awards vergeben

Die Jury unter der Leitung von Prof. em. Dr. Alfred Messerli und Dr. Peter Büttner hat auch dieses Jahr vier auf www.meet-my-life.net publizierte Autobiographien ausgezeichnet. Der 1. Preis (Fr. 2000.-) wurde Jury Katia Wunderlin (1957) aus Kriens (LU) zugesprochen: Quo vadis Katia?

 

Alle Informationen zur Preisverleihung: Schweizer Autobiographie-Awards 2026 (für 2025) - meet-my-life
Die Texte von Laienautorinnen und -autoren und die 32 bisher prämierten Lebensgeschichten, sowie rund 300 weitere, können im Lesebereich von www.meet-my-life.net online gelesen werden. Desgleichen die Laudationen der Jury aller bisherigen Preisverleihungen.

 

Auf www.meet-my-life.net kann jedermann für einen einmaligen Kostenbeitrag (nur Fr. 39.50) seine eigene Lebensgeschichte aufschreiben und auf Wunsch gleichzeitig publizieren. Diese (nichtkommerzielle) Autobiographie-Plattform ist aus dem ISEK entstanden.

 

Bildlegende Gruppenbild: Die vier von meet-my-life.net mit den 9. Schweizer Autobiographie-Awards für ihre Lebensgeschichten Ausgezeichneten. Von links Erwin Städeli, Winterthur, Reto Müller, Aarau, die Gewinnerin des 1. Preises Katia Wunderlin aus Kriens und Alexandre Egorov aus Nidau b. Biel.

Bildlegende Prof. Messerli: Prof. em. Alfred Messerli beim Verlesen der vier Laudationen. Links Erich Bohli, Gründer und Betreiber von meet-my-life.net, nach Master-Abschluss am ISEK 2014

Publikationen
Faust, Friederike, Alik Mazukatow, Klara Nagel und Todd Sekuler, Hrsg. 2026. 
Queer-ethnografische Potenziale: Fragile Intimität, radikale Reflexivität, gestörte Repräsentation 
Opladen, Berlin, Toronto: Verlag Barbara Budrich

Eine Festschrift für Beate Binder

Auf Basis von ethnografischer Forschung sowie kritischer Lektüre und angeregt durch die Arbeiten von Beate Binder loten die Autor:innen das methodologische und theoretische Potenzial aus, das die Schnittstelle von Kulturanthropologie und Queer Theory birgt.

List of Contributors: Anna Altukhova, Silvy Chakkalakal, Gabriele Dietze, Agata Dziuban, Friederike Faust, Imad Gebrael, Urmila Goel, Sabine_ Hark, Sabine Hess, Omar Kasmani, Mike Laufenberg, Alik Mazukatow, Shaka McGlotten, Klara Nagel, Ruth Preser, Francis Seeck, Todd Sekuler, Justyna Struzik, Patrick Wielowiejski

Das Buch ist Open Access verfügbar unter: Queer-ethnografische Potenziale

!!save the date!!
12.5.2026
Buchvorstellung im Rahmen des Institutskolloquiums am Institut für Europäische Ethnologie der Humboldt-Universität zu Berlin (IfEE)

Hybridveranstaltung – Teilnahme vor Ort und online möglich. Infos zur Anmeldung folgen auf der IfEE-Website.
Das Buch ist Open Access verfügbar unter: Queer-ethnografische Potenziale
Universität Zürich

Institut für Sozialanthropologie und Empirische
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