PK-Veranstaltungen im Dezember
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10. Dezember 2025, 19.30 Uhr, Literaturhaus Zürich, Limmatquai 62
Down by Law: Criminalization, Solidarity, and Survival in Europe
Buchvorstellung mit Joris Bas Backer und Todd Sekuler, Agata Dziuban und Aleksandra «Sasza» Stachowska
Wie Widerstand leisten, wenn der Einsatz für die Menschlichkeit und Menschenrechte in vielen Ländern zusehends kriminalisiert wird? Forscher:innen und Künstler:innen erzählen.
Der Band Down by Law: Criminalization, Solidarity and Survival in Europe zeigt, wie Menschen in kriminalisierten Lebenswelten handeln, Widerstand leisten und Solidarität aufbauen. Jeweils eine:e Forscher:in und ein:e Künstler:in erzählen zusammen eine Geschichte, der Band versammelt Graphic Novels zu Themen wie Abtreibung, Drogenkonsum, Seenotrettung im Mittelmeer u. a. Todd Sekuler (Universität Zürich) und der Künstler Joris Bas Backer haben gemeinsam zum Thema Hate Speech in Europa gearbeitet, Agata Dziuban (Jagiellonen-Universität Krakau) und die Künstlerin Aleksandra «Sasza» Stachowska geben Einblicke in die Sexarbeit von Migrantinnen in Polen.
Im Anschluss gibt es einen Apéro.
Moderation: Gina Dellagiacoma
Kooperation zwischen dem Literaturhaus und dem Institut für Populäre Kulturen, im Rahmen des Forschungsprojekts CrimScapes: Navigating Citizenship through European Landscapes of Criminalisation
Für kostenlose Tickets bitten wir Sie, sich bis zum 8. Dezember per E-Mail bei Todd Sekuler (todd.sekuler@uzh.ch) anzumelden.
→ Literaturhaus
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17. Dezember 2025, 18.30 Uhr, AFL E-015 & Olivenhalle
Bachelorpräsentationen Populäre Kulturen
Alle sind herzlich zur Bachelor-Präsentation des HS 25 eingeladen. Wir freuen uns auf zahlreiches Erscheinen und eine spannende Präsentation der Abschlussarbeiten! Anschliessend wird die Feier mit einem Apéro fortgesetzt.
→ Bachelorpräsentationen
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Bird: Lawrence Sumulong (Inua Ellams)
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2. Dezember 2025, 18.00 Uhr, Völkerkunde?museum
The Search Party
Spoken Word mit Inua Ellams, Dichter und Dramatiker
Inua Ellams ist ein nigeriansch-britischer Künstler, der am Völkerkunde?museum eine Residency macht. Der preisgekrönte Dichter und Dramatiker (Barber Shop Chronicles, The Half-God of Rainfall) bringt sein chaotisches, vom Publikum geleitetes Poetry-Event nach Zürich. Das Publikum darf Wörter vorschlagen – und anhand dieser Vorschläge wird Inua Ellams in seinem umfangreichen Archiv stöbern und eine spontane, reaktive Auswahl performen. Jede Show ist einzigartig und besonders.
Eintritt frei!
→ Spoken Word
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2. Dezember 2025, 18.15-19.45 Uhr, Zoom
Kulturwissenschaftliche Perspektivenwechsel: Von der Volksmusik zu Politiken und Praktiken des nationalen Regierens
Dr. Sabine Eggmann (Zürich)
Volksmusik gehört seit Beginn in den späten 1950er Jahren zum gern gesehenen Angebot des Schweizer Fernsehens (SRF) – die (hohen) Einschaltquoten belegen dies. Trotz vielfältiger historischer Wenden und gesellschaftlichen Veränderungen bleibt dieser Befund bis heute aktuell. Inspiriert von der Leitung des SRF-Fernseharchivs hat sich das Forschungsteam zum SNF-Projekt Claiming Folklore. Politiken und Praktiken von Volksmusik im Schweizer Fernsehen (1960er–1990er Jahre) in den letzten vier Jahren der Frage gewidmet, wie es zu dieser TV-medial manifestierten und (mit-)produzierten Beliebtheit von Volksmusik kam, welche Akteur:innen dieses Interesse damals und heute möglich gemacht sowie legitimiert haben und aus welchen fachlichen Perspektiven sich diese Fragen beantworten lassen. In der historisch-kulturwissenschaftlichen Werkstatt soll an einem konkreten Ausschnitt des SRF-Archivs und dem exemplarischen Nachvollzug von Bebilderungen der ‹Schweizerin› in historischem Fernsehmaterial vorgestellt werden, wie eine praxeologische, sich auf Theorien der ‹Assemblage› beziehende Quellenanalyse aussehen kann, sowie die Diskussion darüber anstossen, welche Herausforderungen damit verbunden sind.
→ Zoom-Link Meeting-ID: 684 7419 8156 Kenncode: 445540
Uni Göttingen hkw@uni-goettingen.de
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9. Dezember 2025, 17.00 Uhr, UB Kommunikationswissenschaft
Textilatelier ...in der Bibliothek
Veranstaltung der Universitätsbibliothek
Du würdest eigentlich gern mal was Textiles machen, weisst aber nicht wie? An unseren drei Textilatelier-Abenden kannst du in 3 Stunden ein einfaches Projekt umsetzen. Unsere drei Textilexpertinnen begleiten dich dabei und geben dir Tipps.
9.12.: Häkeln
Nähmaschinen und Material stellen wir für dich bereit. Sowie auch Kaffee und Snacks 😋 Bring deine Freund:innen mit und auf gehts! Weitere Infos und Infos zur Anmeldung finden sich auf der Webseite.
→ Veranstaltungen UB
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13. Dezember 2025, 18.00 Uhr, For, Basel
Priscilla Predator: geboren leben sterben
Ausstellung der Künstler:innen Paul Fritz und Virginie Sistek
Kuratiert von: Valerie Keller, Matthias Liechti
In ihrer Duo-Ausstellung greifen die beiden Künstler:innen eine ihnen altbekannte Figur wieder auf: Priscilla Predator, teils ausserirdische Messiasfigur, teils geheimnisvolle Gestaltwandlerin. Die Figur wurde einst für eine Radio-Hörspielserie erschaffen, die von ihren Abenteuern auf der Erde erzählt. Priscilla Predator ist eine Geschichte über Anpassung und die Schwierigkeiten der Kommunikation. Für die Ausstellung im For wird Priscillas bescheidene Radiosendung in ein prototheatralisches Live-Stück verwandelt: eine Performance, die jeden Samstag stündlich ohne Schauspieler:innen und vollständig automatisiert präsentiert wird.
Dauer der Ausstellung: 13. Dezember 2025 bis 28. Februar 2026
Eröffnung: 13. Dezember, 18-22 h
Öffnungszeiten: Samstags 11-17 h
→ For
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© Max Frisch-Archiv der ETH-Bibliothek, Zürich
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15. Dezember 2025, 20.00 Uhr, Kaufleuten
Die letzten Fragen des Max Frisch
Podium mit Julian Schütt und Christine Lötscher
Max Frisch: Über sein Verhältnis zu Frauen und seine Kritik an der Schweiz ist schon oft diskutiert worden. Daneben gibt ein Thema im Leben und Werk des grossen Schweizer Schriftstellers, über das man wenig spricht: Sein Verhältnis zu den ‹letzten Fragen›, seine Einstellung zu Glauben, Religion, Transzendenz, Tod. Hatte Max Frisch Angst vor dem Sterben? Glaubte er an ein Leben danach? Wie ging er um mit der Endlichkeit der menschlichen Existenz? Was verschaffte ihm Trost? Und wie schlagen sich Transzendenz und Spiritualität in seinem literarischen Werk nieder?
Darüber diskutieren:
Julian Schütt, Autor des von der Kritik gefeierten Werkes: Max Frisch - Biografie einer Instanz und Kulturredaktor bei CH Media.
Christine Lötscher, Literaturwissenschaftlerin, Professorin für Populäre Literaturen und Medien sowie Stiftungsrätin der Max-Frisch-Stiftung.
Moderation: Sandro Benini, Redaktor beim Tages-Anzeiger.
→ Kaufleuten Kultur
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09. Januar 2026, 19.30 Uhr, Kunsthalle Appenzell
Spekulative Stoffe: Kunst, Materialität und Science-Fiction
Gespräch und Lesung
Anlässlich der Einzelausstellung Desire Path von Agata Ingarden diskutieren Christine Lötscher (Kulturwissenschaftlerin, Universität Zürich) und Stefanie Gschwend (Kunsthistorikerin) die literarischen und visuellen Verbindungen zwischen Ingardens Werk und zentralen Denkweisen der Science-Fiction. Das Gespräch wird von Lesungen aus Science-Fiction-Literatur, welche die Künstlerin inspirierte, begleitet und in Beziehung zu den ausgestellten Arbeiten gesetzt: Welche Materialien und Materialverbindungen tragen science-fictionale Vorstellungen? Wie öffnet Science-Fiction spekulative Räume, die in der zeitgenössischen Kunst weiterwirken? Und weshalb sind Science-Fiction-Theorien – insbesondere Le Guins Sprach- und Weltentwürfe – heute so anschlussfähig? Im Dialog treffen zeitgenössische Kunst und Science-Fiction-Theorien aufeinander und lassen neue Resonanzen entstehen.
Vor dem Gespräch findet eine Führung durch die Ausstellung statt - Anmeldung bitte bis zum 5.1. an christine.loetscher@uzh.ch
→ Kunstmuseum / Kunsthalle Appenzell
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Um über bevorstehende Veranstaltungen informiert zu bleiben und einen Ausblick auf die Termine im November und Dezember zu erhalten, empfehlen wir, regelmässig die UZH-Agenda für interne Veranstaltungen sowie unsere Social-Media-Kanäle auf LinkedIn und Instagram zu konsultieren. Ausserdem lohnt es sich, regelmässig einen Blick auf die Veranstaltungen der Universitätsbibliothek zu werfen.
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Neues Forschungsprojekt: Leben mit Demenz. Agency und Selbstvertretung
Mitarbeiter:innen: Sabine Eggmann, Valerie Keller
Projektlaufzeit: 3 Jahre
Im September hat das Forschungsprojekt Leben mit Demenz. Agency und Selbstvertretung gestartet. Das zentrale Ziel des Forschungsprojekts besteht darin, Menschen mit Demenz essenziell zur Selbsttätigkeit und Selbsthilfe zu verhelfen sowie weitere Gruppen von An- und Zugehörigen für die Bedürfnisse und notwendigen Hilfestellungen bei der Festigung der Selbsttätigkeit von Menschen mit Demenz zu sensibilisieren und zu ermächtigen. Dies ermöglicht sowohl die Auflösung von Hierarchien unter den verschiedenen Akteur:innen als auch das Aufbrechen von Stigmatisierung und bestehenden Bildern der ‹Demenz›, die den Menschen mit Demenz ihre Selbsttätigkeit und Aktivität absprechen.
Das Projekt wird von der Competence Foundation dementia.life finanziert.
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Bild: Promenz, Markus Morianz
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Musik und gesellschaftliche Transformation – ein neues Netzwerk der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) nimmt seine Arbeit auf (2025-2028)
Das internationale wissenschaftliche Netzwerk Musik und gesellschaftliche Transformationen der Gegenwart setzt sich mit den vielfältigen Zusammenhängen zwischen Musik und Gesellschaft im Hinblick auf gegenwärtige Krisenphänomene und Transformationsprozesse auseinander.
Im Zentrum stehen drei thematische Schwerpunkte: (1) der digitale Wandel des Musiklebens in Musikproduktion, -distribution und -rezeption sowie die damit verbundenen wirtschaftlichen Veränderungen und die Entstehung neuer Musikpraktiken; (2) musikbezogene Vergemeinschaftungsprozesse und die mit ihnen verbundenen symbolischen Grenzziehungen unter den Bedingungen von Individualisierung, Neoliberalismus, Transkulturalität, Digitalisierung und Pluralisierung von Lebensformen; (3) drängende Fragen der ökologischen, ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit des gegenwärtigen sowie eines zukünftigen Musiklebens.
Diese inhaltlichen Schwerpunkte diskutieren die Netzwerkmitglieder kontinuierlich untereinander sowie während sechs Treffen, an denen auch internationale Expert:innen teilnehmen. Die Netzwerkmitglieder entwickeln Ansätze, die die Veränderungen von Musik, Musikpraktiken und Musikleben vor dem Hintergrund gegenwärtiger sozialer Transformationsprozesse besser verstehbar machen. Sie identifizieren auch Forschungslücken, sondieren konkrete Forschungsprojekte und geben Anregungen und Handlungsempfehlungen, um ein nachhaltiges Musikleben zu gestalten.
Prof. Dr. Moritz Ege (ISEK-PK) ist Teil des Netzwerks, das von Prof. Dr. Martin Pfleiderer (Weimar) und Dr. Anna Schwenck (Siegen) geleitet wird.
→ Musiksoziologie
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Tiba Ponnuthurai hat einen UZH Candoc Grant für 2025–2027 eingeworben und ist Doktorandin bei Prof. Dr. Moritz Ege.
«Wer lebt künftig in klimaangepassten Städten - und wer wird verdrängt?
Während Sri Lankas Beitrag zum Klimawandel vernachlässigbar ist, sind dessen Effekte lebensbedrohlich. Klimaeffekte treiben die Flucht in die Städte an und prägen Sri Lankas Urbanisierung. Gleichzeitig kommt es in Klimaadaptionsprojekten zu Verdrängung, oder eben zu climate gentrification. Ich betrachte zwei Projekte zur Flutminderung in Colombo und Jaffna, die zur Verdrängung von Teilen der lokalen Bevölkerung führten. Und frage, was die Akteur:innen von Sri Lankas nachhaltiger Stadtentwicklung antreibt und welche Rolle ökonomischen Rationalitäten zukommt. In welchem Verhältnis stehen Klimaanpassungen und climate gentrification?»
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Promotionen 2025
Im Jahr 2025 wurden am ISEK – Populäre Kulturen vier Dissertationen eingereicht und verteidigt, wobei zwei Promotionen bereits abgeschlossen werden konnten.
Wir gratulieren herzlich unseren beiden neuen Promovierten Dr. Mesut Tufan («Die Situation von Kurdisch, der Sprache eines Volkes ohne eigenen Staat – ermittelt anhand von Erfahrungen und Wahrnehmungen von in die Deutschschweiz immigrierten kurdischen Befragten im Hinblick auf die türkische, persische und arabische Sprachpolitik und auf den Erhalt der eigenen Sprache») sowie Dr. Manolya Özbilen («Transgressing Into (Un-)Certain Realms – Depictions of Mental Illness in Young Adult Literature»). Eine Übersicht aller laufenden und abgeschlossenen Dissertationsprojekte finden Sie hier.
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Wir gratulieren Sophie Schönholzer
Sie hat einen Semesterpreis der UZH erhalten für ihre ausgezeichnete Bachelorarbeit Prekär vereint? Klassenunterschiede in der Gastronomie.
Betreuung: Laura Bäumel
Wir gratulieren Sophie Schönholzer ganz herzlich zu dieser grossartigen Leistung und wünschen ihr weiterhin viel Erfolg und Inspiration für ihre zukünftigen Projekte!
→ Semesterpreis
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Queere Leben im autoritären Post-Neoliberalismus
Laura Bäumel ist im am Workshop Queere Leben im autoritären Post-Neoliberalismus beteiligt.
Dieser wird von Mike Laufenberg, Sarah Mühlbacher, Andreas Streinzer an der Hochschule Fulda organisiert. Der Workshop befasst sich mit der Politisierung queerer Sexualität und trans Geschlechtlichkeit von rechts im Kontext der gegenwärtigen Konjunktur von Autoritarismus und Faschisierung spätneoliberaler Gesellschaften. Gemeinsam möchten wir diskutieren, wie diese Politisierung theoretisch erfasst und politisch gekontert werden kann.
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Gastprofessur an der Universität Graz
Neben ihrer Position als Wissenschaftliche Oberassistentin (Postdoc) am Lehrstuhl von Prof. Dr. Moritz Ege übernimmt Olga Reznikova im Herbstsemester 2025 eine Gastprofessur am Institut für Kulturanthropologie und Europäische Ethnologie der Universität Graz.
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Stimmen zur EKWS
Die EKWS hat auf ihrer Webseite eine Reihe von Kurzfilmen veröffentlicht, in denen unterschiedliche Stimmen aus der Fachgesellschaft zu Wort kommen. Die Beiträge vermitteln, was die Fachgesellschaft auszeichnet und welche Besonderheiten sie prägen.
Alle Filme sind auf der Webseite abrufbar.
→ Stimmen zur EKWS
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