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Willkommen! đŸŒŸ

Die Badesachen sind allmĂ€hlich wieder verstaut, die Ferien-Souveniers dekorativ aufgestellt, die liegengebliebene Post sortiert. Nach einem ruhigen Sommer startet auch das ISEK – PopulĂ€re Kulturen erwartungsfroh in den Herbst. Stöbern Sie in unserem reichhaltigen Semesterprogramm und weiteren internen und externen Veranstaltungen: Ein Besuch an der Affolternstrasse 56 lohnt sich allemal! Aber auch ein Blick in die jĂŒngere Vergangheit lohnt sich: Neue Publikatione, MedienbeitrĂ€ge finden Sie weiter unten in den pk-news. 

Semesterprogramm HS25

Vom ZĂŒrcher Letten der 1990er-Jahre bis zur italienischen Stiefelspitze und noch viel weiter bringt uns – zumindest gedanklich – unser Herbstprogramm. So etwa in der Vernissage der ethnografischen Fotoausstellung Bittere Orangen, die im Rahmen der Forschungsarbeit ĂŒber Erntearbeit in Kalabrien von Dr. Gilles Reckinger (St. Pölten) entstanden ist.
Bei PrĂŒfungsstress und Deadlines freuen wir uns umso mehr auf die vielen Gelegenheiten, uns mit aktuellen Kolleg:innen oder ehemaligen Kommiliton:innen auszutauschen und gemeinsam anzustossen – sei dies beim Pub Kulturen des studentischen Fachvereins, der BachelorprĂ€sentation unserer Absolvent:innen oder am Alumnae:i-Anlass. Letzterer steht dieses Jahr ganz im Zeichen des vieldiskutierten und nicht minder komplizierten VerhĂ€ltnisses zwischen Akademie und Aktivismus, das Prof. Dr. Patricia Purtschert (Bern) in ihrem Vortrag historisch einordnen wird. Dass Wissenschaft vom Austausch und der Kollaboration mit unterschiedlichsten Akteur:innen lebt, zeigt zudem die Publikation Down By Law (2025), die im Literaturhaus in ZĂŒrich vorgestellt wird. Dort lesen KĂŒnstler:innen und Autor:innen – unter anderem Dr. Todd Sekuler (ZĂŒrich) – aus ihrer kĂŒrzlich erschienenen ethnografischen Graphic Novel. Auf vielfĂ€ltigen Zusammenarbeiten basiert aber auch unser Semesterprogramm; etwa mit der ZĂŒrcher Sektion der Empirischen Kulturwissenschaft Schweiz (EKWS) oder dem Landesmuseum ZĂŒrich. Kommt vorbei, unsere AnlĂ€sse stehen allen Student:innen, Kolleg:innen und Interessierten offen!

 

→ Semesterprogramm HS25

 

Veranstaltungen September

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17. September 2025, 18.30 Uhr, Affolternstrasse 56, Olivenhalle

Semesterauftakt-Party mit PrÀsentation des Ba-Moduls Forschung explorativ: WasserWerte

 

Im Rahmen der Semesterauftaktparty freuen Patricia JĂ€ggi und Nikolaus Heinzer sich, die studentischen Outputs von Lia Mordasini, Emma-Lotta Matzinger, Ryanne Spörri, Tessa Korevaar und Michelle Stocker aus dem Seminar WasserWerte zu prĂ€sentieren. Im FS25 beschĂ€ftigten wir uns in diesem Kurs in LektĂŒresitzungen und im Rahmen von Exkursionen kulturwissenschaftlich-ethnografisch mit Beziehungen von Menschen und Wasser. Entstanden sind dabei fĂŒnf multimodale studentische Outputs: ein Podcastbeitrag, zwei schriftliche Arbeiten, ein Fotoessay und ein Kurzfilm. Diese möchten wir in der ersten Semesterwoche gerne gemeinsam feiern.

 Â© Gilles Reckinger

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24. September 2025, 18.30 Uhr, Affolternstrasse 56, Olivenhalle

Bittere Orangen – eine ethnografische Fotoausstellung

Vernissage + GesprÀch

Viele Menschen, die ĂŒber Lampedusa nach Europa flĂŒchten, landen als Saisonarbeitende auf den Orangenplantagen in Kalabrien, wo die Arbeitsbedingungen von Ausbeutung und extremer PrekaritĂ€t geprĂ€gt sind. Die Fotoausstellung Bitter Oranges ist das Ergebnis einer mehrjĂ€hrigen Forschung des Kulturwissenschaftlers Gilles Reckinger (St. Pölten), der die Arbeitenden von Rosarno ethnografisch begleitete. Reckinger liess die Arbeitenden selbst mit Digitalkameras und Smartphones ihre Lebenssituation dokumentieren. Ihren Aufnahmen sind Fotografien und Film- und Tondokumente des Forschers zur Seite gestellt. Am 24. September feiern wir eine Ausstellungsvernissage gemeinsam mit Gilles Reckinger und diskutieren ĂŒber seine Forschung und Fotografien. Bitter Oranges ist danach bis zum 2. Oktober auf dem Campus Oerlikon frei zugĂ€nglich in der Olivenhalle zu sehen. Moderation: Delia Sackmann und Laura BĂ€umel

Eine Kooperation zwischen dem ISEK und der Empirischen Kulturwissenschaft Schweiz – Sektion ZĂŒrich. 

Externe Veranstaltungen

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15. September 2025, 20:00 Uhr, Kleintheater Luzern

Liebe: kulturelles Konstrukt – emanzipatorisches Potential? 

Emilia Roig im GesprÀch mit Gina Dellagiacoma

 

Seit ihrem ersten Sachbuch Why We Matter (2021) ist die französische Politologin Emilia Roig aus den Feuilletons und Talk-Shows kaum mehr wegzudenken. Wie bereits ihre ersten beiden BĂŒcher dreht sich auch ihr jĂŒngstes Essay Lieben (2024) um Fragen von feministisch-antirassistischer FĂŒrsorge und Gerechtigkeit. In Anlehnung an bell hooks oder auch Eva Illouz reflektiert Roig anhand ihrer eigenen Biografie die kulturelle Konstruktion unserer GefĂŒhls- und Liebesleben und versucht, emanzipatorische GegenentwĂŒrfe zu formulieren. Am 15. September ist die Autorin zu Gast im Kleintheater Luzern – moderiert von Gina Dellagiacoma.

 

 â†’ Kleintheater Luzern

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22. September 2025, 18:20 Uhr, Badischer Bahnhof Basel

FĂŒhrung durch das Netzwerk Badischer Bahnhof

Veranstaltung der EKWB Basel mit Felix Graf

 

Beim Badischen Bahnhof in Basel haben wir es mit mehr als nur einem Bahnhof zu tun: Verschiedene Netzwerke durchziehen und umgeben diesen aussergewöhnlichen Ort. Historie, Ökologie, Migration, Stadtentwicklung: Diese Dimensionen stellt Felix Graf auf einem Rundgang zwischen dem Bahnhof und den Langen Erlen vor.

 

 â†’ EKWB Veranstaltungen

 

News

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Media, Modernity, and the Transformation of Tradition(s) – The Role of Audiovisual Media from an International Perspective

Abschlusstagung des Forschungsprojekts Claiming Folklore – Politiken und Praktiken von Volksmusik im Schweizer Fernsehen (1960er–1990er) 

Die Abschlusstagung des Forschungsprojekts Claiming Folklore – Politiken und Praktiken von Volksmusik im Schweizer Fernsehen (1960er–1990er) findet zurzeit an der UniversitĂ€t ZĂŒrich statt. Im Forschungsprojekt wurde untersucht, wie der Moderator Wysel Gyr und das Schweizer Fernsehen die Volksmusiklandschaft sowie Vorstellungen von Schweizer Kulturerbe zwischen den 1960er- und 1990er-Jahren prĂ€gten. Das Projekt ist am ISEK– PopulĂ€re Kulturen angesiedelt und wurde vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert. Einblicke in das Programm der Abschlusstagung und in das Projekt sind hier zu finden.

 

→ Abschlustagung Claiming Folklore

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Summer School Ethnografischer Film đŸŽ„

Die Filme Babatunde, Deadlift und Miteinanderwerden der Summer School Ethnografischer Film aus dem FrĂŒhlingssemester 2024 sind nun online verfĂŒgbar. Die drei Filme erzĂ€hlen von einer bikulturellen Familie, die in den Voralpen eine KĂ€serei betreibt, von Dafinas Alltag im Krafttraining, in dem sie u.a. mit Schwergewichten Stereotype ĂŒberschreitet, und von Roboterhunden, die unser VerhĂ€ltnis zu Natur und Technik widerspiegeln.


Die nĂ€chste Summer School fĂŒr Ethnografischen Film findet im FrĂŒhlingssemester 2026, im Juni, statt.

Die Filme können unter folgendem Link angeschaut werden:

 

→ Summer School FS 24

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Histories of HIV/AIDS Symposium

Todd Sekuler prĂ€sentiert beim European Histories of HIV/AIDS Symposium an der UniversitĂ€t Kopenhagen vom 10.–12. September. Das Symposium möchte ein kollaboratives Netzwerk von Forscher:innen aufbauen, um zukĂŒnftige Projekte und Publikationen zu entwickeln, die das gesellschaftliche Gewicht und die historische Bedeutung von HIV/AIDS in Europa vertiefen. Durch den Blick auf verschiedene Strategien europĂ€ischer LĂ€nder soll ein differenziertes VerstĂ€ndnis der kulturellen, sozialen und politischen Dimensionen der Epidemie entstehen.

 

→  The European Histories of HIV/AIDS

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Neues Forschungsprojekt zu den Wirkungen von Projekten kultureller Teilhabe 

  Bilder vom Auftaktworkshop am 10.7. im Stadtmuseum Aarau

Am 1.7.2025 ist das vom Bundesamt fĂŒr Kultur geförderte Projekt Teilhabe gemeinsam qualitativ erforschen am ISEK gestartet. Unter der Co-Leitung von Friedrich von Bose, Bernhard Tschofen und Martin Handschin und in enger Zusammenarbeit mit Kolleg:innen aus vier Museen sowie der Stiftung fĂŒr Kunst, Kultur und Geschichte (SKKG) werden in den nĂ€chsten Monaten in explorativen Forschungssettings Vorgehensweisen und Methodiken zu einer qualitativen, kollaborativen Erforschung der Wirkungen von Teilhabeprojekten erarbeitet und erprobt. Die kooperierenden Museen sind in thematischem Zuschnitt, regionaler Verankerung sowie Grösse unterschiedlich beschaffen: Das Stadtmuseum Aarau, das ALPS Alpines Museum der Schweiz (Bern), das Regionalmuseum Chuechlihus (Langnau i.E.) und das Museum der Kulturen Basel. 

 

Das Projekt knĂŒpft an den Workshop Museen und Teilhabe: Wirkungen gemeinsam erforschen im MĂ€rz 2024 am ISEK an, der etwa 50 Kolleg:innen aus Museen, Forschung, Förderung und Kulturpolitik zusammenbrachte. 

 

MedienbeitrÀge

                       Bild: Ron Galella Collection

«Die 2000er waren toxisch und progressiv zugleich»

Low-Waist-Jeans, Serienstars und die Musik der 2000er sind wieder im Trend. Warum sind die Nullerjahre bei der Gen Z so beliebt? â†’ Interview mit Prof. Dr. Moritz Ege zu Y2K-Trend: «Die 2000er waren toxisch und progressiv zugleich», Watson, 02.08.2025.

                       Bild: Daniel Gasser

Die Kulturwissenschaftlerin und Altstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung Silvy Chakkalakal erforscht den Alltag der Menschen. Sie forscht und lehrt darĂŒber, wie Menschen Bilder und Texte in ihrer Alltagskultur konsumieren, deuten und fĂŒr sich nutzen.→ Beitrag Die Medienexpertin von Stefan Scheytt im Magazin Mitbestimmung Ausgabe 04/2025.

                       Bild: Tourismusorganisation Heidiland ©

Wasser ist unaufhaltsame geologische Naturkraft, mĂ€chtige Metapher und es spielt eine zentrale Rolle in unserem Alltag. Und dies nicht nur im Sinne dieses lebensnotwendigen Elements, das wir brauchen, um nicht zu vertrocknen. Sondern auch als Energiequelle, als Erholungs- und Begegnungsort, als Spiel- und Sportplatz und nicht zuletzt als ProjektionsflĂ€che fĂŒr unsere SehnsĂŒchte und Ängste, fĂŒr unsere Ideale, Werte und Überzeugungen. Nikolaus Heinzers Beitrag in der MitgliederbroschĂŒre Geoschichten des Förderkommittees der UNESCO Welterbe Tektonikarena Sardona beleuchtet die vielfĂ€ltigen Facetten und Dimensionen von Wasser in der Welterberegion Sardona. â†’  Alles fiesst - Geoschichten Mitgliederzeitung 2025, 04.2025.

 

Aus dem PK-Kosmos:

«Leute, schreibt euer
Leben auf!»

Erich Bohli, der GrĂŒnder der Plattform meet-my-life.net, hat eine Leidenschaft: das Festhalten von Lebensgeschichten. Zum 10-Jahr-JubilĂ€um spricht er ĂŒber seine Motivation, technologische
Herausforderungen und die Zukunft des autobiografischen Schreibens → Interview in der Coopzeitung, 03.07.2025.

Die Autobiografie-Plattform meet-my-life wurde in Zusammenarbeit mit dem ISEK entwickelt. 

 

Publikationen

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Kuratieren als Relation – Ethnographische Erkundungen im Humboldt Labor

Herausgegeben von Silvy Chakkalakal, Dominik Biewer und Laura Strott

 

Die Zukunft von Museen wird derzeit gesellschaftspolitisch intensiv debattiert. Kein Ort stand dabei in den letzten Jahren stĂ€rker unter öffentlicher Beobachtung als das Berliner Humboldt Forum. In diesem ist auch die Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin mit eigenen AusstellungsrĂ€umen vertreten, dem Humboldt Labor. Ausgehend von dessen Auftaktausstellung Nach der Natur fragt dieser Band nach den temporalen und institutionellen Verflechtungen der Ausstellungspraxis und den erinnerungspolitischen Debatten dieses Ortes. Der Band ist das Produkt des Masterstudienprojektes Von ProbebĂŒhnen und Experimentier-Laboren – Ethnographische Erkundungen im Humboldt Labor (2019–2021). Die kulturanalytischen Untersuchungen fokussieren auf ausgewĂ€hlte kuratorische Praktiken und Kollaborationen sowie die durch sie hervorgebrachten Hoffnungen im Feld – in einer krisenhaften Zeit, geprĂ€gt durch Lockdowns, Wissenschaftsfeindlichkeit und prekĂ€re AnstellungsverhĂ€ltnisse an der UniversitĂ€t. Eine relationale Kulturanalyse ermöglicht es, die zugrundeliegenden ReprĂ€sentationslogiken und Zukunftsvisionen von Akteur:innen und Dingen in ihrer MultitemporalitĂ€t und (Dis)kontinuitĂ€t zu untersuchen und sich zugleich in diesen Prozess einzuschreiben.

 

Mit einer BuchprÀsentation am 8. Oktober im PK-Fachkolloquium

 

Chakkalakal, Silvy, Dominik Biewer, und Laura Strott, Hrsg. Berliner BlĂ€tter: Kuratieren als Relation – Ethnographische Erkundungen im Humboldt Labor. Bd. 90. 2025.

 

→ Berliner BlĂ€tter

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Postkoloniale Habitate / Postcolonial Habitats.

Beitrag von Friedrich von Bose im Katalog Habitate. Über_LebensrĂ€ume

 

Ausstellungskatalog der 16. Triennale Kleinplastik Fellbach. Die Triennale zeigt zahlreiche, eigens fĂŒr die Schau entstandene skulpturale Objekte und Installationen von 45 zeitgenössischen KĂŒnstler:innen und eröffnet damit internationale Perspektiven auf das Habitat als Über_Lebensraum. «Hier kulminieren die prĂ€genden Themen unserer Zeit: Klimawandel, Pandemien, Kriege und Migration sowie die VerschrĂ€nkung analoger und digitaler Lebenswelten», erlĂ€utert Claudia Emmert, kĂŒnstlerische Leiterin der Triennale.

 

Bose, Friedrich von. 2025. «Postkoloniale Habitate / Postcolonial Habitats.» In Habitate. Über_LebensrĂ€ume Habitate. Katalog zur 16. Triennale Kleinplastik Fellbach, herausgegeben von Claudia Emmert und Ina Neddermeyer, 143–49. Fellbach.

 

→ Habitate. Über_LebensrĂ€ume

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Un-Writing und Im-Bild-Bleiben. Umgang mit visuellen Archiven der Gewalt

Beitrag von Todd Sekuler

 

 Die kontrastierende Auseinandersetzung mit gewaltvollem Bildmaterial und Familienbildern jĂŒdischen Lebens im TarnĂłw (Polen) der Shoah-Zeit eröffnet Strategien des Im-Bild-Bleibens, die nicht versuchen zu reparieren, sondern autoethnographisch der Gewalt nahekommen und ihre KontinuitĂ€ten, Wirkungen und WidersprĂŒche sichtbar machen. 

 

Todd Sekuler, «Un-Writing und Im-Bild-Bleiben. Umgang mit visuellen Archiven der Gewalt», Geschichte der Gegenwart, 3. August 2025.

 

→ Geschichte der Gegenwart

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Zeithistorische Forschungen: Sozial-/Kulturanthropologie und Zeitgeschichte

Mit BeitrÀgen von Moritz Ege, Monika Dommann und Louis Widmer

 

Das von Monika Dommann (HIST, UZH) und Lena Kaufmann (Ethnologie, Fribourg) herausgegebene Themenheft der Zeitschrift Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History widmet sich dem VerhĂ€ltnis von Sozial- und Kulturanthropologie und Zeitgeschichte. Die BeitrĂ€ge stammen jeweils von interdisziplinĂ€ren Autor:innen-Duos. Unter anderem enthĂ€lt das Heft einen Beitrag von Monika Dommann und Moritz Ege ĂŒber Crowdfunding und die Geschichte der Plattform wemakeit. In der Rubrik Neu gelesen diskutiert Louis Widmer zudem Hans Peter DĂŒrrs Traumzeit (1978) neu.

 

Dommann, Monika, und Lena Kaufmann, Hrsg. Zeithistorische Forschungen / Studies in Contemporary History. Jg. 21 (2024–2025), Heft 1. 

 

→ Zeithistorische Forschungen

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What does a 'good' river look like? Sustainability and aesthetics in river restoration

Beitrag von Nikolaus Heinzer im Tagungsband Utopias of Sustainability - Sustainability of Utopias: A Multimodal Intervention

 

Der Beitrag von Nikolaus Heinzer entstand in der gleichnamigen Tagung Utopias of Sustainability - Sustainability of Utopias: A Multimodal Intervention 2022 in Perugia und untersucht Ästhetiken von Nachhaltigkeit im Kontext von Flussrenaturierungsprojekten in der Schweiz und Europa. Im Zentrum steht die Frage, wie Nachhaltigkeit in medialen Diskursen und Darstellungen von Renaturierungen hervorgebracht und Ă€sthetisch verhandelt wird: Wie soll ein «guter» Fluss in diesen wasserbezogenen Utopien aussehen, und wie wird dies visuell wie narrativ reprĂ€sentiert?

 

Heinzer, Nikolaus. 2025. «What Does a ‘Good’ River Look like? Sustainability and Aesthetics in River Restoration». In Utopias of Sustainability – The Sustainability of Utopias: A Multimodal Intervention, herausgegeben von Christine HĂ€mmerling, Alexander Koensler, und Marion NĂ€ser-Lather, 1:104–22. IT: Morlacchi Editore. BA.

 

→ Morlacchi Editore 2025

Bild: Silvy Chakkalakal

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Zukunft als Krise: Ethnografien der (Re)Politisierung des Kunst- und Kurationsfeldes

Beitrag von Silvy Chakkalakal im Jahresbericht der Schweizer Gesellschaft fĂŒr Empirische Kulturwissenschaft

 

Die Kunst als Mitakteurin im Ringen um Demokratie, globale Gerechtigkeit und alternative ZukunftsentwĂŒrfe steht im Zentrum des Sonderforschungsbereichs 1512 Intervenierende KĂŒnste. Aufschluss ĂŒber das Potenzial von kĂŒnstlerischen Praktiken geben laufende Projekte der Empirischen Kulturwissenschaft.

 

Chakkalakal, Silvy. 2024. «Zukunft als Krise: Ethnografien der (Re)Politisierung des Kunst- und Kurationsfeldes.» Jahresbericht der Schweizer Gesellschaft fĂŒr Empirische Kulturwissenschaft, 4–15.

 
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Institut fĂŒr Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der UniversitĂ€t ZĂŒrich
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