Malte Völk

Malte Völk, Dr.

Asstistent

Raumbezeichnung: AFL–G–215

malte.voelk@uzh.ch

Sprechstunde: Bitte per Mail anfragen

 

Forschungsinteressen

  • Kulturwissenschaft des Alters und der Demenz
  • Kulturgeschichte seelischer Erkrankungen
  • Tagebuchforschung
  • Kulturtheorie
  • Ästhetik und allegorische (Sprach-)Bilder
  • Populäre Literaturen

Porträt

Ausbildung

  • 03/2015: Abschluss Lehrzertifikat für Deutsch als Fremdsprache (LMU München/Goethe-Institut/Studienkolleg Mittelhessen)
  • 02/2014: Abschluss des Doktorats an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich bei Prof. Dr. Harm-Peer Zimmermann (ISEK) und Prof. Dr. Franziska Frei Gerlach (Deutsches Seminar). Dissertation: Ästhetik der Dingwelt. Materielle Kultur bei Jean Paul, Aby Warburg und Walter Benjamin (Weitere Informationen)
  • 05/2008: Abschluss Magister Artium in den Hauptfächern Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft und Deutsche Sprache und Literatur an der Philipps-Universität Marburg.
  • 2000: Abitur am Gymnasium Sarstedt/Deutschland

Berufliche Tätigkeit

  • Seit 02/2018: Assistent am ISEK/Populäre Literaturen und Medien/Lehrstuhl Zimmermann
  • 2017: Lehranstellung am ISEK
  • 2015–2017: Postdoc-Stipendiat der Fritz Thyssen Stiftung am ISEK (Weitere Informationen)
  • 2010-2013: Promotionsstipendium der Rosa Luxemburg Stiftung
  • Zwischen 2003 und 2012: Freier Mitarbeiter verschiedener Lokalzeitungen; Lehrbeauftragter an der Philipps-Universität Marburg

Akademische Lehrtätigkeit

  • HS 2017 Seminar «Qualitative Methoden» – Teil des BA-Basismoduls Populäre Literaturen und Medien am ISEK/Universität Zürich
  • HS 2017 Seminar «Das Tagebuch. Als kulturelle Praxis, Dokument und Textgattung» – BA-Vertiefungsmodul am ISEK/Universität Zürich
  • FS 2017 Kolloquium «Theorie-Lekürekurs» – BA-Einführungsveranstaltung am ISEK/Universität Zürich
  • Sommersemester 2012: Seminar an der Philipps-Universität Marburg, Institut für Europäische Ethnologie/Kulturwissenschaft: Die «Erste Kulturwissenschaft».
  • Wintersemester 2010/11 und Sommersemester 2011: Lehrforschungsprojekt an der Philipps-Universität Marburg, Institut für Soziologie: Spuren Kritischer Theorie in Marburg. Einführung in die Archivarbeit I+II (mit Mark Lückhof, David Nax, Oliver Römer und Christian Spiegelberg)

Publikationen

Monographie

  • Ästhetik der Dingwelt. Materielle Kultur bei Jean Paul, Aby Warburg und Walter Benjamin. Berlin: Kulturverlag Kadmos, 2015 (= Kaleidogramme Bd. 127).
    [besprochen in: Jahrbuch der Jean Paul Gesellschaft 52 (2017); Germanistik. Internationales Referatenorgan mit bibliographischen Hinweisen 58 (2017), Heft 1-2]

Als Mitherausgeber

  • Malte Völk, Oliver Römer, Sebastian Schreull, Florian Schmitt, Christian Spiegelberg, Mark Lückhof, David Nax (Hg.): «...wenn die Stunde es zuläßt.» Zur Traditionalität und Aktualität kritischer Theorie. Münster: Westfälisches Dampfboot, 2012.
    [besprochen in: Marburger Uni Journal 40/2013; Portal Ideengeschichte 05/2015]
  • Marcus Hawel, Christian Baron, Isabelle Hannemann, Christof Judenau, Z. Ece Kaya, Karen Schierhorn, Malte Völk, Leiv Eirik Voigtländer (Hg.): Work in Progress, Work on Progress. Doktorand_innenenjahrbuch der Rosa-Luxemburg-Stiftung 2 (2012). Hamburg: VSA Verlag, 2013

Beiträge in Fachzeitschriften

  • «Wenn sie die Augen schloss, fing sie an zu denken». Demenz in Biographie, Chronik und Tagebuch. In: BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, Jg. 28 (2015) [erschienen 2017], S. 102–118. [peer-reviewed]
  • Driving, not Losing, the Plot: Narrative Patterns in Implicit and Explicit Fictional Representations of Dementia. In: Open Cultural Studies 1/2017, S. 55–65. [peer-reviewed]
  • Der saturnische «Wutz». Eine Konjunktion von Jean Paul und Walter Benjamin. In: Jahrbuch der Jean Paul Gesellschaft 47 (2012), S. 61–80.
  • Rezensionen für: Jahrbuch der Jean Paul Gesellschaft; Portal Ideengeschichte; Literaturkritik.de; Jahrbuch Forum Vormärz Forschung

Beiträge in Sammelbänden

  • Altern im Modell. Populäre Bilder von Lebenstreppen und Altersstufen seit der Frühen Neuzeit. In: Helmar Schramm, Michael Lorber, Anna Laqua und Peter Löffelbein (Hg.): Modell + Risiko. Historische Miniaturen zu dynamischen Epistemologien. Wiesbaden: Harrassowitz Verlag (Episteme Bd. X). [im Erscheinen]
  • Reflexionen der Sorge. Demenz in privaten Tagebüchern. In: Harm-Peer Zimmermann (Hg.): Kulturen der Sorge bei Demenz/Cultures of Care facing Dementia. Frankfurt a.M.: Campus. [im Erscheinen]
  • «Explosionen im Gehirn». Action und Alzheimer in populären fiktionalen Werken. In: Ingrid Tomkowiak, Brigitte Frizzoni und Manuel Trummer (Hg.): Action! Artefakt, Ereignis, Erlebnis. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2017 (Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung Bd. 4), S. 107–120.   
  • «Eva, Eva, wir werden schlechte Ehre einlegen mit unserer Hochzeit». Der biblische Schöpfungsmythos als allegorische Erzählung bei Jean Paul im Kontext der Frühromantik. In: Harm-Peer Zimmermann (Hg.): Lust am Mythos. Kulturwissenschaftliche Neuzugänge zu einem populären Phänomen. Marburg: Jonas Verlag, 2015 (Zürcher Schriften zur Erzählforschung und Narratologie Bd. 1), S. 51–61.
  • Die Zeit der «wunderbaren Sau». Volkskunde und kritische Theorie. In: Malte Völk, Oliver Römer u. a. (Hg.): «...wenn die Stunde es zuläßt.» Zur Traditionalität und Aktualität kritischer Theorie. Münster: Westfälisches Dampfboot, 2012, S. 355–375. 
  • Jean Paul und die Frage der Wirksamkeit von Literatur. In: Work in Progress, Work on Progress. Doktorand_innenenjahrbuch der Rosa Luxemburg Stiftung 2 (2012), S. 249–267.

Vorträge

  • Care-Arbeit als Mikroökonomie: Im Spiegel privater Tagebücher. Sektionsvortrag auf dem 41. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) zum Thema «Wirtschaften. Kulturwissenschaftliche Perspektiven» am 20.9.2017 in Marburg
  • Reflexionen der Sorge. Demenz in privaten Tagebüchern. Vortrag im Rahmen der Tagung «Kulturen der Sorge bei Demenz/Cultures of Care facing Dementia» am 19.11.2016 in Zürich
  • «Explosionen im Gehirn». Action und Alzheimer in populären fiktionalen Werken. Vortrag im Rahmen der Tagung der Kommission für Unterhaltungskulturen der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv) am 04.06.2016 in Zürich. [gefördert durch ein Kongressreisestipendium des DAAD]
  • Zum Begriff des Nachlebens bei Jean Paul und Walter Benjamin. Vortrag im Rahmen des Doktorand_innenseminars mit dem Themenschwerpunkt «Philosophie und Ästhetik» der Rosa-Luxemburg-Stiftung am 24.02.2012 in Berlin