Ingrid Tomkowiak

Ingrid Tomkowiak, Prof. Dr.

Professorin Populäre Literaturen und Medien

Kinder- und Jugendmedien

Tel.: +41 (0)44 634 24 36

Raumbezeichnung: AFL-G-254

ingrid.tomkowiak@uzh.ch

Sprechstunde

Tragen Sie sich für Sprechstunden bitte auf Doodle ein.

Forschungsinteressen

Kinder- und Jugendliteratur, Kinder- und Jugendmedien: Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur; Klassikerverfilmungen; Medientransfer; Medienverbund; Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien

Populärkulturelle Phänomene, Ästhetik: Bestseller; Blockbuster; Stars und Fans; Helden, Nationalhelden; Amerikabilder; Unterhaltung; Medialisierung; Poetik des Materiellen; Postmodernismus; Nostalgie

Populäre Genres und Formen: Abenteuer; Animationsfilme; Biopics; Fantastik; Road Movies

Positionen zu populären Literaturen und Medien: Diskurse zu jeweils neuen Medien; Ambivalenz des Populären

Historisch-vergleichende Erzählforschung: Traditionelle Genres in verschiedenen Medien: Märchen, Sage; Stoff- und Motivgeschichte; Mündlichkeit – Schriftlichkeit

Porträt

Curriculum vitae

Seit 2012 Professorin für Populäre Literaturen und Medien mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien am jetzigen Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK – Populäre Kulturen) der Universität Zürich

9/2009-2/2015 Forschungsleiterin des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Assoziiertes Institut der Universität Zürich

2009-2013 Vorsitzende der Geschäftsleitung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Assoziiertes Institut der Universität Zürich

2008 Ernennung zur Titularprofessorin

2003-2012 Wissenschaftliche Leiterin der Abt. Populäre Literaturen und Medien am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich

2001 Habilitation an der Universität Zürich

1997-2002 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Volkskundlichen Seminar der Universität Zürich, Abteilung Europäische Volksliteratur

1994-97 Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG

1987-90 u. 1991-93 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Seminar für Volkskunde der Universität Göttingen

1987 Promotion an der Universität Hamburg

1983-87 Wissenschaftliche Hilfskraft bei der "Enzyklopädie des Märchens", Arbeitsstelle der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen

1981-86 Volkskunde, Germanistik und Anglistik an der Universität Göttingen

1982 1. Staatsexamen für das Lehramt an Realschulen

1979-82 Deutsch und Englisch an der Universität Göttingen

1978-79 English Studies, Folklore Studies und Film Studies an der University of Stirling

1976-79 Germanistik und Anglistik an der Universität Freiburg

Lehrtätigkeit

Seit SS 1991 Lehrveranstaltungen an den Universitäten Göttingen, Bremen, Innsbruck und Zürich zu den Themen: Abenteuerliteratur. – Agrarromantik. Landlebenkonzepte in ausgewählten Quellen von der Antike bis zur Gegenwart. – Analoge Nostalgie in der digitalen Medienkultur. – Aspekte der Materialität in Kinder- und Jugendmedien. – Autobiografisches Erzählen zur religiösen Sozialisation. – Autobiografisches Erzählen zu Nationalsozialismus und Weltkrieg II. – Bestseller. – Bilderbuch. Weltentwurf – Ästhetik – Theorie. – Biopics. – Coming-of-Age. – Die Farbe Rosa. – Disney. – Einführungsvorlesung: Populäre Literaturen und Medien. – Esoterische Literatur als Massenprodukt. – Fachgeschichte und theoretische Ansätze. – Gartenlaube und Co. Illustrierte Familienzeitschriften des 19. Jahrhunderts und ihr Umfeld. – Gesundheit und Selektion. Medizinische Eingriffe in den Alltag. – Johnny Depp. – Kalifornienbilder. – Kinder- und Jugendliteraturforschung. – Kinder- und Jugendliteraturgeschichte. – Kinder- und Jugendliteraturklassiker im medialen Transfer. – Künstliche Menschen, Verjüngung, Unsterblichkeit. – Märchenforschung. – Nationalhelden. – Nationalsozialismus und Erzählforschung. – Neue Medien. – Neuheiden: Texte und Praxen. – Orte der Moderne im Spiegel populärer Literaturen und Medien. – Paul Alfred Müller, Atlantis und die deutschsprachige Science Fiction-Literatur im 20. Jahrhundert. – Prominente, Diven, Stars und Fans. – Phantastische Kinder- und Jugendliteratur. – Populäre Kultur um 1900. – Populäre Literaturen und Medien. – Populäre Narrative atomarer Bedrohung. – Quellenbereiche der Volkserzählung. – Ratgeberliteratur für Frauen. – Rechtsextremistische Literatur in der Bundesrepublik Deutschland. – Reklame, Werbung, Propaganda. – Road Movies. – Schlager. – "Suburbia" in Literatur, Musik, Fotografie und Film. – Tim Burton. – Umberto Eco und die populären Literaturen. – Wilhelm Hauffs Märchen und ihre Verfilmungen. –

Tätigkeit in wissenschaftlichen Institutionen und Vereinigungen

Seit 2016 Mitglied der Fachkommission Gender Studies der Universität Zürich

Seit 2015 Ko-Sprecherin der Kommission Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv)

Seit 2010 Zweite Vorsitzende der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung GKJF

Seit 2006 Mitglied im Kuratorium Kulturanalyse der Universität Zürich

2012-2015 Ko-Sprecherin des Kuratoriums Kulturanalyse der Universität Zürich

2010-2016 Vorstandsmitglied der Gesellschaft für Fantastikforschung GFF 

2005-2007 Ko-Präsidentin der Vereinigung der Privatdozierenden an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich

2003-2005 Ko-Präsidentin der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften

1998-2000 Vorsitzende der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde

Drittmittelprojekte

SNF-Projekt: Origin Narratives for/about Children from Different ‘Ethnic’ Backgrounds, Discourses on immigration and international adoption in recent children’s literature
Förderzeitraum: 1. April 2014 bis 31. Juli 2016
Zum Projekt

SNF-Projekt: Poetik des Materiellen. Neuerfindungen des Buchmediums in der ‚Kinderliteratur’ (Projektleitung: Klaus Müller-Wille und Ingrid Tomkowiak)
Förderzeitraum: 1. Februar 2014 bis 31. Januar 2017
Zum Projekt

Forschungskredit der Universität Zürich (Postdoc): Vor-Bilder. Nach-Bilder. Zeit-Bilder. Kommerzielle Zeichenwettbewerbe für Kinder in der Schweiz zwischen 1935 und 1985 Förderzeitraum: 1. August 2012 bis 31. Mai 2014
Zum Projekt

SNF-Projekt: Übergänge und Entgrenzungen. Welt, Wissen und Identität in fantastischer (Kinder- und Jugend-)Literatur und ihren Verfilmungen
Förderzeitraum: 1. März 2011 bis 31. Juli 2013
Zum Projekt

Zu weiteren Projekten siehe die Forschungsdatenbank der Universität Zürich: http://www.research-projects.uzh.ch/a261.htm
sowie http://www.research-projects.uzh.ch/a562.htm

Publikationen (Auswahl)

Bücher

  • Ute Dettmar, Ingrid Tomkowiak (Hg.): Spielarten der Populärkultur. Frankfurt/M. u.a.: Lang 2018 (= Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie - Geschichte - Didaktik) (in Bearbeitung).
  • Ingrid Tomkowiak, Brigitte Frizzoni, Manuel Trummer (Hg.): Action! Artefakt, Ereignis, Erlebnis. Würzburg: Königshausen & Neumann 2017. 255 S.
  • (Hg.): Sehen Verstehen. 15 Essays zum Bilderbuch. Zürich: Universität Zürich, ISEK – Populäre Kulturen. 2015. 203 S.
  • Christine Lötscher, Ingrid Tomkowiak (Hg.): Stofflichkeiten. Aspekte der Materialität in populären Literaturen und Medien. Zürich: Universität Zürich, ISEK – Populäre Kulturen. 2015. 157 S.
  • (Hg.): in-between. Adoleszenz und Post-Adoleszenz in populären Literaturen und Medien. Zürich: Universität Zürich, ISEK – Populäre Kulturen. 2014. 191 S.
  • Christine Lötscher, Petra Schrackmann, Ingrid Tomkowiak, Aleta-Amirée von Holzen (Eds.): Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik. Berlin/Münster/Wien/Zürich/London: Lit Verlag 2014 (= Fantastikforschung / Research in the Fantastic; 1). 584 S.
  • Christine Lötscher, Petra Schrackmann, Ingrid Tomkowiak, Aleta-Amirée von Holzen (Eds.): Transitions and Dissolving Boundaries in the Fantastic. Berlin/Münster/Wien/Zürich/London: Lit Verlag 2014 (= Fantastikforschung / Research in the Fantastic; 2). 216 S.
  • Gina Weinkauff, Ute Dettmar, Thomas Möbius, Ingrid Tomkowiak (Hg.): Kinder und Jugendliteratur in Medienkontexten. Adaption – Hybridisierung – Intermedialität – Konvergenz. Frankfurt/M. u.a.: Lang 2014 (= Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie – Geschichte – Didaktik. Herausgegeben von Hans-Heino Ewers, Ute Dettmar und Gabriele von Glasenapp; 89). 302 S.
  • Ingrid Tomkowiak, Ute Dettmar, Gabriele von Glasenapp, Caroline Roeder (Hg.): An allen Fronten. Kriege und politische Konflikte in Kinder- und Jugendmedien. Zürich: Chronos 2013 (= Beiträge zur Kinder- und Jugendmedienforschung. Herausgegeben vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM; 3). 407 S.
  • Gunda Mairbäurl, Ingrid Tomkowiak, Ernst Seibert, Klaus Müller-Wille (Hg.): Kinderliterarische Mythen-Translation. Zur Konstruktion phantastischer Welten bei Tove Jansson, C.S. Lewis und J.R.R. Tolkien. Wien: Praesens / Zürich: Chronos 2013 (= Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich; 14 / Beiträge zur Kinder- und Jugendmedienforschung, hg. vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM; 2). 310 S.
  • (Hg.): Little Boxes All the Same? Suburbia: gelebt – gedacht – inszeniert. Begleitpublikation zur gleichnamigen Ausstellung am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich. Zürich: Institut für Populäre Kulturen 2012. 143 S.
  • (Hg.): Perspektiven der Kinder- und Jugendmedien-Forschung. Zürich: Chronos 2011 (= Beiträge zur Kinder- und Jugendmedienforschung; 1). 256 S.
  • Brigitte Frizzoni, Ingrid Tomkowiak (Hg.): Unterhaltung. Konzepte – Formen – Wirkungen. Zürich: Chronos 2006. 342 S.
  • (Hg.) Populäre Enzyklopädien. Von der Auswahl, Ordnung und Vermittlung des Wissens. Zürich: Chronos 2002. 306 S. 15. Abb.

Schriftenreihe «Populäre Literaturen und Medien» (Hg.)

Die Schriftenreihe Populäre Literaturen und Medien veröffentlicht wissenschaftliche Beiträge zu unterhaltenden und informierenden Angeboten gedruckter Literatur wie audiovisueller Medien. Den Schwerpunkt bilden dabei Untersuchungen, die am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich entstanden sind.
Die Reihe erscheint im Programm des Chronos-Verlags.

  • Band 12: Lena Hoffmann: Crossover. Mehrfachadressierung in Text, Markt und Diskurs. Zürich: Chronos 2018. 380 S.
  • Band 11: Anna Lehninger: Vor-Bilder. Nach-Bilder. Zeit-Bilder. Kommerzielle Zeichenwettbewerbe für Kinder in der Schweiz zwischen 1935 und 1985. Zürich: Chronos 2015. 252 S. 
  • Band 10: Christine Lötscher: Das Zauberbuch als Denkfigur. Lektüre, Medien und Wissen in der zeitgenössischen Fantasy für Jugendliche. Zürich: Chronos 2014. 191 S.
  • Band 9: Raffael Schuppisser: Von der Simulation zum Text. Narrative Strukturen in Computerspielen. Zürich: Chronos 2014. 160 S.
  • Band 8: Christina Ulm: Das Wilde und das Zivilisierte. Eskalierende Inselszenarien der aktuellen Jugendliteratur. Zürich: Chronos 2014.144 S.
  • Band 7: Jacqueline Weber: Männlichkeit aus dem Äther. Geschlechterkonstruktion in einer Unterhaltungssendung für Männer von Schweizer Radio Beromünster, 1945–1948. Zürich: Chronos 2013. 328 S.
  • Band 6: Bruno Wegmann: Postkoloniale Unterhaltung im Südpazifik. Gastauftritte prominenter Figuren in der neuseeländischen Animationssitcom „bro’Town“. Zürich: Chronos 2013.132 S.
  • Band 5: Lou-Salomé Heer: «Das wahre Geschlecht». Der populärwissenschaftliche Geschlechterdiskurs im SPIEGEL (1947–2010). Zürich: Chronos 2012. 173 S.
  • Band 4: Manuela Kalbermatten: «Von nun an werden wir mitspielen.» Abenteurerinnen in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur der Gegenwart. Zürich: Chronos 2011. 278 S.
  • Band 3: Helene Mühlestein: Hausfrau, Mutter, Gattin. Geschlechterkonstituierung in Schweizer Ratgeberliteratur, 1945–1970. Zürich: Chronos 2009. 170 S.
  • Band 2: Petra Schrackmann: «An Awfully Big Adventure!» J. M. Barries Peter Pan im medialen Transfer. Zürich: SSI 2009. 218 S.
  • Band 1: Aleta-Amirée von Holzen: «A Pirate's Life for Me!» Von The Black Pirate bis Pirates of the Caribbean – Abenteuerkonzepte im Piratenfilm. Zürich: SSI 2007. 336 S.

Zeitschrift: kids+media. Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedienforschung
(Hg. mit Meret Fehlmann und Dana Frei)

kids+media ist eine Online-Zeitschrift für Kinder- und Jugendmedienforschung. Sie ist zugänglich unter www.kids-media.uzh.ch.

  • Heft 2 (2017): Unzuverlässiges Erzählen
  • Heft 1 (2017): Animationsfilme
  • Heft 2 (2016): Klassiker im Kinder-Bild
  • Heft 1 (2016): Tiere
  • Heft 2 (2015): dies und das
  • Heft 1 (2015): Werwölfe
  • Heft 2 (2014): Männlichkeiten
  • Heft 1 (2014): Sport und Spannung
  • Heft 2 (2013): Macht
  • Heft 1 (2013): Angst und ihre Überwindung
  • Heft 2 (2012): Kontinente
  • Heft 1 (2012): Schule
  • Heft 1 (2011): Vorzeit, Frühzeit, Vergangenheit

Jahrbuch der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung | GKJF
Hg. mit Ute Dettmar, Gabriele von Glasenapp, Emer O'Sullivan, Caroline Roeder

1– (2017–). ISSN 2568-4477. Online: www.gkjf.de (Peer Reviewed, Open Access).

Zeitschrift: interjuli. Internationale Kinder- und Jugendliteraturforschung
(begründet 2009 von Marion Rana; seit 2012 hg. von Marion Rana und Ingrid Tomkowiak)

interjuli ist eine wissenschaftliche Zeitschrift zur Kinder- und Jugendliteratur und zur Kinder- und Jugendliteraturforschung. Die Zeitschrift ist peer-reviewed. Weitere Informationen unter www.interjuli.de

  • Heft 1 (2017): Krankheit und Behinderung
  • Heft 2 (2016): Bildgestaltung
  • Heft 1 (2016): Mehrsprachigkeit
  • Heft 2 (2015): Bücher in Büchern
  • Heft 1 (2015): Kinder‐ und Jugendfilm und ‐theater
  • Heft 2 (2014): Neue Medien
  • Heft 1 (2014): Musik
  • Heft 2 (2013): Körper
  • Heft 1 (2013): Alter und Tod
  • Heft 2 (2012): Familie

Aufsätze, kleinere Beiträge

  • "It's all made by hand." Ästhetik und Inszenierung des Handgemachten in Animationsfilmen. In: Ute Dettmar/Ingrid Tomkowiak (Hg.): Spielarten der Populärkultur. Frankfurt/M. u.a.: Lang 2018 (= Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie - Geschichte - Didaktik) (im Druck).
  • Childhood Traumata and Hero Fantasies. Diegetic autobiographical narration in films of Tim Burton. In: Regina Bendix, Dorothy Noyes (Hg.): terra ridens - terra narrans. Festschrift für Ulrich Marzolph. Dortmund: Verlag für Orientkunde 2018 (im Druck). 
  • Capture the imagination – 100 Jahre Disney-Märchenanimationsfilme. In: Ute Dettmar/Claudia Pecher (Hg.): Märchen verfilmt! (im Druck).
  • United by God and Nature: Johanna Spyri's Heidi and her Relationship with the Elderly. In: Vanessa Joosen (ed.): Connecting Childhood and Old Age in Popular Media. Jackson, MS: UP of Mississippi 2018, S. 26–42.
  • „Ein Grinsen ohne Katze!“ Materialität, Medialität und Metamorphose in Alice-Animationsfilmen. In: Julia Eckel, Erwin Feyersinger, Meike Uhrig (Hg.): Im Wandel... – Metamorphosen der Animation. Heidelberg: Springer VS 2017 (im Druck).
  • „... die Klangfülle des malerischen Instruments ...“. Sensorische Strategien im Gesamtkunstwerk Bilderbuch. In: Lars Oberhaus / Mareile Oetken (Hg.): farbe klang reim rhythmus. Interdisziplinäre Zugänge zur Musik im Bilderbuch. Bielefeld: transcript 2017, S. 23–54.
  • „all this is going to fade into myth.“ Gore Verbinskis Relektüren des alten US-amerikanischen Westens (2011/2013). In: Sonja Klimek, Tom Kindt und Tobias Lambrecht (Hg.): Funktionen der Fantastik. Neue Formen des Weltbezugs von Literatur und Film nach 1945. Heidelberg: Winter 2017, S. 173–189 (Wissenschaft und Kunst, 31).
  • Ein Zeitgeist wird besichtigt. Dark Shadows (2012). In: Martin Poltrum, Bernd Rieken (Hg.): Seelenkenner, Psychoschurken. Psychotherapeuten und Psychiater in Film und Serie. Heidelberg: Springer Verlag 2017, S. 353–368.
  • Cherished, Controversial, Obsolete, Revived. A Popular Swiss Cartoon Figure through the Decades. In: interjuli. Internationale Kinder- und Jugendliteraturforschung 2 (2016) S. 29–49.
  • Postmodern Storytelling in Traditional Popular Genres. Gore Verbinski’s Movies as Reflections on Narrative Patterns. In: Narrative Culture 1,2 (2014), S. 175–190.
  • Mad Scientists im Dienst eines uralten Menschheitstraums? TV-Dokumentationen über Forschungen zur Lebensverlängerung. In: Rudolf Käser / Beate Schappach (Hg.): Krank geschrieben. Rhetoriken von Gesundheit und Krankheit im Diskursfeld von Literatur, Geschlecht und Medizin. Bielefeld: transcript 2014, S. 355–379.
  • Der Widerschein vergessener Wonnen. Zur Virtualität erinnerter Kindheit. In: Caroline Roeder (Hg.): Topographien der Kindheit. Literarische, mediale und interdisziplinäre Perspektiven auf Orts- und Raumkonstruktionen. Bielefeld: transcript 2014, 103–118.
  • Die Farbe Rosa. In: Macher – Medien – Publika. Beiträge der Europäischen Ethnologie zu Geschmack und Vergnügen. Hg. von Kaspar Maase, Christoph Bareither, Brigitte Frizzoni, Mirjam Nast. Würzburg: Königshausen & Neumann 2014, 177–192.
  • Lili Marleen auf Latein. Umberto Eco und das Populäre. In: Thomas Forrer, Angelika Linke (Hg.): Wo ist Kultur? Perspektiven der Kulturanalyse. Zürich: vdf 2014, 127–145.
  • Referenzielle Verspieltheit. Funktion und Potential der Musik in Alice-Adaptionen. In: Gina Weinkauff, Ute Dettmar, Thomas Möbius, Ingrid Tomkowiak (Hg.): Kinder und Jugendliteratur in Medienkontexten. Adaption – Hybridisierung – Intermedialität – Konvergenz. Frankfurt/M. u.a.: Lang 2014 (= Kinder- und Jugendkultur, -literatur und -medien. Theorie – Geschichte – Didaktik. Herausgegeben von Hans-Heino Ewers, Ute Dettmar und Gabriele von Glasenapp; 89), 45–58 (mit Christine Lötscher).
  • Maurice Sendak: Where the Wild Things Are. Max und die wilden Kerle im Bilderbuch, im Film und im Roman. In: Unter dem roten Wunderschirm. Lesarten klassischer Kinder- und Jugendliteratur. Hg. von Christoph Bräuer und Wolfgang Wangerin. Göttingen: Wallstein, 335–346.
  • „Wenn Dan Brown eine Sekte wäre – würde ich beitreten!“ Zur politischen Relevanz von Verschwörungsromanen. In: Andreas Dörner/Ludgera Vogt (Hg.): Unterhaltungsrepublik Deutschland. Medien, Politik und Entertainment. Bonn: Bundeszentrale für politische Bildung 2012 (Schriftenreihe Band 1258), 292–305.
  • „Depp Daily Dose“. Vom Glück der Johnny Depp-Fans mit ihrem Star. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 106 (2010), S. 119–134.
  • „You will not like me". Zur Feststellung ästhetischer Mehrdeutigkeit bei Johnny Depp. In: Udo Göttlich / Stephan Porombka: Die Zweideutigkeit der Unterhaltung. Zugangsweisen zur Populären Kultur. Köln: von Halem 2009, S. 26–41.
  • Einführung. In: Atlantis steigt auf. Paul Alfred Müller. Science Fiction aus Murnau. Herausgegeben vom Schloßmuseum des Marktes Murnau, bearbeitet von Brigitte Salmen. Konzeption: Ingrid Tomkowiak, Markus R. Bauer und Rolf A. Schmidt zusammen mit Brigitte Salmen. Murnau am Staffelsee: Schlossmuseum Murnau 2008, S. 8-19 (mit Markus R. Bauer, Rolf A. Schmidt, Brigitte Salmen).
  • Wissensvermittlung durch Unterhaltungsliteratur. Science Fiction im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Ebd., S. 36-48.
  • Globi. Eine Schweizer Reklamefigur wird zum Mythos. In: Christoph Schmitt (Hg.): Erzählkulturen im Medienwandel. Münster/New York/München/Berlin: Waxmann 2008, S. 325-340 (mit Waltraut Bellwald).
  • Disneys Märchenfilme. In: Bendix, Regina/Marzolph, Ulrich (Hg.): Hören, Lesen, Sehen, Spüren: Märchenrezeption im europäischen Vergleich. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2008, 209-233.
  • Sanfte Alternativen? Zum Welt- und Menschenbild in esoterisch ausgerichteten Gesundheitsratgebern. In: Hahnemann, Andy/Oels, David (Hg.): Sachbuch und populäres Wissen im 20. Jahrhundert. Frankfurt am Main: Peter Lang 2008, 109-120.
  • Die Schweizer „Heidi“-Filme der 50er Jahre. In: Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien (Hg.): Johanna Spyri und ihr Werk – Lesarten. Zürich: Chronos 2004, S. 205-222.
  • Schwerpunkte und Perspektiven der Bestsellerforschung. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 99,1 (2003) S. 49-64.
  • Vom Weltbürger zum Global Player. „Harry Potter“ als kulturübergreifendes Phänomen. In: Fabula 44, 1/2 (2003) S. 79-97.

Lexikonartikel

  • Sozialkritik. In: Enzyklopädie des Märchens 12, 2 (2006) Sp. 938-943.
  • Sozialgeschichtliche Aspekte. In: Enzyklopädie des Märchens 12, 2 (2006) Sp. 924-931.
  • Nationalsozialismus. In: Enzyklopädie des Märchens 9, 3 (1999) Sp. 1243-1255. [mit Dietmar Sedlaczek]
  • Lesebuch. In: Enzyklopädie des Märchens 8, 4/5 (1996) Sp. 926-942.
  • Kinder- und Jugendliteratur. In: Enzyklopädie des Märchens 7, 4/5 (1993) Sp. 1297-1329.
  • Ironie. In: Enzyklopädie des Märchens 7, 1 (1991) Sp. 285-294.
  • Hybris. In: Enzyklopädie des Märchens 6, 4/5 (1990) Sp. 1422-1429.
  • Herrschaft, Herrscher. In: Enzyklopädie des Märchens 6, 4/5 (1990) Sp. 894-916.

Mitarbeit bei Ausstellungen

  • in-between. A Coming of Age-Diary. Ausstellung am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK), Abt. Populäre Kulturen, der Universität Zürich, 2. Dezember 2014 bis 30. April 2015 (Projektleitung; in Zusammenarbeit mit Babette Bürgi und Studierenden der Fächer Populäre Kulturen und Kulturanalyse).
  • Die Farbe Rosa. Begleitausstellung zur ROSA 46 (2013). Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich, seit 17. September 2013 (mit Babette Bürgi).
    Publikation: ROSA. Die Zeitschrift für Geschlechterforschung. Nr. 46 (2013): Rosa (Themenheft). 60 S. (Projektleitung, in Zusammenarbeit mit Studierenden der Fächer Populäre Kulturen und Kulturanalyse). 
  • so leben sie noch heute. 200 Jahre „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm.  Museum Strauhof, 13. März bis 9. Juni 2013 (Kuratorin, in Zusammenarbeit mit Christine Lötscher).
  • Little Boxes All the Same? Suburbia leben – denken – inszenieren. Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich, 30. Mai 2012 bis 15. September 2013 (Projektleitung, in Zusammenarbeit mit Studierenden der Fächer Populäre Kulturen und Kulturanalyse).
    Begleitpublikation: Little Boxes All the Same? Suburbia leben – denken – inszenieren. Zürich: Institut für Populäre Kulturen 2012. 143 S.
  • HOME. Willkommen im digitalen Leben. Stapferhaus Lenzburg, 22. Oktober 2010 bis 27. November 2011 (Mitarbeit bei einzelnen Stationen)
  • Kulturgeschichte von Bär und Wolf. Tierpark Goldau, Eröffnung 26. 07. 2009 (Dauerausstellung im Besucherzentrum, zusammen mit Meret Fehlmann, Clari Rauch, Marianne Vontobel)
  • Atlantis steigt auf. Paul Alfred Müller – Science Fiction aus Leipzig. Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Schloss Hohentübingen, 14. September bis 15. November 2009 (zusammen mit Markus R. Bauer, Rolf A. Schmidt)
  • Atlantis steigt auf. Paul Alfred Müller – Science Fiction aus Murnau, Schlossmuseum Murnau, 5. 12. 2008 – 1. 3. 2009 (zusammen mit Markus R. Bauer, Rolf A. Schmidt, Brigitte Salmen)
    Katalog: Atlantis steigt auf. Paul Alfred Müller. Science Fiction aus Murnau. Hrsg.: Schloßmuseum des Marktes Murnau. Bearbeitet von Brigitte Salmen. Konzeption: Ingrid Tomkowiak, Markus R. Bauer und Rolf A. Schmidt zusammen mit Brigitte Salmen. Murnau am Staffelsee: Schlossmuseum Murnau 2008. 80 S.
  • Kalifornienbilder. Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich, 3. April bis – 30. Juni 2008 (im Rahmen des Universitätsjubiläums 2008, zusammen mit Studierenden)
    Katalog: Informationsblätter zur Ausstellung „Kalifornienbilder“. Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich 3. April – 30. Juni 2008. Zürich: Institut für Populäre Kulturen 2008. 44 S. (wissen teilen. 175 jahre universität zürich)
  • Informationsblätter für die Besucherinnen und Besucher des Kabinetts für sentimentale Trivialliteratur in Solothurn. Zürich 2004. (Broschüre, 24 S.; mit Studierenden)
  • Globi. Begegnung mit einem Schweizer Phänomen. 1932 bis heute. Gewerbemuseum Winterthur, 31. 8. – 16. 11. 2003; Musem der Kulturen Basel, 28. 11. 2003 - 4. 1. 2004; Kornhausforum Bern, 16. 1. – 21. 3. 2004; Seedamm Kulturzentrum Pfäffikon, 5. 9. - 31. 10. 2004, Das Gelbe Haus Flims, 10. 6. – 24. 10. 2005, Herren Globus Zürich, 16. 11. – 24. 12. 2005 (zusammen mit Waltraut Bellwald, raumprodukt widmer_heer_visuelle gestaltung, Gallati und Burkhard, Globi Verlag AG)
  • Datenbanken auf Papier. Zentralbibliothek Zürich, 12.09. – 21.10.2000 (zusammen mit Paul Michel, Rainer Diederichs, Pia Holenstein)
     

Ausrichtung bzw. Mitorganisation von Tagungen

  • Tagung „Action! Artefakt, Ereignis, Erlebnis“. 4. Tagung der dgv-Kommission Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung, Universität Zürich, 2. bis 4. Juni 2016.
  • Tagung „Die Welt der Kinder. Weltwissen und Weltdeutung in Schul- und Kinderbüchern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts“. Veranstalter: ISEK – Schwerpunkt Kinder- und Jugendmedien) der Universität Zürich in Kooperation mit Georg-Eckert-Institut – Leibniz-Institut für internationale Schulbuchforschung Braunschweig; German Historical Institute Washington, D.C.; Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM, assoziiertes Institut der Universität Zürich), Universität Zürich, 4. bis 6. Februar 2016.
  • Interdisziplinäres Symposium „Poetik des Materiellen. Kulturwissenschaftliche Beiträge zur Materialität in populären Literaturen und Medien“. Veranstalter: ISEK – Populäre Kulturen und Deutsches Seminar, Abt. für Nordische Philologie, im Rahmen des gleichnamigen SNF-Forschungsprojekts, Universität Zürich, 29. und 30. Mai 2015.
  • Tagung „Topographien der Kindheit. Orte und Räume in Kinder- und Jugendliteratur und Medien“. PH Ludwigsburg, 5. bis 8. Juni 2013, veranstaltet von der PH Ludwigsburg (Prof. Dr. Caroline Roeder) in Kooperation mit dem Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Assoziiertes Institut der Universität Zürich (Prof. Dr. Ingrid Tomkowiak) und dem Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich.
  • Tagung „Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik“. Dritte Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung (GFF). Universität Zürich, Institut für Populäre Kulturen und Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Universität Zürich, 13.–16. September 2012 (zusammen mit Christine Lötscher, Petra Schrackmann und Aleta-Amirée von Holzen).
  • Symposium „Subversive Idyllen – Tove Jansson Symposion“. Universität Zürich, Institut für Populäre Kulturen, Deutsches Seminar und Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Universität Zürich, 3. Dezember 2011 (zusammen mit Klaus Müller-Wille).
  • Tagung „Aus der Reihe tanzen“. Jahrestagung des Schweizerischen Instituts für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Murten, 10.–11. September 2010 (zusammen mit dem SIKJM-Team).
  • Interdisziplinäres Kolloquium „Perspektiven der Kinder- und Jugendmedien-Forschung“. Universität Zürich, Institut für Populäre Kulturen und Schweizerisches Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM, Universität Zürich, 30./31. Oktober 2009 (zusammen mit Christine Holliger).
  • Tagung „Unterhaltung. Konzepte, Formen, Wirkungen“, Zürich, 3. bis 4. Juni 2005 (zusammen mit Brigitte Frizzoni).
  • Symposium „Populäre Enzyklopädien: Volksbildung zwischen Aufklärung und Indoktrination“, Helferei Grossmünster Zürich, 13. – 15. 10. 2000.
  • Erste Arbeitstagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde: „Stand und Perspektiven volkskundlicher Erzählforschung“, Maienfeld, 27. – 30. 07. 2000.