Gabriela Muri

Gabriela Muri, Prof. Dr. Dipl. Arch. ETH

Professorin Populäre Kulturen

Raumbezeichnung: AFL-G-220

muri@isek.uzh.ch

Forschungsschwerpunkte

  • Raum- und zeittheoretische Fragestellungen
  • Stadt-, Sozialplanung und soziale Ungleichheit
  • Stadtwahrnehmung, öffentlicher Raum, Theorie des Situativen
  • Urbane Eventkulturen
  • Jugendkulturen, Intergenerationalität
  • Arbeitswelt und Berufskulturen
  • Freizeit
  • Konsumkultur
  • Visuelle Kultur und Medialität
  • Alltagstheorien, Methodologie und Methoden

Porträt

Ausbildung und Werdegang

  • 19.02.20: Titularprofessorin Universität Zürich
  • 2016–2018: Professorin ZFH am Departement Soziale Arbeit ZHAW
  • 2013: Privatdozentin Universität Zürich: Habilitation an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich zum Thema Die Stadt in der Stadt: Raum-, Zeit- und Bildrepräsentationen urbaner Öffentlichkeiten (Venia Legendi: 23. Juli 2013).
  • 2007–2008: Habilitationsstipendium der Universität Zürich (Nachwuchsförderungskredit)
  • 2004: Promotion zum Thema Pause und Zeitkultur
  • 2001: Forschungsaufenthalt an der University of Chicago, Depart. of Sociology bei Prof. A. Abbott und Prof. D. Levine (Stadtforschung und Kulturtheorien)
  • 1991–1998: Studium der Kulturwissenschaften (ehem. Volkskunde) und Geschichte der Neuzeit an der Universität Zürich, mit den Schwerpunkten Sozialgeschichte, Stadt und Wohnen, Jugendkulturen. Lizentiat bei Prof. Ueli Gyr zum Thema Technoszenen in Zürich
  • 1981–1987: Architekturstudium an der ETH Zürich, Diplom bei Prof. Benedikt Huber mit Schwerpunkt Städtebau-Siedlungsplanung
  • 1981: Matura Typus B, Kantonsschule Hohe Promenade Zürich

Berufliche Tätigkeit

  • Seit 1.7.2019: Projektleiterin und Dozentin am Institut für Kindheit, Jugend und Familie, Departement Soziale Arbeit ZHAW
  • 1.6.2018–30.6.2019: Lehrbeauftragte UZH und selbständig erwerbende Forscherin
  • 1.9.2013–31.5.2018: Projektleiterin und Dozentin in der Abteilung Forschung & Entwicklung, ab 1.9.15 am Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe, Departement Soziale Arbeit ZHAW
  • Seit 2010–2015: Oberassistentin und Dozentin an der Professur Soziologie (Prof. Christian Schmid), Departement Architektur, ETH Zürich
  • 2010 (SS): Gastprofessur am Institut d’Urbanisme in Grenoble (Université Pierre Mendès)
  • 2010 (FS): Vertretung Gastprofessur Soziologie am Departement Architektur, ETH Zürich
  • 2001–2010: Oberassistentin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich: Seit 1997 Lehraufträge für Proseminare, Seminare, Vorlesungen sowie Betreuung von Lizentiats- bzw. Masterarbeiten sowie von Promotionsvorhaben (in Rücksprache mit Prof. U. Gyr). Leitungsfunktionen: Stellvertretung Prof. U. Gyr; Personalführung, Budgetverantwortung, Bibliotheksleitung der Abteilung Alltagskulturen
  • 2008: Research Fellow an der EHESS, Centre d’étude des mouvements sociaux in Paris (Prof. Louis Quéré, Prof. Marc Bessin, Prof. Robert Castel: Stadtforschung, Öffentlicher Raum und Theorie des Situativen, Zeitsoziologie, Soziale Ungleichheit)
  • Seit 2008: Integration sozialer Nachhaltigkeit im Rahmen von raumgestaltenden Prozessen in Gemeinden (Kanton Zürich) und auf Bundesebene: Instrumente zur Sicherung von Qualitätskriterien in Planungs- und Bauprozessen (Familien, Jugendliche, Kinder, Intergenerationalität, Integration in benachteiligten Quartieren, Hindernisfreiheit)
  • 2007: Research Fellow an der Università di Milano Bicocca (Prof. Carmen Leccardi: Jugend-, Stadt-, und Zeitsoziologie)
  • 2006–2007: Konzeption und Texte zu einer Ausstellung am Museum für Gestaltung Zürich zum Thema On Time (Mitarbeit in Kuratoriumsgruppe)
  • 2003–2006: Leitung eines Nationalfondsprojektes zum Thema Bühnen und Aktoren der Öffentlichkeit: Kinder- und Jugendszenen in Zürich Nord (NFP 52)
    Referate an Tagungen im Rahmen des NFP 52-Projektes zu den Themen „Suitability of public spaces in restructured areas“ (AESOP-Kongress Wien, 2005), „L’impact de la migration sur les enfants, les jeunes et les relations entre générations“ (Begleit-veranstaltung NFP 52, Lausanne 2005), „Jugend, Migration, Medien“ (IPMZ, PHZ, 2006), „Lernen von der Großstadt: Kinder- und Jugendkulturelle Raumsozialisation“ (Internationale Tagung zum Thema „Ethnographie der Pädagogik“, Pädagogisches Institut der Universität Zürich, 2007) sowie an Weiterbildungsveranstaltungen mit Jugend- und Raumfachleuten aus der Praxis
  • 2003–2006: Projektskizze und Mitarbeit als Expertin bei einem Nationalfondsprojekt zum Thema Zeitdisziplin von SchülerInnen (NFP 52)
  • 2004: Erasmusdozentin an der University of Turku (Ethnology) zum Thema Cultural studies’ approach to the city and urban research
  • 2004: Erasmusdozentin an der Universität Hamburg (Volkskunde) zum Thema Kulturwissenschaftliche Zugänge zur Zeitforschung
  • 1994–2001: Assistentin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich
  • 1994–1998: Sachbearbeiterin im Raumplanungsamt des Kantons Zürich
  • 1988–1992: Büro für Architektur und Stadtbild im Hochbauamt der Stadt Zürich: Städtebaulich-ästhetische Begutachtung; Richtlinien für ein neues Stadtentwicklungskonzept

Forschungsprojekte und Expertentätigkeit

  • Seit 2020: Kommission Kinderfreundliche Gemeinde UNICEF
  • 2018: Leitung Projekt Stadt der Zukunft II: Perspektiven der Zürcherinnen und Zürcher zwischen 30 und 39 Lebensjahren. Stadtentwicklung Zürich.
  • 2017–2018: Leitung des Projektes Eine qualitative Analyse über den Zusammenhang zwischen Einkommens- und Energiearmut und die Folgen energetischer Sanierungen für vulnerable Gruppen. (Co-Leitung: Anna Suppa. Finanzierung: Bundesamt für Wohnungswesen).
  • 2014–2018: Leitung Energiewende und gesellschaftliche Verankerung: Soziale Agenda auf vier Handlungsebenen: 1. Raum-Zeit-Politik; 2. Siedlungsentwicklung nach innen; 3. Freiraum- und Langsamverkehr; 4. Energiewende und Exklusion
  • 2015–2017: Leitung KTI-Projekt: Soziokulturelle Angebote: Neue Modelle für Gemeinden im Wandel zusammen mit Stiftung Zürcher Gemeinschaftszentren, Gemeinden SChlieren, Wädenswil, Illnau-Effretikon.
  • Seit 2014: Gutachtertätigkeit im Auftrag der Mercator Stiftung
  • 2014–2018: ARE (Bundesamt für Raumentwicklung): Leitung Modellvorhaben „Nachhaltige Raumentwicklung 2014-2018“: Freiräume im Spannungsfeld der Akteursinteressen: Baugesetzliche Instrumente und Beteiligungsprozesse an den Fallbeispielen Winterthur und Dübendorf (Kanton Zürich: ARE/Immobilienamt)
  • 2014–2016: Leitung Nationalfondsprojekt zum Thema Eventkulturen und Stadtentwicklung: Prozesse der Differenzierung und Exklusion am Fallbeispiel der Stadt Zürich.
  • 2013: Wissenschaftliche Expertin der Policy Plattform zur Fallstudie Zürich im Projekt DIVERCITIES. Das Forschungsprojekt untersucht mit 14 europäischen Ländern soziale, ökonomische und kulturelle Diversität in grossen europäischen Städten (Finanzierung durch 7. Rahmenprogramm für Forschung der EU).
  • 2012: Wissenschaftliche Expertin für eine raum- und zeitorientierte Familienpolitik (Pilotvorhaben des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend; Berlin)
  • 2011–2012: Co-Leitung des Teilprojektes Urbanistik (mit Tim Rieniets, Professur für Städtebau und Architektur Kees Christianse) im Rahmen des Projektes „Re/Okkupation“ – Gestaltung von Öffentlichkeiten im urbanen Raum durch theatrale Interventionen (ZHdK, Design 2context; Schauspielhaus Zürich, ETH Zürich; SNF)
  • 2011–2014: Wissenschaftliche Mitarbeit am Projekt „Fremd- und Selbstevaluation der Lebensqualität von Kindern zwischen 3 und 6 Jahren im Kanton Zürich in urbanen und ländlichen Lebenswelten des Kantons Zürich“ (Marie Meierhofer Institut für das Kind; Geographisches Institut Universität Bern, Abteilung Kulturgeographie; UNICEF Schweiz; Lotteriefonds des Kantons Zürich)
  • Seit 2010: Wissenschaftliche Mitarbeit am Projekt „Neue urbane Qualität“ – NFP 65 Departe-ment Architektur, ETH Zürich
  • 2011: Thesenpapier „Für eine familienfreundliche Wohnpolitik“ im Auftrag der Eidgenössischen Kommission für Familienfragen mit dem Ziel, Politiker und Kommunen für das Thema familiengerechtes und sozial nachhaltiges Planen und Bauen zu sensibilisieren
  • Seit 2009: Gutachtertätigkeit für den SNF im Bereich Stadtforschung, öffentlicher Raum, Jugend
  • 2009–2011: Wissenschaftliche Mitarbeit am Projekt „Aneignung öffentlicher Räume durch Jugendliche“ (KTI/IRAP)
  • 2009–2010: Co-Leitung (mit Sabine Friedrich) des Projektes „Praxis und Repräsentation aktueller Wohnformen in der Agglomeration“ (finanziert vom Bundesamt für Wohnungswesen und der Gemeinde Pfäffikon/ZH) im Rahmen des Projektes „Stand der Dinge – Leben in der S5-Stadt“ unter Leitung des ETH Wohnforums
  • 2008–2010: Wissenschaftliche Mitarbeit am Projekt „Migration Design“ zu medialen und ästhetischen Prozessen der Selbstrepräsentation, Identitätsbildung und Kommunikation von Migrantenjugendlichen (ZHdK/KTI/Jacobs-Stiftung/infoklick)
  • 2008–2010: Rechercheauftrag der Paul Schiller Stiftung zum Thema Kinder und ihre Lebens-räume: Synthesebericht
  • 2003–2006: Leitung eines Nationalfondsprojektes zum Thema Bühnen und Aktoren der Öffentlichkeit: Kinder- und Jugendszenen in Zürich Nord (NFP 52)
  • 2004: Forschungsauftrag der Eidgenössischen Jugendkommission zum Thema Freiräume & Freizeit von Kindern und Jugendlichen

Betreuung von Masterarbeiten und Betreuung von Promotionsvorhaben

  • Stadtforschung, Stadtwahrnehmung, Stadt und Soziale Ungleichheit, Stadtplanung aus Genderperspektive, Urbane Eventkulturen, Öffentlicher Raum
  • Kinder- und Jugendkulturen
  • Zeitkulturen, Raum- und Zeitpolitik für Familien
  • Popularisierung von Klimadiskursen

Interdisziplinarität und Forschungskooperationen (Auswahl)

  • Leitung der Arbeitsgruppe Wissensvermittlung im Rahmen des Expertennetzwerkes Sozialwissenschaftliche Grundlagen der Raumentwicklung (Institut für Banking and Finance, Universität Zürich, ETH Zürich, sia Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein)
  • Geographisches Institut der Universität Zürich: Dr. Elisabeth Bühler (Interdisziplinäres Kolloquium zum Thema Raum- und Zeittheorie)
  • Seminar für Kulturwissenschaft/Europäische Ethnologie Basel: Prof. W. Leimgruber, PD. Dr. Justin Winkler (im Rahmen von NFP 52: Zeitdisziplin von SchülerInnen)
  • Mitarbeit in der Projektgruppe Metropole Schweiz, Projektskizze für die EXPO 2001 zum Thema Urbanisierung. Projektleitung: Prof. M. Bassand ETH Lausanne
  • Menschliche Aktivitätsmuster und Dichte. Referat am Lehrstuhl für Architektur und Städtebau von Prof. F. Oswald an der ETH. Zürich 1996

Tätigkeit in universitären Gremien und Fachorganisationen

  • 2009–2011: Expertin im Peer-Mentoring Projekt Soda Poku (IPK/UZH)
  • 2007–2010: Wissenschaftliche Beirätin im Peer-Mentoring Projekt SOWAS (UZH)
  • 2002–2009: Mitglied der Erweiterten Universitätsleitung (Mittelbauvertreterin, ab 2004 Ersatz)
  • 2001–2009: Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde, Sektion Zürich
  • 2001–2003: Projektmitarbeiterin bei UniVers: Integriertes Verwaltungssystem für Studium und Lehre und Verwaltung
  • 2005: Erstellung des Selbstevaluationsberichtes des Volkskundlichen Seminars

Publikationen

Bücher

  • Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019.
  • Simon Kretz, Lukas Kueng (Hg.): Urbane Qualitäten. Ein Handbuch am Beispiel der Metropolitanregion Zürich. Edition Hochparterre, Zürich 2016. (AutorInnen: Marc Angélil, Rebecca Bornhauser, Kees Christiaanse, Thomas Kissling, Philipp Klaus, Simon Kretz, Lukas Küng, Vittorio Magnano Lampugnani, Gabriela Muri Koller, Rahel Nüssli, Verena Poloni Esquivié, Christian Schmid, Caroline Ting, Günther Vogt). Zürich 2016.
  • Gabriela Muri: Die Stadt in der Stadt. Raum-, Zeit- und Bildrepräsentationen urbaner Öffentlichkeiten. Wiesbaden 2016.
  • Raimund Kemper, Sabine Friedrich, Gabriela Muri, Viktoria Slukan: Jugend-Raum. Aneignung öffentlicher Räume durch Jugendliche. Münster 2012.
  • Christian Ritter, Gabriela Muri und Basil Rogger (Hg.): Magische Ambivalenz. Visualität und Identität im transkulturellen Raum. Berlin, Zürich 2010.
  • Ingrid Tomkowiak, Gabriela Muri (Hg.): Alltagsglück. Populäre Befindlichkeiten und Praktiken. Festschrift für Ueli Gyr zum 65. Geburtstag. Schweizerisches Archiv für Volkskunde 106 (2010).
  • Gabriela Muri, Sabine Friedrich: Stadt(t)räume – Alltagsräume? Jugendkulturen zwischen geplanter und gelebter Urbanität. Wiesbaden 2009.
  • Gabriela Muri, Cornelia Renggli, Gisela Unterweger (Hg.): Die Alltagsküche. Bausteine für alltägliche und festliche Essen. Festschrift zum 60. Geburtstag von Ueli Gyr. Zürich 2005.
  • Gabriela Muri: Pause! Zeitordnung und Auszeiten aus alltagskultureller Sicht. Frankfurt am Main, New York 2004.
  • Gabriela Muri: Aufbruch ins Wunderland? Ethnographische Recherchen in Zürcher Technoszenen 1988-1998. Zürcher Beiträge zur Alltagskultur 8. Zürich 1999.

Aufsätze und Forschungsberichte

  • Der Arbeit die Arbeit – der Pause die Zeit: Zur Vergesellschaftung von Zeit zwischen prekären Verhältnissen und Optimierung des Selbst. In: Ingo Stützle (Hg.): Normalarbeitstag, 135-150.
  • (mit Heidi Simoni): Lebenswelt Gemeinde: Mit Kindern forschen – Aus Perspektiven und Methoden ein Mosaik zusammenfügen. In: Ingeborg Hedderich, Corinne Butschi, Jeanne Reppin: Perspektiven auf Vielfalt in der frühen Kindheit – Mit Kindern Diversität erforschen, 314-333.
  • (mit Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller): Die Eventisierung der Stadt: Eine multidisziplinäre Perspektive. In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 8-15.
  • Events: Ein Begriff und seine Genese – Forschungsstand und aktuelle Debatten. In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 36-49.
  • Stadtidentität als Produkt: Cultural Brokers als Produzenten. In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 100-109.
  • Stadt- und Sportevents im öffentlichen Raum: Inklusion durch Breitensport oder Kommerzalisierung des Sports. In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 118-134.
  • Laura D’Incau, Gabriela Muri: Gentrifizierung und Exklusion am Beispiel Langstrasse. In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 205-217.
  • Raumaneignung auf privatem Grund: Subtile Formen der Regulierung durch Eventisierung und Differenzierung. In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 218-237.
  • (mit Luzius Hartmann): Food-Events zwischen Lifestyle, Erlebnisgastronomie und ökologischem Gewissen. „Ein großes Thema in Zürich und generell im Tourismus ist das Thema ‚Food-Tourismus‘.“ In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 288-309.
  • (mit Rowena Raths): Management und Dramaturgie der Emotionen: „... eben auch ein Rahmenprogramm – Essensstände, Tänze, Workouts und Goody Bags.“ In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 310-327.
  • (mit Sereina Elmer): Disneyland oder neue Formen sozialer Kohäsion: Eventisierung und die Verschleierung des Politischen – Ein erfolgreiches Paar? In: Gabriela Muri, Daniel Späti, Philipp Klaus, Francis Müller (Hg.): Eventisierung der Stadt. Berlin 2019, 336-360.
  • Gabriela Muri, Anna Suppa, Sonja Kubat, Isabelle Steiner: Eine qualitative Analyse über den Zusammenhang zwischen Einkommens- und Energiearmut und die Folgen energetischer Sanierungen für vulnerable Gruppen. Hg. vom Bundesamt für Wohnungswesen BWO. Grenchen 2019.
  • Gabriela Muri, Sonja Kubat: Stadt der Zukunft II: Perspektiven der Zürcherinnen und Zürcher zwischen 30 und 39 Lebensjahren. Stadtentwicklung Zürich. Zürich 2018.
  • Monika Cajas, Philipp Klaus, Gabriela Muri Koller, Sabine Schenk, Martina Schilliger: Soziokulturelle Angebote und ihre Bedeutung für Gemeinden im Wandel. Ein Handbuch. Hg. von der Stiftung Zürcher Gemeinschaftzentren und ZHAW Soziale Arbeit – Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe. Zürich 2018.
  • Architektur – ein partizipatives Stück Theater. In: Imanuel Schipper (Hg.): Rimini Protokoll: Staat 1–4. Phänomene der Postdemokratie. Berlin 2018, 106-115.
  • Forschungsprojekt und Ergebnisse: In: Monika Cajas, Philipp Klaus, Gabriela Muri Koller, Sabine Schenk, Martina Schilliger: Soziokulturelle Angebote und ihre Bedeutung für Gemeinden im Wandel. Ein Handbuch. Hg. von der Stiftung Zürcher Gemeinschaftzentren und ZHAW Soziale Arbeit – Institut für Vielfalt und gesellschaftliche Teilhabe. Zürich 2018, 15-17.
  • Gabriela Muri Koller, Philipp Klaus, Martina Schilliger, Sabine Schenk, Monika Cajas: KTI-Projekt Soziokulturelle Angebote: Neue Modelle für Gemeinden im Wandel. Pilotgemeinde Illnau-Effretikon. Dokumentation Zwischen- und Schlussergebnisse. Zürich 2018.  
  • Gabriela Muri Koller, Philipp Klaus, Martina Schilliger, Sabine Schenk, Monika Cajas: KTI-Projekt Soziokulturelle Angebote: Neue Modelle für Gemeinden im Wandel. Pilotgemeinde Schlieren. Dokumentation Zwischen- und Schlussergebnisse. Zürich 2018.  
  • Gabriela Muri Koller, Philipp Klaus, Martina Schilliger, Sabine Schenk, Monika Cajas: KTI-Projekt Soziokulturelle Angebote: Neue Modelle für Gemeinden im Wandel. Pilotgemeinde Wädenswil. Dokumentation Zwischen- und Schlussergebnisse. Zürich 2018.  
  • (mit Anna Suppa): «Gartenjahr 2016 – Wünsche für Freiräume von Kindern und Jugendlichen»: Dokumentationsbericht. Im Auftrag des Bundesamts für Raumentwicklung ARE, Wohnungswesen BWO und Umwelt BAFU. Bern 2018.
  • (mit Sabine Friedrich): In der Stadt und vor dem Haus: Chancen für Begegnung und Bewegung im Alltag. In: Forum Wohnen und Stadtentwicklung. Schwerpunkt Gesundheit in der Stadt. Heft 1 (2018), 11-14.
  • Steinemann, Myriam, Stephanie Schwab, Thomas von Stokar, Patrick Altermatt (mit Gabriela Muri, Sabine Friedrich): Begegnung, Bewegung und Gesundheit in Freiräumen fördern. In: Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Bundesamt für Gesundheit BAG, Bundesamt für Sport BASPO, Bundesamt für Strassen ASTRA, Bundesamt für Umwelt BAFU; Bundesamt für Wohnungswesen BWO (Hg.). Freiraumentwicklung in Agglomerationen fördern. Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2014-2018. Bern 2018, 14-15.
  • Hoppe, Gudrun, Diana Marti (mit Gabriela Muri): Modellvorhaben Bewegungsfördernde Räume in Winterthur und Dübendorf. Interview mit Gabriela Muri Koller Architektin. In: Bundesamt für Raumentwicklung ARE, Staatssekretariat für Wirtschaf SECO, Bundesamt für Umwelt BAFU (Hg.): Die Bedeutung des Freiraums für eine qualitätsvolle Innenentwicklung. Eine Reportage. Modellvorhaben Nachhaltige Raumentwicklung 2014-2018. Bern 2018, 20.
  • Räume und Ausstattung. Arbeitsbuch 6. In: Frank Brückel, Reto Kuster, Luzia Annen, Susanna Larcher (Hg.): Qualität in Tagesschulen/Tagesstrukturen (QuinTaS). Bern 2017.
  • (mit Anna Suppa): Öffentliche Plätze als Schlüsselräume für Jugendliche – Jugendliche als Schlüsselakteure für urbane Qualität. In: Collage. Zeitschrift für Planung, Umwelt und Städtebau 1 (2017), 17-19.
  • (mit Sabine Friedrich, Dave Mischler): Bühnen für Bewegung und Begegnung. In: anthos: Räume für Bewegung 2017 (2), 22-25.
  • Gesellschaftsräume: Wo sind die Kinder? Argumente für eine kindergerechte Struktur- und Prozessqualität im Alltag. In: Sabine Fischer, Peter Rahn (Hg.): Kind sein in der Stadt. Bildung und ein gutes Leben. Leverkusen-Opladen 2017, 49-63.
  • Projekt «Baugesetzliche Instrumente und Partizipation für Freiräume» (Winterthur/Dübendorf). Webseite.
  • Wo und wann sind wir glücklich? Topologie des Alltäglichen zwischen Verheissung, Strategie und Enttäuschung. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 111 (2015), 01-22.
  • „Mehr als Wohnen“ – Wohnen, Räume, Lebenswelten: Planung, Architektur und Erziehungsmuster ermöglichen oder verhindern Entwicklung. In: Marie Meierhofer-Institut für das Kind (Hg.): ‹undKinder›. Drinnen und Draussen 94 (2014), 31-42.
  • Der Alltag als inszenierte Choreografie? Zur Ausstattung und Aneignung urbaner Vergnügungen. In: Thomas Hengartner, Anna Schindler (Hg.): Wachstumsschmerzen. Zürich 2014, 171-188.
  • Smart City: Nähe und soziale Distanz. In: impact Nr. 25 (2014), 32.
  • Triangulationsverfahren im Forschungsprozess. In: Christine Bischoff, Karoline Oehme-Jüngling, Walter Leimgruber (Hg.): Methoden der Kulturanthropologie. Bern 2014, 459-473.
  • Raum und Gesellschaft: Zu einer kultur-, zeit- und praxistheoretischen Fundierung des Raumbegriffes. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 109 (2013), 17-31.
  • Forschung und Praxis im urbanen Raum. Zu theoretischen und methodischen Herausforderungen einer alltagsorientierten Stadtethnographie. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 108 (2012), 178-188.
  • Kontextualität – urbane Akteurinnen und Akteure – informelle Begegnungen: Urbane Öffentlichkeiten als gegenwartsspezifische Kontexte des Alltagshandelns. In: Barbara Emmenegger, Monika Litscher (Hg.): Perspektiven zu öffentlichen Räumen. Theoretische und praxisbezogene Beiträge aus der Stadtforschung. Luzern 2011, 205-225.
  • „Wer bin ich?“ – Identitäten und Ressourcen. In: Christian Ritter, Gabriela Muri, Basil Rogger (Hg.): Magische Ambivalenz. Visualität und Identität im transkulturellen Raum. Berlin, Zürich 2010, 78-96.
  • Web 2.0 – Freizeit und Soziale Netzwerke. In: Christian Ritter, Gabriela Muri und Basil Rogger (Hg.): Magische Ambivalenz. Visualität und Identität im transkulturellen Raum. Berlin, Zürich 2010, 146-177.
  • Über Grenzen gehen und zum Eigenen finden. Ueli Gyr zum 65. Geburtstag. Mit einem Verzeichnis seiner Schriften 1973–2010. In: Ingrid Tomkowiak, Gabriela Muri (Hg.): Alltagsglück. Populäre Befindlichkeiten und Praktiken. Festschrift für Ueli Gyr zum 65. Geburtstag. Schweizerisches Archiv für Volkskunde 106 (2010), 1-25.
  • Kinder und ihre Lebensräume. Synthesebericht. Paul Schiller Stiftung. Zürich 2010.
  • Auf der grünen Wiese der Nacht. Zur Planung und Praxis von Anstand und Unanständigkeit. In: Kukuck. Notizen zur Alltagskultur 2 (2009), 28-32.
  • Shoppingwelten. Konsumkultur und ihre Inszenierung. Forschungsbeiträge aus einem Projektseminar. Institut für Populäre Kulturen. Zürich 2008.
  • (mit Sabine Friedrich, Mario Santin): Selbstbild und Wohnideale in der S5-Stadt: Praxis und Repräsentation aktueller Wohnformen in der Agglomeration. In: S5-Stadt. Agglomeration im Zentrum. Zürich 2010, 175-204.
  • Lernen von der Großstadt: Kinder- und jugendkulturelle Raumsozialisation. In: Bettina Hünersdorf, Christoph Maeder, Burkhard Müller (Hg.): Ethnographie und Erziehungswissenschaft. Methodologische Reflexionen und empirische Annäherungen. Weinheim und München 2008, 171-181.
  • Festgeschichten. In: werk, bauen + wohnen 5 (2008), 44-49.
  • Nächtliche Räume und Konstruktionen des Anderen. In: ROSA (Zeitschrift für Geschlechtergeschichte) 34 (2007), 11-13.
  • Kulturanalyse mit Integrationsansprüchen: Zur Produktion und Reproduktion sozialer und kultureller Ordnungen in städtischen Alltagsräumen. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 102 (2006), 121-145.
  • Öffentlichkeit als Bühne: Wie Jugendliche Freizeit im öffentlichen Raum inszenieren. In: Pädagogische Hochschule Zürich (Hg.): ph/akzente: Jugend, Migration, Medien 4 (2006), 22-25.
  • Scènes publiques: enfants et adolescents se mettent en scène à Zurich. In: Fonds national suisse de la recherche scientifique (Hg.): L’impact de la migration sur les enfants, les jeunes et les relations entre generations. Bern 2006, 22-25.
  • Begegnungen auf offener Bühne. In: Marie Meierhofer-Institut für das Kind (Hg.): ‹undKinder›. Kindheit und Kindsein im Spiegel der Zeit 75 (2005), 47-58.
  • Pausenbrot & Alpenglühn: Vom Essen und Trinken zwischen den Zeiten. In: Gabriela Muri, Cornelia Renggli, Gisela Unterweger (Hg.): Die Alltagsküche. Bausteine für alltägliche und festliche Essen. Festschrift zum 60. Geburtstag von Ueli Gyr. Zürich 2005, 48-53.
  • (mit Sabine Friedrich) Potential Public Spaces in Restructured, Mixed Areas Which are Suitable for Appropriation by Children and Young People. In: AESOP (Hg.): The Dream of a GREATER Europe. Congress at Vienna University of Technology. Vienna 2005, 357-358.
  • Wenn die Zeit still steht: Die Pause als alltagskulturelles Phänomen. In: Silke Göttsch, Christel Köhle-Hezinger (Hg.): Komplexe Welt. Kulturelle Ordnungssysteme als Orientierung. 33. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Jena. Münster 2003, 285-295.
  • Das kleinste Dorf: Ein Paradigma? In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 97 (2001), 193-211.
  • The world smallest village: Folk Culture and Tourism Development in an Alpine Context. In: Traditional Dwellings and Settlements Review. Journal of the International Association for the Study of Traditional Environments, Vol. 13, No. 1 (2001). University of California. Berkeley, 53-64.
  • (mit Ueli Gyr) Halloween – Halloweener – Hallowinner? Halloween zwischen Brauchverwaltung und Eventkultur in der Schweiz. In: Zeitschrift für Volkskunde 97 (2001), 260-272.
  • Das Kind und sein Fest. Traditionelle Formen und moderne Entwicklungen. In: Hugger, Paul (Hg.): Kindsein in der Schweiz. Zürich 1998, 241-254.
  • Jugend zwischen Identitätssuche und Massenkultur. In: Pro Juventute (Hg.): Übergangsrituale. Äquivalente und Defizite in unserer Gesellschaft, 1 (1998), 24-26.
  • Der volkskundliche Ansatz in der Stadtforschung: Ein Anwendungsbeispiel aus der Quartierplanung. In: Hugger, Paul (Hg.): Die Stadt. Volkskundliche Zugänge. Zürich 1996, 163-167.
  • Das Land ohne Könige, Krieg und Küchen. In: ROSA (Zeitschrift der Historikerinnengruppe) 9 (1994), 34-36.
  • Die Ordnung der Geschlechter. Die Wissenschaften vom Menschen und das Weib 1750-1850. In. ROSA (Zeitschrift der Historikerinnengruppe) 8 (1993), 8-10.