Christine Lötscher

Christine Lötscher, Dr.

Projektmitarbeiterin (Projekt: Poetik des Materiellen)

christine.loetscher@uzh.ch

Forschungsinteressen

  • Materialitätstheorie
  • Medientheorie und Mediengeschichte
  • Theorie des Nonsens
  • Kulturgeschichte des Buches und des Lesens
  • Populäre Genres in Literatur und Film: Phantastik, Fantasy, Horror, Thriller (Giallo)
  • Kinder- und Jugendmedien

Berufliche Tätigkeiten

  • Seit 2014: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im SNF-Projekt "Poetik des Materiellen. Neuerfindungen des Buchmediums in der 'Kinderliteratur'" am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich
  • Seit 2014: Mitglied im Kritikerteam der Sendung „Literaturclub“ im Schweizer Fernsehen SRF
  • Seit HS 2014: Dozentin im Bereich Fachwissenschaft Kinder- und Jugendmedien an der Pädgogischen Hochschule Nordwestschweiz (PHNW)
  • 2010-2013: Doktorandin im SNF-Projekt "Übergänge und Entgrenzungen in der fantastischen (Kinder- und Jugend-)Literatur und ihren Verfilmungen" am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich
  • 2005-2014: Redaktorin der Fachzeitschrift Buch&Maus, herausgegeben vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM
  • Seit 2002: freie Literaturkritikerin und Kulturjournalistin (u.a. Tages-Anzeiger, DRS 2; Moderation von Lesungen und Diskussionen in Literaturhäusern, an Festivals (Solothurn, Leukerbad), Buchmessen (Basel, Leipzig) etc.)
  • 1999-2002: Kulturredaktorin beim Tages-Anzeiger
  • 1993-1998: Redaktorin bei verschiedenen Regionalzeitungen

Ausbildung

  • 25.9.2014: Promotion im Fach Populäre Kulturen
  • 2008-2014: Arbeit am Dissertationsprojekt „’Alles da drin kann lebendig werden’ – Bücher, Medien und Wissen in der fantastischen Literatur“ Weitere Informationen
  • 1989-1996: Studium an der Universität Zürich, HF: Deutsche Literatur- und Sprachwissenschaft, 1. NF: Allgemeine Geschichte, 2. NF: Kirchengeschichte; SS 1996 Lizenziat der Philosophischen Fakultät (Lizenziatsarbeit bei Prof. Dr. Peter von Matt: „Männertod und Frauentod bei Theodor Fontane“)
  • 1989: Matura Typus A, Literargymnasium Rämibühl, Zürich

Akademische Lehrtätigkeit

  • HS 2014/FS 2015: Projektseminar „Aspekte der Materialität“ mit Symposium am 29./30. Mai 2015 (zusammen mit Ingrid Tomkowiak)
  • HS 2012/FS 2013: Seminar „Kinder- und Jugendmedienforschung“ (zusammen mit Ingrid Tomkowiak u.a.)
  • FS 2012/HS 2012: Seminar „Fantastikforschung“. Seminar zum SNF-Projekt „Übergänge und Entgrenzungen. Welt, Wissen und Identität in fantastischer Kinder- und Jugendliteratur und ihren Verfilmungen“ (zusammen mit Aleta-Amirée von Holzen, Petra Schrackmann u.a.)
  • FS 2009: Seminar „Johnny Depp“ und GV „Phänomene der Populärkultur: Prominente, Diven, Stars und Fans“ (zusammen mit Ingrid Tomkowiak)
  • HS 2008: Seminar „Klassiker der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur im medialen Transfer“ (zusammen mit Ingrid Tomkowiak)

Publikationen

Bücher

  • Das Zauberbuch als Denkfigur. Lektüre, Medien und Wissen in der zeitgenössischen Fantasy für Jugendliche. Populäre Literaturen und Medien, Bd. 10. Zürich: Chronos 2014. [Dissertation]

Wissenschaftliche Aufsätze

  • Schneetreiben auf Papier. Märchenillustration in der deutschsprachigen Schweiz seit 1945. In: Märchenillustration, hrsg. von Claudia Maria Pecher / Märchenstiftung Walter Kahn. Frankfurt am Main 2015. [im Druck]
  • Wahre Ammenmärchen, rationale Denkfehler. Prekäres Wissen in George R.R. Martins Romanzyklus A Song of Ice and Fire. In: Internationale Fantasy Studies, hrsg. von Paul Ferstl und Thomas Walach. Wien 2015 [im Druck]
  • Stolz und Gänsehaut. Cersei Lennister und ihre Maskeraden. In: Sammelband zu Ein Lied von Eis und Feuer, hrsg. von Stephan Hochleithner u.a. Wien 2015 [im Druck]
  • Mythos Kosmos. Die Konstruktion des Kosmos-Helden in Kinder- und Jugendsachbüchern der DDR. In: Die Lust am Mythos, hrsg. von Harm-Peer Zimmermann. Marburg: Jonas 2015, 247-253.
  • „Kopf ab – mit Worten oder Messern? Vom Buch zum Spiel, vom Nonsense zum Horror. In: Buch&Maus Heft 1/2015, S. 7-10.
  • Der grosse Leser: Männlichkeit, Macht und Leseschwäche in fantastischen Kinder- und Jugendmedien der Gegenwart. In: kids + media, hrsg. von Ingrid Tomkowiak u.a., 2/2014. http://www.kids-media.uzh.ch/2-2014/loetscher.pdf (3.6.2015)
  • Referenzielle Verspieltheit. Funktion und Potential der Musik in Alice-Adaptionen. In: Kinder- und Jugendliteratur in Medienkontexten. Adaption – Hybridisierung – Intermedialität – Konvergenz. Hrsg. von Gina Weinkauff, Ute Dettmar, Thomas Möbius und Ingrid Tomkowiak. Frankfurt am Main, Peter Lang 2013, 45-58 (zusammen mit Ingrid Tomkowiak).
  • Nur der Unbefriedigte neigt zum Fantasieren. Das Zauberbuch als Supermedium in der Fantasy. In: Buch&Maus, hrgs. vom Schweizerischen Institut für Kinder- und Jugendmedien SIKJM; 3/2013, 2-6.
  • Action lässt uns vom Fliegen träumen. Action als Modus in Literatur, Film und Fernsehen für Jugendliche. Buch&Maus; Heft 2/2013, 2-4.
  • Die Mumins und das Phantasieren. Liminale Zonen in Tove Janssons Mumin-Büchern. In: Kinderliterarische Mythen-Translation. Hrsg. von Gunda Mairbäurl, Ingrid Tomkowiak, Ernst Seibert und Klaus Müller-Wille. Kinder- und Jugendliteraturforschung in Österreich 12/Beiträge zur Kinder- und Jugendmedienforschung 2, Wien und Zürich: Praesens/Chronos 2013, 185-294.
  • Sich einrichten im Unverständlichen. Die Literatur als polyphoner dritter Raum in der Erzählung „Etwas verändert sich“ von Alois Hotschnig. In: Archiv für Volkskunde, hrsg. von Ueli Gyr, 2/2012, 227-233.
  • „Feed Your Head“. Funktion und Potential der Musik in Alice-Adaptionen. In: kjl & m 12.extra, 104–114 (zusammen mit Ingrid Tomkowiak).
  • „O Gott, es war der Engel“. Religion in populären Medien. In: Buch&Maus; Heft 2/2012, 7-9.
  • Ein Land für Sennen, Bürger, Hexen und Teufel: Regionale Mythen und Sagen in der zeitgenössischen Schweizer Kinder- und Jugendliteratur. In: interjuli 1/2010, 6-14.
  • Kindliches Wissen als Subversion. Konstruktionen des „dritten Raums“ in der zeitgenössischen phantastischen Jugendliteratur. In: Kinder- und Jugendliteraturforschung 2009/2010. Hrsg. Bernd Dolle-Weinkauff, Hans-Heino Ewers und Carola Pohlmann. Frankfurt am Main: Peter Lang, 93-101.
  • Osmose im Zauberbuch. Das Buch als Ort des Übergangs in der phantastischen Kinder- und Jugendliteratur seit 1970. In: Perspektiven der Kinder- und Jugendmedienforschung. Hrsg. von Ingrid Tomkowiak. Zürich: Chronos 2011, 173-184.
  • Doppelte Maskerade: Aschenputtel und das Schlüsselszenen-Spiel in der zeitgenössischen Kinderbuch-Illustration. In: Märchenspiegel; Jg. 22 Nr. 3/2011, 54-61.
  • „Boah, ist die Story geil!!!!“ Fan Fiction als Identitäts- und Gestaltungsraum für Jugendliche. Leseforum 2/2011 (Zum Text)
  • Die Rückkehr der Magie durch alte Gemäuer : die Stadt als phantastische Kulisse und kulturell codierter Raum. kjl & m; Jg. 63, 4.Vj(2011), 32-41.
  • Kunst, Fantastik und Sozialutopie: Tove Janssons Mumins – ein literarischer Kosmos. Buch&Maus; Heft 4/2011, 2-3.

Vorträge (Auswahl)

  • Trapped in the Looking Glass or the Strange Case of Mrs. Hammond. Sense and Nonsense in Lucio Fulcis Una lucertola con la pelle di donna. The Strange Vice of Mrs. Wardh“ and the Giallo: An Internationa Film Conference. Austrian Historical Institute and Sheffield Hallam University’s Department of Humanities in cooperation with Cineteca Nazionale, Rome 7.-9.6.2015.
  • „It’s very pretty, but rather hard to understand.“ Unsinn lesen als ästhetische Erfahrung. Interdisziplinäres Symposium „Poetik des Materiellen“, Universität Zürich, 29./30 Mai 2015.
  • (Un)sinn und Sinnlichkeit. Materialität in der Literatur. Ringvorlesung „Kulturen der Sinne“, ISEK – Populäre Kulturen, FS 2015, 21.5.2015.
  • Schengener Höllenvisionen. Neil Marshalls THE DESCENT, Maury/Bustillos À L’INTÉRIEUR und die politische Ästhetik des Ausnahmezustands. Im Rahmen von „Schengener Schrecken. Euro-Horror heute“, Filmmuseum Wien, 27./28.3.2015.
  • „Kopf ab – mit Worten oder Messern? Vom Buch zum Spiel, vom Nonsense zum Horror. 5. Jahreskonferenz der Gesellschaft für Fantastikforschung GfF, Universität Klagenfurt, 11.9.2014
  • Koma, Kopf ab, Karneval, oder: Wie wir uns lebendig lachen. Nonsense und Groteske als Modi der Realitätserzeugung in Polly Horvaths Kinderromanen. Narration und Wirklichkeiten. Realitätskonstruktionen in Kinder- und Jugendliteratur und – medien. 27. Jahrestagung der Gesellschaft für Kinder- und Jugendliteraturforschung (GKJF) in Zusammenarbeit mit der Arbeitsstelle für Kinder- und Jugendmedienforschung (ALEKI), Universität zu Köln, 29.-31.5.2014.
  • Holy Witches. Staging Martyrdom and Power in MARK OF THE DEVIL. Mark of the Devil: On a Classic Exploitation Film. International Symposium. Universität Wien, Tamsweg, 2.-4.4.2014.
  • Monsterliebe. Werwölfe zwischen Integration und Heillosigkeit. Universität Zürich, 29.4.2014.
  • Wirklichkeitssysteme im Konflikt. Fantastisches Erzählen im intermediären Raum am Beispiel von Lev Grossmans „Magicians“-Trilogie. Vierte Jahrestagung der Gesellschaft für Fantastikforschung GfF „Writing Worlds – Welten- und Raummodelle der Fantastik“, Wetzlar, 26.-29. September 2013.
  • Multimedia Books, Body Libraries. The poetics of magic and media in contemporary children’s and young adult fantasy-novels. 21st IRSCL-Conference „Children’s Literature an Media Cultures“, Maastricht, 10.-14. August 2013.
  • Reiseberichte vom Tiefseetauchen. Ein Versuch über Lyrik und Literaturkritik. Workshop des AdS (AutorInnen der Schweiz), Maison Rousseau, Genf, 17.11.2012.
  • „Was in drei Teufels Namen bist du?“ Belebte Bücher in der fantastischen Kinder- und Jugendliteratur. Vortrag an der Gründungstagung der Gesellschaft für Fantastikforschung GFF, Hamburg, Universität 1. Oktober 2010. (Zum Vortrag)

Herausgeberschaften

  • Zusammen mit Petra Schrackmann, Ingrid Tomkowiak, Aleta-Amirée von Holzen: Übergänge und Entgrenzungen in der Fantastik. Berlin: LIT 2014.
  • Zusammen mit Petra Schrackmann, Ingrid Tomkowiak, Aleta-Amirée von Holzen: Transition an Dissolving Boundaries in the Fantastic. Berlin: LIT 2014.