Stefan Groth

Stefan Groth, Dr.

Oberassistent / Leiter des Labors Populäre Kulturen

Tel.: +41 (0)44 634 92 96

Raumbezeichnung: AFL-G-208

stefan.groth@uzh.ch

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Ich bin Oberassistent am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich und leite das Labor Populäre Kulturen. Zurzeit arbeite ich insbesondere zu politischen Narrativen sowie zur Produktion Europas in alltäglichen Kontexten außerhalb Europas. Meine Habilitation habe ich über „Mittelmaß als Praxis und Konstellation: Orientierungen am Mittelmaß aus empirisch-kulturwissenschaftlicher Perspektive“ geschrieben und 2019 an der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich eingereicht. Ich habe in Göttingen und Udine Soziologie, Kulturanthropologie / Europäische Ethnologie und Wirtschaft- und Sozialpsychologie studiert. Geforscht und gelehrt habe ich in Göttingen als Teil einer interdisziplinären Forschergruppe zu kulturellem Eigentum, als Fellow am Käte Hamburger Kolleg / Centre for Global Cooperation Research und als Postdoc an der Universität Bonn.

Zu meinen Forschungsschwerpunkten gehören politische Anthropologie und Europäisierungsforschung; Narratologie, linguistische Anthropologie und Kommunikationsethnografie; Organisationsforschung; Methoden der Empirischen Kulturwissenschaft; Kulturwissenschaftliche Sportforschung; Kulturerbe und kulturelles Eigentum. Mein erstes Buch “Negotiating Tradition: The Pragmatics of International Deliberations on Cultural Property” ist 2012 erschienen und als Open-Access-Version verfügbar. Zu meinen aktuellen Veröffentlichungen zählen die Sammelbände „Vernetzt, entgrenzt, prekär? Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf Arbeit im Wandel“ (2020, mit Sarah May und Johannes Müske), „Zusammen arbeiten. Praktiken der Koordination und Kooperation in kollaborativen Prozessen“ (2019, mit Christian Ritter) und „Ordnungen in Alltag und Gesellschaft: Empirisch-kulturwissenschaftliche Perspektiven“ (2019, mit Linda M. Mülli).