Heinrich Grebe

Heinrich Grebe, M.A.

Projektmitarbeiter (Projekt: Selbstsorge bei Demenz. Im Horizont von Spiritual Care und Kulturwissenschaft)

Raumbezeichnung: AFL-G-212

grebe@isek.uzh.ch

Webseite

Forschungsinteressen

  • Kulturwissenschaftliche Demenz- und Altersforschung (Doktoratsprojekt zur medialen, zivilgesellschaftlichen und familiären Auseinandersetzung mit Demenz)
  • Kultur- und Sozialtheorien
  • Qualitative Methoden
  • Popkultur

Porträt

Ausbildung

  • 2002 – 2008: Studium der Europäischen Ethnologie/Kulturwissenschaft und Soziologie an der Philipps-Universität Marburg (Magister-Arbeit bei Prof. Dr. Harm-Peer Zimmermann mit dem Titel “Unterschicht und Prekariat. Kulturwissenschaftliche Analyse einer aktuellen Debatte”)

Berufliche Tätigkeit

  • seit 2018: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im kulturwissenschaftlichen Team (Leitung: Prof. Dr. Harm-Peer Zimmermann) zum Projekt “Selbstsorge bei Demenz im Horizont von Spiritual Care und Kulturwissenschaft“
  • 2013 – 2018: Assistent am Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft – Populäre Kulturen – im Arbeitsbereich von Prof. Dr. Harm-Peer Zimmermann
  • 2009 – 2012: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg am Institut für Europäische Ethnologie in dem von der VolkswagenStiftung geförderten Forschungsprojekt “Gutes Leben im hohen Alter angesichts von Verletzlichkeit und Endlichkeit – Eine Analyse von Altersbildern in öffentlichen Diskursen und Alltagspraktiken“

Publikationen

  • “Gute Praxis“ als Ausweg? Zum Verhältnis von familialer Demenzsorge und Expert/innenrat. In: Zimmermann, Harm-Peer (2018): Kulturen der Sorge. Wie unsere Gesellschaft ein Leben mit Demenz ermöglichen kann. Frankfurt am Main, 2018 [in Druck].
  • Alters-Avantgarden und Alters-Coolness. Kunst und Kulturrevolution des Alterns heute. (Gemeinsam mit Harm-Peer Zimmermann) In: Angewandte Gerontologie Appliquée, 1(2)/2017, 7-9.
  • Von Irritationen und Resonanzen: Zur Bedeutung der Sinne bei Demenz. In: Zimmermann, Harm-Peer/Kruse, Andreas/Rentsch, Thomas (Hg.): Kulturen des Alter(n)s, Frankfurt am Main/New York: Campus, 2016, S. 209-229.
  • “Ein gewisser Zustand des Glücks”: Wie Hochbetagte um sich selbst Sorge tragen. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 38-39(65)/2015, S. 10-17.
  • Die Wiederbelebung der “leeren Hülle”: Zur Metaphorischen Ko-Konstruktion von Demenz in potenzialorientierten Kontexten. In: Zeitschrift für Volkskunde 111(2)/2015, S. 236-256.
  • “Senior coolness”: Living well as an attitude in later life. (Gemeinsam mit Harm-Peer Zimmermann) In: Journal of Aging Studies 28/2014, S. 22-34.
  • Selbstsorge im Angesicht von Verletzlichkeit und Endlichkeit: Facetten einer Lebenskunst des hohen Alters. In: Rentsch, Thomas/Zimmermann, Harm-Peer/Kruse, Andreas (Hg.): Altern in unserer Zeit. Späte Lebensphasen zwischen Vitalität und Endlichkeit. Frankfurt am Main/New York: Campus, 2013, S. 136-162.
  • “The Journey into the land of forgetfulness.” Metaphors of old age and dementia in the media. (Gemeinsam mit Welf-Gerrit Otto und Harm-Peer Zimmermann) In: Kriebernegg, Ulla/Maierhofer, Roberta (Hg.): The Ages of Life. Living and Aging in Conflict. Bielfeld: Transcript, 2013, S. 89-106.
  • “Über der gewonnen Zeit hängt eine Bedrohung.” Zur medialen Thematisierung von hohem Alter und Demenz: Inhalte, Strukturen, diskursive Grundlagen. In: Kruse, Andreas/Rentsch, Thomas/Zimmermann, Harm-Peer (Hg.): Gutes Leben im hohen Alter. Das Altern in seinen Entwicklungsmöglichkeiten und Entwicklungsgrenzen verstehen. Heidelberg: Akademische Verlagsgesellschaft AKA, 2012, S. 97-108.
  • Bilder von Elan und Elend – Gutes Leben im hohen Alter. (Gemeinsam mit Welf-Gerrit Otto) In: Mitterbauer, Helga/Scherke, Katharina (Hrsg.): Moderne. Kulturwissenschaftliches Jahrbuch 6 (2010/11). Alter(n). Innsbruck/Wien/Bozen: Studienverlag, 2012, S. 204-210.
  • Diskursethnographische Altersbildforschung – Ein Entwurf für die Analyse von Bildern des hohen Alters in Medien und Alltag. In: Engelhardt, Franziska/Stiefbold, Simone/Van Elsbergen, Antje (Hg.): Ansichten, Einsichten, Absichten. Beiträge aus der Marburger Kulturwissenschaft. Marburg: Makufee, 2010, S. 183-199.
  • “Gefangene” des Sozialstaats. Von zwei Strategien zur Normalisierung der “Unterschicht”. In: kultuRRevolution. zeitschrift für angewandte diskurstheorie, Nr. 59, Heft 2/2010, S. 62-67.

Vorträge (Auswahl)

  • “Good Practice” als Ausweg?: Lebensweltliche Demenzsorge und die Bedeutung von Expert/innenrat, Vortrag im Rahmen “2. Kongresses Kulturwissenschaftliche Altersforschung: Kulturen des Alter(n)s” an der Universität Zürich, Zürich, den 19.11.2016. Vortrag verfügbar über: https://www.youtube.com/watch?v=FLs2BcLgg0E
  • Sensual ways of knowing – sensual ways of doing: Die Relevanz des Sinnlichen im Kontext von Demenz, Vortrag im Rahmen des Workshops “Das verwirrte Selbst – Sozialwissenschaftliche Perspektiven auf Demenz und Gesellschaft” an der Justus-Liebig-Universität Gießen, 09/2016.
  • Hochbetagte als Vertreter ihrer Selbst – von Praktiken des Trostes, der Erheiterung und der Verteidigung im hohen Alter, Vortrag auf für Arbeits-Gruppe Senioren am Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich, 05/2016.
  • Lieber tot als dement? Die Angst vor Demenz und wie man ihr begegnet, Podiumsdiskussion am Deutschen Hygienemuseums Dresden, 05/2015.
  • Das Leben im hohen Alter – mediale Repräsentationen und lebensweltliche Gestaltungsformen, Vortrag am Internationalen Zentrum für Ethik in den Wissenschaften im Rahmen des Workshops “Bilder machen Technik. Bilder des Alter(n)s und Leitbilder im Forschungsfeld ‘Alter und Technik’” an der Eberhard Karls Universität Tübingen, 06/2014.
  • “Demenz in Metaphern – Demenz als Metapher: Versinnbildlichungen von Demenz in öffentlichen Debatten”, Vortrag im Rahmen des «1. Kongresses Kulturwissenschaftliche Altersforschung: Kulturen des Alter(n)s» an der Universität Zürich, 05/2014.
  • Demenz und Kultur: Zum Umgang mit Gedächtnisschwierigkeiten in unserer Gegenwart. Vortrag für die Stiftung “Forum angewandte Gerontologie”, Quartiertreff Hirslanden/Zürich, 03/2014
  • “Mit leichtem Herzen und frei von aller Last...” Das Leben im hohen Alter jenseits verbreiteter Defizitnarrative. Vortrag im Rahmen des Symposiums “Altern in unserer Zeit – Wege gelingenden Lebens.”, Hygiene-Museum Dresden, 07/2012. Vortrag als Video verfügbar (YouTube)
  • Im Alter ein anderer Mensch werden? Alter und Demenz in medialen Repräsentationen der Gegenwart. Vortrag im Rahmen der Sektionstagung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie: “Anders altern?! – Kulturelle und soziale Plastizität des Alter(n)s.”, Institut für Sozialwissenschaften, Christian-Albrechts-Universität Kiel, 10/2011.
  • Altersbilder in Medien und Alltag – Einblicke in die Arbeit des kulturwissenschaftlichen Teilprojektes zur Studie “Gutes Leben im hohen Alter”. Vortrag im Rahmen des NAR-Seminars zum Thema “Altersbild”, Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg, 01/2010.