Brigitte Frizzoni

Brigitte Frizzoni, Dr.

Geschäftsführerin: Ressort Personal und Lehre ISEK und Abteilung Populäre Kulturen

Tel.: +41 (0)44 634 24 35

Raumbezeichnung: AFL-G-202

brigitte.frizzoni@uzh.ch

Sprechstunde

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Forschungsinteressen

  • Populäre Genres / Populäre Serialität
    Krimi, Romance, Bollywood, Science Fiction, Western, Urban legends; TV-Serien (u.a. Soap Opera, Telenovela, Reality-TV, "Quality-TV"-Serien)
  • Phänomene populärer Kultur
    Unterhaltung,
    Spannung, Adaptionen/Weiter- und Umerzählungen, Fan Fiction
  • Theorien und Konzepte zur Erforschung populärkultureller Phänomene
    Gender Studies, Diskursanalyse, Rezeptionsforschung, Medienpsychologie, Psychoanalyse

Porträt

Ausbildung

  • 2008 Promotion an der Universität Zürich (Verhandlungen mit Mordsfrauen. Geschlechterpositionierungen im ‹Frauenkrimi›. Zürich: Chronos, 2009) Weitere Informationen
  • 1990-1998 Studium der Germanistik, Europäischen Volksliteratur und Filmwissenschaft, Universität Zürich
  • 1977-1979 Ausbildung zur Primarlehrerin, Zürich
  • 1977 Matura Typus B, Zürich

Berufliche Tätigkeit

  • seit 2009 Geschäftsführerin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich
  • HS 2012 Lehrbeauftragte an der Universität Wien, Institut für Europäische Ethnologie
  • FS 2012 DAAD-Gastprofessur an der Universität Göttingen, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
  • FS 2012 Lehrbeauftragte an der Universität St. Gallen
  • FS 2008 Lehrbeauftragte an der Universität Regensburg, Vergleichende Kulturwissenschaft
  • 2006-2009 Oberassistentin am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich
  • 2005-2006 Lehrbeauftragte der Pädagogischen Hochschule Zürich
  • WS 04/05 Lehrbeauftragte an der Universität Göttingen, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
  • seit 1999 Lehrbeauftragte der Universität Zürich
  • 1995-2005 Assistentin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Abteilung Europäische Volksliteratur, Volkskundliches Seminar der Universität Zürich
  • 1995-1996 Mitarbeit in der Programm- und Lektoratsgruppe des eFeF-Verlag, Bern
  • 1991-1997 Deutschunterricht an verschiedenen Primarschul- und Oberstufenklassen in Horgen und Zürich
  • 1979-1991 Primarlehrerin in Horgen
  • 1976-1980 Mitarbeit in der Jugendberatungsstelle Samowar, Horgen

Tätigkeiten in Gremien

  • seit 2016: Vorsitzende der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv).
  • 2012-2015: Co-Sprecherin der Kommission Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung (KPUV) in der DGV, zusammen mit Kaspar Maase (bis 2014) und Manuel Trummer (seit 2014).
  • seit 2012: Beirat der Zeitschrift POP. Kultur und Kritik. Hg. v. Thomas Hecken u.a.
  • seit 2011 Mittelbauvertreterin im Fakultätsausschuss der Philosophischen Faktultät der Universität Zürich
  • 2010–2014: Mittelbauvertreterin in der universitären Zulassungskommission
  • seit 2009 Vorstandsmitglied der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde
  • seit 2009 Mittelbauvertreterin im Unirat und in der Erweiterten Universitätsleitung der Universität Zürich (Stv.)
  • 2003-2005 Mittelbauvertreterin der fakultären Nachwuchsförderungskommission
  • 2001-2005 Mittelbauvertreterin in der universitären Nachwuchsförderungskommission der Universität Zürich
  • 2001-2005 Mittelbauvertreterin in den Sitzungen der Philosophischen Fakultät der Universität Zürich
  • 1997-2005 Mittelbauvertreterin im Kuratorium Europäische Volksliteratur

Lehre

  • HS 2018: Populäre Musik im Alttag (Vertiefungsmodul Forschendes Lernen)
  • HS 2017: Verschwörungserzählungen (Masterseminar)
  • FS/HS 2016: Action! (Vertiefungsmodul Forschendes Lernen, zusammen mit Anna Tavernini); Projektseite
  • HS 2015: Qualitative Methoden der Populären Literaturen und Medien
  • FS 2015: Science in Fiction – WissenschaftlerInnen in populären Medien (Lektüre- und Visionierungskurs, zusammen mit Regina Bendix)
  • FS 2014: Lektüre- und Visionierungskurs: Aufhören und Beginnen, zusammen mit Mischa Gallati
  • HS 2013: Qualitative Methoden der Populären Literaturen und Medien
  • FS 2013: Lektüre- und Visionierungskurs: Freud als Kulturtheoretiker – Freud in der Populärkultur
  • HS 2012: Mordsfrauen/Mordsmänner – Geschlechterpositionierungen im Krimigenre (Blockseminar, Universität Wien); Einführungsproseminar: Populäre Literaturen und Medien
  • FS 2012: Freud als Kulturtheoretiker – Freud in der Populärkultur (Lektüreseminar, Georg-August-Universität Göttingen); Krimi (Seminar, Georg-August-Universität Göttingen); «Fortsetzung folgt!» Serielles Erzählen im Fernsehen (Seminar, Georg-August-Universität Göttingen); Mordsfrauen – Geschlechterpositionierungen im «Frauenkrimi» (Blockseminar, Universität St. Gallen)
  • HS 2011: Von Hollywood zum home movie: Remakes populärer Film- und Fernsehserien (Seminar) (mit Ralf Junkerjürgen); Einführungsproseminar: Populäre Literaturen und Medien
  • FS 2011: Lektürekurs: Jane Austen (Lektürekurs) (zur entstandenen Radiosendung)
  • HS 2010: Filmprojektseminar Teil II: Das Vergnügen an der Wiederholung (zusammen mit Hans-Ulrich Schlumpf); Einführungsproseminar: Populäre Literaturen und Medien (zur Filmvernissage)
  • FS 2010: Filmprojektseminar Teil I: Das Vergnügen an der Wiederholung (zusammen mit Rahel Grunder); Der Westerner in Literatur, Film und Fernsehen (Seminar) (mit Hans-Otto Hügel)
  • HS 2009: Einführungsproseminar: Populäre Literaturen und Medien
  • FS 2009: Biographie und Serienrezeption (Seminar)
  • HS 2008: Einführungsproseminar: Populäre Literaturen und Medien
  • FS 2008: Fortsetzung folgt! Serielles Erzählen im Wandel (Seminar); Verhandlungen mit Mordsfrauen (Blockseminar, Universität Regensburg)
  • WS 2006/07: Einführungsproseminar: Populäre Literaturen und Medien
  • SS 2006: Love Stories (Vorlesung mit Übungen): Mediennutzung (Projektseminar, PHZH)
  • WS 2005/06: Einführung in das Studium der populären Literaturen (Proseminar); Mediennutzung (Projektseminar, PHZH)
  • SS 2005: Unterhaltung (Proseminar mit Tagungsbesuch); Mediennutzung und Medienbesitz (Projektseminar, PHZH)
  • WS 2004/05: Soap Operas (Proseminar); Unterhaltsames Verbrechen – der Krimi und seine Subgenres (Blockseminar, Universität Göttingen)
  • WS 2003/04: Einführung in das Studium der populären Literaturen (Vorlesung)
  • SS 2003: Krimi (Proseminar)
  • WS 2001/02: Einführung in die Europäische Volksliteratur (Vorlesung)
  • SS 2001: Science Fiction (Vorlesung mit Exkursion)
  • SS 2000: Soap Operas (Vorlesung mit Exkursion)
  • WS 1999/00: Endstation Hochzeit. Liebesromane und andere populäre Gattungen (Vorlesung)
  • SS 1999: MordsFrauen. Der Frauenkrimi und seine Vorläufer (Vorlesung)

Publikationen

Bücher

  • Action!  Artefakt, Ereignis, Erlebnis. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2017. Herausgegeben von Ingrid Tomkowiak, Brigitte Frizzoni und Manuel Trummer.
  • Erschaffen, Erleben, Erinnern. Beiträge der Europäischen Ethnologie zur Fankulturforschung. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2016. Herausgegeben von Brigitte Frizzoni und Manuel Trummer.
  • Macher - Medien - Publika. Beiträge der Europäischen Ethnologie zu Geschmack und Vergnügen. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2014. Herausgegeben von Kaspar Maase, Christoph Bareither, Brigitte Frizzoni und Mirjam Nast.
  • Verhandlungen mit Mordsfrauen. Geschlechterpositionierungen im «Frauenkrimi». Dissertation. Zürich: Chronos, 2009.
  • Unterhaltung. Konzepte - Formen - Wirkungen. Herausgegeben von Brigitte Frizzoni und Ingrid Tomkowiak. Zürich: Chronos, 2006.

Aufsätze und kleinere Beiträge

  • Der Therapeut als Patient – In Treatment: In: Martin Poltrum und Bernd Rieken (Hg.): Seelenkenner, Psychoschurken. Psychotherapeuten und Psychiater in Film und Serie. Berlin: Springer, 2017, 407–420.
  • Post-Katrina. Die Verarbeitung der Überflutung von New Orleans in der TV-Serie "Treme" (HBO 2010-2013). In: Bernd Rieken (Hg.): Erzählen über Katastrophen. Beiträge aus Deutscher Philologie, Erzählforschung und Psychotherapiewissenschaft. Münster, New York: Waxmann, 2016, S. 163–176.
  • Einleitung: Erschaffen, Erleben, Erinnern. Fankulturen als Akteure populärer Unterhaltung und Vergnügung. In: Brigitte Frizzoni und Manuel Trummer (Hg.): Erschaffen, Erleben, Erinnern. Beiträge der Europäischen Ethnologie zur Fankulturforschung. Würzburg: Königshausen und Neumann, 2016, S. 7–17 (mit Manuel Trummer).
  • Der „Amok-Opa“. Populärkulturelle Deutungsmuster in der Darstellung von Gewalttaten. In: Ralf Junkerjürgen und Isabella von Treskow (Hg.): Amok und Schulmassaker. Kultur- und medienwissenschaftliche Annäherungen. Bielefeld; transkript, 2015, 121–140.
  • Im Sherlock-Modus. Zur Reaktualisierung der mythischen Detektivfigur in der BBC-Serie. In: Harm-Peer Zimmermann (Hg.): Lust am Mythos: Kulturwissenschaftliche Neuzugänge zu einem populären Phänomen. Marburg: Jonas, 2015, 223–229 (ZSEN, Zürcher Schriften für Erzählforschung und Narratologie, 1).
  • Wettkampf auf Leben und Tod: Spannung in The Hunger Games. In: kids+media 1 (2014), S. 44–58. (Zum Text)
  • Freud in der Populärkultur. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 1 (2014), S. 69–87.
  • „Das Leben kann so stöhn sein“ – der Geschmacksdiskurs zum Bestseller Shades of Grey. In: Kaspar Maase, Christoph Bareither, Brigitte Frizzoni und Mirjam Nast (Hg.): Macher – Medien – Publika. Beiträge der Europäischen Ethnologie zu Geschmack und Vergnügung. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2014, S. 152–164. (Weitere Informationen)
  • Jane Austens Erbe. In: Ingo Schneider und Valeska Flor (Hg.): Erzählungen als kulturelles Erbe – Kulturelles Erbe als Erzählung. Beiträge der 6. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde vom 1.–4. September 2010 im Universitätszentrum Obergurgl Münster, New York: Waxmann, 2014, 195–208.
  • Spielerischer Protest gegen das Bewertetwerden: Talentshows und deren gegenläufige Aneignung. In: Markus Tauschek (Hg.): Vergleichen, bewerten, prämieren.  Dimensionen des Kompetitiven. Münster: Waxmann, 2013, 237–247.
  • Spannung!!! Spannung??? Facetten der Angstlust. In: Buch & Maus 3/2012, 2–4.
  • Zwischen Trash-TV und Quality-TV: Wertediskurse zu serieller Unterhaltung. In: Frank Kelleter (Hg.): Populäre Serialität: Narration – Evolution – Distinktion. Bielefeld: transcript, 2012, 339–351.
  • Erzählungen als kulturelles Erbe – Kulturelles Erbe als Erzählung. 6. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der dgv,  Universitätszentrum Obergurgl, 1.–4. September 2010. In: Zeitschrift für Volkskunde 107/1 (2011), 69–72 (zusammen mit Susanne Hose)
  • Blutrünstig und wütend. Gewalt und Rache in Krimis von Frauen. In: Elio Pellin (Hg.): Straftat, Schaulust, Spurensuche. Das Buch zu Mord und Totschlag. Zürich: NZZ, 2011, 193–204.
  • Unterhaltung. In: Enzyklopädie des Märchens. Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung. Bd. 13. Hg. von Rolf-Wilhelm Brednich u. a. Berlin, New York: de Gruyter, 2010, 1222–1230 (mit Hans-Otto Hügel).
  • Weiter- und Umerzählungen: Neuere Formen von Fan Fiction zu TV-Serien. In: Ulrich Marzolph (Hg.): Narrative Strategien des populären Erzählens. Münster u.a.: LIT Verlag, 2010 (Studien zur Kulturanthropologie/Europäischen Ethnologie, 4), 51–63.
  • «Popfeminismus» und «Frauenkrimi». In: Rosa. Die Zeitschrift für Geschlechterforschung, 38 (2009), 10–13.
  • Liebesgeschichten als Ratgeberliteratur. In: Michael Simon und Thomas Hengartner (Hg.): Bilder. Bücher. Bytes. Zur Medialität des Alltags. 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde in Mainz vom 23. bis 26. September 2007. Münster u.a.: Waxmann, 2009, 211–216.
  • Adonis Revisited – Erotic Representations of the Male Body in Crime Fiction by Women. In: Folklore. Electronic Journal of Folklore 43 (2009), 27–42 (vgl. http://www.folklore.ee/folklore/vol43/).
  • Narrative Strategien des populären Erzählens. 5. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Bursfelde, 1.–4. September 2008. Tagungsbericht. In: Fabula 49/3-4 (2008), 343–345.
  • East meets West. Hybride Kulturen im Bollywood-Film «Bride & Prejudice». In: Susanne Hose (Hg.): Minderheiten und Mehrheiten in der Erzählkultur. Bautzen: Domowina, 2008 (Schriften des Sorbischen Instituts / Spisy Serbskeho instituta, 46), 278–290.
  •  «Shrek» – ein postmodernes Märchen. In: Christoph Schmitt (Hg.): Erzählkulturen im Medienwandel. Münster, New York, München: Waxmann, 2008 (Rostocker Beiträge zur Volkskunde und Kulturgeschichte, 3), 187–202.
  • Das Ende des Endlosen: 288 Folgen lang eröffneten Irrungen und Wirrungen rund um die Familien Lüthi und Blanc den sonntäglichen Fernsehabend auf SF DRS. Nun heisst es für die beliebte Schweizer Soap endglültig: «Aus und Ende!» In: St. Galler Tagblatt vom 12. Mai 2007, 3.
  • Minderheiten und Mehrheiten in der Erzählkultur. 4. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Bautzen/Budysin , 30. August bis 3. September 2006. Tagungsbericht. In: Letopis 54/1 (2007), 127–130.
  • Ueli Gyrs kulinarischer Doppelgänger. Eine Spurensuche im Gegenwartskrimi. In: Muri, Gabriela, Cornelia Renggli, Gisela Unterweger (Hg.): Die Alltagsküche. Bausteine für alltägliche und festliche Essen. Festschrift zum 60. Geburtstag von Prof. U. Gyr. Zürich 2005, 143–146.
  • «Von allen guten Geistern verlassen?». Wissenschaftler im Film. In: skeptiker. Zeitschrift für Wissenschaft und kritisches Denken 17/4 (2004), 159–165.
  • «Mad scientists» im amerikanischen Science-Fiction-Film. In: Torsten Junge und Dörte Ohlhoff (Hg.): Wahnsinnig genial. Der Mad Scientist Reader. Aschaffenburg: Alibri Verlag, 2004, 22–37.
  • Machtphantasien in angelsächsischen Kriminalromanen von Frauen. 2003.
  • Seriendramaturgie im Zeichen der «idée suisse»: Die Soap Opera «Lüthi und Blanc». In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 97/2 (2001), 231–252.
  • Verrückte Wissenschaftler im Film. In: unimagazin 3/2001, 39–41.
  • Rudolf Schenda (13.10.1930-14.10.2000). In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 97/1 (2001), 157–159.
  • Rudolf Schenda, 1930-2000. In: Folklore 112 (2001), 92–94.
  • Schneewittchen, Heidi & die Sisters in Crime. Die Kategorie Gender und die Europäische Volksliteratur. In: Rosa. Die Zeitschrift für Geschlechtergeschichte 22 (2001), 16–17.
  • Kunst oder Kitsch? Kultur – in aller Vielfalt! In: Seiten. Zeitung für freies Schaffen / Paper for free research 1 (1999), 47–48.
  • MordsFrauen. Detektivinnen und Täterinnen im «Frauenkrimi» der 80er und 90er Jahre. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 95 (1999), 87–112.

Rezensionen

  • Annette Peitz: Chick Lit. Genrekonstituierende Untersuchungen unter angloamerikanischem Einfluss. Frankfurt am Main u.a.: Lang, 2010. In: Fabula 53/3–4 (2012), 330-332.
  • Bernd Rieken: Schatten über Galtür? Gespräche mit Einheimischen über die Lawine von 1999. Ein Beitrag zur Katastrophenforschung. Münster/New York/München/Berlin: Waxmann, 2010. In: Fabula 52/3-4 (2011), 363–366.
  • Kathrin Pöge-Alder: Märchenforschung. Theorien, Methoden, Interpretationen. Tübingen: Narr, 2007 (Narr Studienbücher). In: Kulturen. Volkskunde in Niedersachsen 4/2 (2010), 66–67.
  • Nathalie Blaha-Peillex: Mütter und Anti-Mütter in den Märchen der Brüder Grimm. Diss. Tübingen: Tübinger Vereinigung für Volkskunde e.V., 2008 (Untersuchungen des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen, 106). In: Kulturen. Volkskunde in Niedersachsen 4/2 (2010), 67–69.
  • Helmut Groschwitz: Mondzeiten. Zur Genese und Praxis moderner Mondkalender. Münster u.a.: Waxmann, 2008. In: Bayerisches Jahrbuch für Volkskunde 2010, 213–214.
  • Ralf Junkerjürgen: Spannung – Narrative Verfahrensweisen der Leseraktivierung. Eine Studie am Beispiel der Reiseromane von Jules Verne. Frankfurt u.a.: Peter Lang 2002, 354 S. In: Romanische Forschungen 118/2 (2006), 265-268.
  • Sandra Scherreiks: «Endlich der Richtige!» Diskurse über Männlichkeit und ihre Spiegelung in Trivialromanen zwischen 1973 und 1996. Münster u.a.: Lit Verlag, 2003 (Deutscher Akademikerinnenbund. Wissenschaftliche Beiträge und Publikationen, 1). 143 S. In: Fabula 46 (2005), 381-383.
  • Nicole Nottelmann: Strategien des Erfolgs. Narratologische Analysen exemplarischer Romane Vicki Baums. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2002. In: Fabula 44 (2003), 353-355.
  • «Die drei Winde». Rätoromanische Märchen aus der Surselva. Gesammelt von Caspar Decurtins, herausgegeben und übersetzt von Ursula Brunold-Bigler. Chur 2000. In: Schweizerisches Archiv für Volkskunde 99 (2003), 102-103.

Vorträge

  • Sherlock 2.0 – Fans schreiben eine Erfolgsserie weiter. Universitätsbibliothek Bern, Buch am Mittag, 3. April 2018.
  • Ach du Shrek!? Zur Serialisierung von Märchenstoffen. Ringvorlesung "Zurechterzählt! Wie Märchen und populäre Erzählstoffe genutzt, ideologisiert und aktualisiert werden", in Kooperation mit dem Zentrum für Populäre Kultur und Musik der Universität Freiburg und der Märchen-Stiftung Walter Kahn, Institut für Kulturanthropologie der Unversität Freiburg, 25. Juli 2017.
  • Wir Serienjunkies. Gespräch mit Filmausschnitten, zusammen mit Tabea Buri und Sabine Rotach in der Vortragsreihe "Ethnologie fassbar". Museum der Kulturen, Basel, 2. November 2016.
  • Der numinose Tatort "Tod im All". 9. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der dgv, Numinoses Erzählen: Das Andere – Jenseitige – Zauberische. Bad Kösen. 8. September 2016.
  • Spannung im Film (zusammen mit Manuela Kalbermatten). Kinder-Unversität Zürich, 5. März 2016.
  • Populärkultur als Lebenshilfe. Popkongress 2016. Curriculum Pop oder Der Preis der Institutionalisierung. 8. Tagung der AG Populärkultur und Medien der Gesellschaft für Medienforschung (GfM). Universität Hildesheim, Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur. 6. Januar 2016.
  • Writing, performing, filming, producing, watching: television worlds (Panelmoderation/Discussant, zusammen mit Regina Bendix und Arzu Ozturkmen), SIEF, Zagreb 24. Juni 2015.
  • 1x1 der Unterhaltung (zusammen mit Peter Rütsche). SAL - Höhere Fachschule für Sprachberufe, 7. Mai 2015.
  • Spannung im Film (zusammen mit Manuela Kalbermatten). Kinder-Unversität Zürich, 6. Mai 2015.
  • Die narrative Verarbeitung der Überflutung von New Orleans 2005 in der amerikanischen TV-Serie Tremé (2010-2014). 8. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der dgv, Erzählen über Katastrophen, Gösing, 4. September 2014.
  • Phänomene Populärer Kultur: TV-Serien in kulturwissenschaftlicher Perspektive. 19. Mai 2014, Universität Bern, Psychologisches Institut 14.00-16.00.
  • Serielles Erzählen im Fernsehen. Wissenschaftsapéro zum Thema "Populäres Erzählen", 6. März 2014, Sils-Maria, Chesa Fonio, 17.30-19.00, zusammen mit Ingrid Tomkowiak, Ursula Brunold-Bigler, und Doris Portner; Moderation: Anna Ratti
  • "Das Leben kann so stöhn sein" – der Geschmacksdiskurs zum Bestseller „Shades of Grey“. Zweite Arbeitstagung der DGV-Kommission Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung (KPUV), Ludwig-Uhland-Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Unviersität Tübingen, 24.-26. Mai 2013, (24. Mai 2013)
  • Freud in der Populärkultur. Institut für Volkskunde und Kulturanthropologie, Universität Graz, 15.5.2013.
  • Spannung!!! Spannung??? Grundlagen der Spannungsforschung. Gefesselt! Spannung pur in Kinder- und Jugendmedien. Jahrestagung des SIKJM, Murten, 28. September 2012.
  • Sherlock Holmes und der Triumph der Ratio. Zur Reaktualisierung von Mythen durch populäre Genres. 7. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der DGV "Mythos, Mythen, Mythologien", Marburg, Schloss Rauischholzhausen, 7. September 2012.
  • Serial disquiet: criminal entertainment in times of global and private uncertainties. Panel, zusammen mit Regina Bendix und Christine Hämmerling, EASA, European Association of Social Anthropologists, Paris, 10–13. 7. 2012.
  • Augenschmaus Mann. Erotisch inszenierte Männlichkeit in der Populärkultur. Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung «Medialiät der Sinne» am Institut für Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft der Johannes Gutenberg Universität Mainz, 7. 2. 2012.
  • Protest gegen das Bewertetwerden. Talentshows und ihre gegenläufige Aneignung. Vergleichen – Bewerten – Prämieren: Dimensionen des Kompetitiven. Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde, 8.–10.12.2011 (9.12.2011).
  • Crime Series: The Pleasure of Repetition. Paneldiskussion zusammen mit Michel Bodmer, SRF (CH), Virginie Brac (F), Yannis Ragos (GR) und Marcy Goldberg (Moderation, CH/CAN) im Rahmen der Mordstage 2011 und des annual meeting der International Association of Crime Writers  (IACW), 9. Juni 2011, Universität Zürich.
  • Vom «Trash-TV» zum «Quality-TV». Der Wandel im Diskurs über serielle Unterhaltung. Eröffnungskonferenz der DFG-Forschergruppe Ästhetik und Praxis populärer Serialität – Narration, Distinktion, Geschichte, 6.–8. April 2011, Paulinerkirche Göttingen (7. 4. 2011).
  • Der Amokläufer – (k)eine populäre Figur? Amok, Schulmassaker, Gewaltexzesse. Internationale Tagung der Universität Regensburg, Institut für Romanistik. 7.–8. 10. 2010 (8. 10. 2010).
  • Die «Herstellung» von kulturellem Erbe am Beispiel von Jane Austens Werk. 6. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Obergurgl, 1.–4. September 2010 (3. 9. 2010).
  • Verhandlungen mit Mordsfrauen. Vortrag bei den Mörderischen Schwestern, Zürich, 12. 12. 2009.
  • Verhandlungen mit Mordsfrauen. Geschlechterpositionierungen im «Frauenkrimi». Buchvernissage. SGV, Sektion Zürich, 1. 10. 2009.
  • Weibliche Schaulust und erotische Männlichkeit in «chick-lit mysteries». Öffentlicher Vortrag im Röntengraum Zürich, 30. 1. 2009.
  • Popfeminismus und Frauenkrimi. Universität St. Gallen, Fachstelle für Gleichstellung. Öffentliche Vorlesung im Rahmen der Reihe «Aufbruch und Ausbruch von Frauen aus Ost und West», 27. 11. 2008.
  • Umerzählungen. Neue Formen der Anschlußkommunikation zu seriellen TV-Erzählungen. Narrative Strategien des populären Erzählens. 5. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, Bursfelde, 1.–4. September 2008 (3. 9. 2008).
  • Verhandlungen mit Mordsfrauen: Weibliche Schaulust und erotische Männlichkeit in «chick lit mysteries». Lehrstuhl für Vergleichende Kulturwissenschaft, Universität Regensburg, 30. 5. 2008.
  • Adonis Revisited – Der erotische Mann im Frauenkrimi. Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie, Universität Basel, 10. 4. 2008.
  • Liebesgeschichten als Ratgeberliteratur. Bilder Bücher Bytes. Zur Medialität des Alltags. 36. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde. Mainz, 23.– 26. September 2007 (26. 9. 2007).
  • East meets West – hybride Kulturen im Bollywood-Film Bride & Prejudice (UK/USA 2004, Gurinder Chadha). Minderheiten und Mehrheiten in der Erzählkultur. 4. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv). Bautzen, 30. August bis 3. September 2006 (2. 9. 2006).
  • Adonis Revisited – Erotic Representations of the Male Body in Crime Fiction by Women. Folk Narrative Theories and Contemporary Practices. The XIVth Congress of the International Society of Folk Narrative Research (ISFNR).Tartu, Estland, 26.–31. Juli 2005 (28. 7. 2005).
  • Tatort, Tod und Taschenbücher. Talk mit Joe Bausch-Hölterhoff (Arzt, Schauspieler und Gerichtsmediziner beim Kölner Tatort) über Krimis, Plots und Todesarten. Göttingen, 6. 11. 2004 (Veranstalter: b-trifft, Buchladen Rote Straße).
  • Shrek – ein postmodernes Märchen. Erzählkulturen im Medienwandel. Erzählkulturen im Wandel. 3. Tagung der Kommission für Erzählforschung in der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde (dgv). Rostock, 1.–5. September 2004 (4. 9. 2004).
  • Machtphantasien in angelsächsischen Kriminalromanen von Frauen. Wissenschaftskulturen, Kulturwissenschaften. 2. Tagung der Schweizerischen Gesellschaft für Kulturwissenschaften (SGKW). Zürich, 21.–22. November 2003 (22. 11. 2003).
  • Frauenwünsche im Märchen (Workshop). Der Wunsch im Märchen. Frühjahrstagung der Europäischen Märchengesellschaft. Baden, 9.–12. Mai 2002 Baden (11. 5. 2002).
  • Seriendramaturgie im Spannungsfeld von Unterhaltung und politischem Auftrag: Die Schweizer Soap Opera Lüthi & Blanc. gast am 4. dienstag @ roentgenlounge.ch. Zürich, 25. 9. 2001.
  • TV drama caught between entertainment and political intent: the Swiss soap Lüthi & Blanc. Traditions and Transitions. Folk Narrative in the Contemporary World. The XIIIth Congress of the International Society of Folk Narrative Research (ISFNR). Melbourne, Australia, 16.–20. Juli 2001 (20. 7. 2001).
  • Women’s crime novels as memory of the Women’s Liberation Movement. The Authority of Memory in Narratives. The Interim Conference of the International Society of Folk Narrative Research (ISFNR). Nairobi, Kenya, 17.–22. Juli 2000 (17. 7. 2000).
  • Morden Frauen anders? Auf Spurensuche im Frauenkrimi. Frauenbuchladen Zürich, 13. 3. 1998.