Thomas Järmann

Thomas Järmann, Dr.

Ehemaliger Projektmitarbeiter (Projekt: Broadcasting Swissness)

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Forschungsinteressen

Kulturwissenschaftlich

  • Musikalische Swissness
  • Musikalische Subkulturen
  • Musikethnologie in Bezug auf nationale Identifikation

Musikwissenschaftlich

  • Bedřich Smetana: Leben und Werk
  • Orchestermusik des 18. & 19. Jahrhunderts (insb. Sinfonische Dichtungen)
  • Klaviermusik von Beethoven bis heute
  • Minimal Music
  • Komposition und Analyse

Porträt

Studium und Ausbildung

  • 03/2016: Promotion an der Universität Zürich, Titel der Dissertation: „‹Swissness› über Kurzwelle. Musik als itentitätspolitisches Element am Beispiel der Tonband-Sammlung von Fritz Dür“.
  • 02/2010 – 02/2012: Master of Arts, Universität Zürich (Musikwissenschaft, Populäre Kulturen und Kunstgeschichte), Titel der Masterarbeit: „Bedřich Smetanas Aneignung der Gattung ‹Sinfonische Dichtung› – Die Bedeutung der drei ersten Sinfonischen Dichtungen für die kompositorische Entwicklung Bedřich Smetanas“.
  • 10/2006 – 02/2010: Bachelor of Arts, Universität Zürich (Musikwissenschaft, Populäre Kulturen und Kunstgeschichte)
  • 08/1989 – 07/1994: Primarlehrerausbildung am Lehrerseminar in Kreuzlingen (Heute Pädagogische Hochschule Thurgau)
  • 08/1980 – 07/1989: Obligatorische Schulzeit

Werdegang

  • Seit 01/2015: Projektleiter „Werkverzeichnis Gion Antoni Derungs“ für die Fundaziun Gion Antoni Derungs (Chur).
  • Seit 12/2012: Projektmitarbeiter am Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich
  • Seit 03/2012: Lektor der Reihe „Werkstücke“ für das Institut für Populäre Kulturen der Universität Zürich
  • Seit 06/2011: Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Thurgau
  • 2010: Präsident des Fachvereins Musikwissenschaft
  • 2009 - 2012: Teilzeit-Lehrtätigkeit an der Primarschule Buchberg
  • 2009: Bibliotheksassistent am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich
  • 2008 - 2011: Freiberuflicher Konzertberichterstatter für „Der Landbote“ und „Schaffhauser Nachrichten“
  • 2008 - 2010: Kassier im Fachverein Musikwissenschaft
  • 2008 - 2009: Teilzeit-Lehrtätigkeit an der Primarschule Frauenfeld
  • 2007 - 2008: Mitarbeit im Rektorat der Universität Zürich
  • 2007: Mitarbeiter beim Kongress der internationalen Gesellschaft für Musikwissenschaft an der Universität Zürich
  • 2004 - 2005: Lehrtätigkeit an der Primarschule in Andelfingen
  • 2002 - 2004: Mentor für die kantonale Junglehrerbetreuung sowie Praktikumslehrer der Pädagogischen Hochschule des Kantons Thurgau
  • 1995 - 2001: Tätigkeit als Klavierlehrer
  • 1994 - 2004: Lehrtätigkeit an der Primarschule in Sulgen

Publikationen

Bücher

  • „Forschungsgruppe Broadcasting Swissness (Hg.): Die Schweiz auf Kurzwelle. Musik – Programm – Geschichte(n)“. Zürich: Chronos 2016.
  • „Gion Antoni Derungs: Verzeichnis der Kompositionen“. 2 Bde. Zürich: Eigenverlag (8/2015).

Aufsätze und kleinere Beiträge

  • „Collected ‹Swissness›: The significance of Fritz Dür’s tape collection for the Swiss short-wave service and as a manifestation of a spiritual national defense“. (Druck in Vorbereitung).
  • „Ein klingendes Alpenpanorama: Arthur Honeggers Alpenglüe als Exempel für musikalische Swissness“. In: Forschungsgruppe Broadcasting Swissness (Hg.): Die Schweiz auf Kurzwelle. Musik – Programm – Geschichte(n). Zürich: Chronos 2016, S. 37–50.
  • „Vom Radioarchivbestand zum klingenden Kulturerbe. Ein Arbeitsbericht aus dem Forschungsprojekt ‹Broadcasting Swissness›“. In: Eckhard Bolenz et al.: Wenn das Erbe in die Wolken kommt. Digitalisierung und kulturelles Erbe. Essen: Klartext 2015, S. 145-151.
  • „Ordnung im Kaleidoskop. Ein Bericht zur Neuordnung des Werkverzeichnisses von Gion Antoni Derungs“. In: Die Tonkunst (4/2015) S. 436-438.
  • „Sinfonie Nr. 6, op. 153. ‹Die Romantische›“. In: Gion Antoni Derungs: Wichtig ist allein das klingende Resultat. Chur (3/2015), S. 26.
  • „Der klingende Jahreskreis. Melodien, Rhythmen und Lärm in Volksbräuchen der Schweiz“. Zusammen mit Patricia Jäggi zur CD von Brigitte Bachmann-Geiser, Zytglogge Verlag, 2013 (CD ZYT 4623). In: Schweizerische Volkskunde (= Korrespondenzblatt der Schweizerischen Gesellschaft für Volkskunde. 104/2014 (August), S. 45-46.
  • „Wie klingt Swissness in der Sammlung Dür? Die Sammlung Dür und das ‹Bild der Schweiz›“. In: Gutsche, Fanny; Oehme-Jüngling, Karoline (Hg.): Die Schweiz im Klang. Repräsentation, Konstruktion und Verhandlung (trans)nationaler Identität über akustische Medien. Basel 2014, S. 93-107.
  • „Im Geiste Liszts und doch ganz anders. Bedřich Smetana komponiert seine ersten sinfonischen Dichtungen.“ In: Die Tonkunst (1/2014) S. 74-85. Zum Text
  • Vorwort zu Johannes Wagenaars „Cyrano de Bergerac“, Ouvertüre op. 27. Musikproduktion Jürgen Höflich München, 2013.
  • Vorwort zu Josef Myslivečeks „Tre Notturni“. Musikproduktion Jürgen Höflich München, 2013. Zum Text
  • Vorwort zu Josef Myslivečeks „Concerto in Re“. Musikproduktion Jürgen Höflich München, 2012. http://www.musikmph.de/musical_scores/vorworte/1237.html
  • Vorwort zu Gustav Mahlers „Blumine“. Musikproduktion Jürgen Höflich München, 2011. http://www.musikmph.de/musical_scores/vorworte/1165.html
  • „Hörbuchkritik: Eine Textsorte erfindet ihr eigenes Vokabular. Zur Problematik über das Verschriftlichen von Gehörtem.“ In: Werkstücke #1 hrsg. vom Institut für Populäre Kulturen, Zürich, 2011, S. 49 – 62.
  • „Jane Austens Erbe“. Coautor für Radiosendung auf Radio Stadtfilter Winterthur, Sendedatum 30. 5. 2011.
  • „Alles kein Zufall – Die Tonarten in der Alpensinfonie op. 64 von Richard Strauss.“ In: Die Tonkunst, 3/3 (2009). Lübeck, 2009, S. 339 – 345.
  • „Vom Übungsstück zur kunstvollen Eröffnung: Die formale Idee hinter J. S. Bachs Präludium in C-Dur BWV 846 aus dem Wohltemperirten Clavier I.“ In: Schweizer Jahrbuch für Musikwissenschaft 2007 – Neue Folge 27. Bern, 2008, S. 239 – 243.

Vorträge und Interviews

  • Blasmusik als Vermittlerin von Heimatgefühlen: Eine Fallstudie zu ‹Swissness› am Radio. Referat gehalten an der Tagung "Populäre Musik und Identitätspolitiken" (18.-20.2.2016), Universität Zürich.
  • Die Schweiz auf Kurzwelle. Eine Radioshow (Sendetermin 16. August 2015). Interview für die Tagesschau des Schweizer Fernsehens. Altdorf, 14. August 2015.
  • (Re-)Composing Swissness – Volkslieder als Konstrukteure klanglicher Identität. Referat im Panel «Broadcasting Swissness: Die klingende Schweiz im Radio – Kulturwissenschaftliche Perspektiven auf auditive Identitätspolitiken mit ‹Schweizer Musik›», 24. Juli 15. Im Rahmen des 40. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Volkskunde, 22.-25. Juli 2015 in Zürich.
  • Cédric Dumont und Hans Moeckel: Lichtgestalten der Unterhaltungsmusik – oder die Unterhaltungsorchester auf ‹Mission Swissness›. Referat gehalten im Rahmen des projektinternen Workshops «Archive und ‹Klingendes Kulturgut›: Die Sammlung Dür – zur memopolitischen Karriere einer Sammlung von akustischer ‹Swissness›» am Institut für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich, 13. Mai 2015 in Zürich.
  • Schweiz sucht eine neue Hymne (Sendetermin 18. April 2015). Interview mit Oliver Glasenpp für Deutsche Welle TV. Zürich, 1. April 2015.
  • Collected ‹Swissness›: The Significance of the Tape Collection of Fritz Dür for the Swiss Radio International and its Manifestation of the ‹Geistige Landesverteidigung›. Referat gehalten an der Jahreskonferenz 2014 des International Council of Museums (COMCOL), 3.-6. Dezember 2014 in Celje (Slo).
  • Das SNF-Forschungsprojekt ‹Broadcasting Swissness›. Poster-Präsentation im Rahmen der Jahrestagung des LVR-Instituts für Landeskunde und Regionalgeschichte zum Thema ‹Wenn das Erbe in die Wolke kommt - Digitalisierung und kulturelles Erbe›, 13.-14. November 2014 in Bonn (D).
  • Klingende ‹Swissness›. Geistige Landesverteidigung in der klanglichen Praxis des Schweizer Auslandsradios – Schallarchivalien als kulturwissenschaftliche Quellen. Referat (zusammen mit Dr. des. Johannes Müske) im Rahmen der interdisziplinären Konferenz „Auditive Wissenskulturen. Das Wissen klanglicher Praxis“ an der Karl Franzens Universität und der Universität für Musik und darstellende Kunst, Graz (A), 18.-21. Juni 2014.
  • Schreiben über Musik: Schwierigkeiten beim Verschriftlichen von Klängen. Referat im Rahmen des Workshops „Klänge als Medium der kulturwissenschaftlichen Forschung“ an der Universität Zürich, 12. März 2014.
  • Wie klingt Swissness in der Sammlung Dür? Die Sammlung Dür und das «Bild der Schweiz». Referat im Rahmen der Tagung „Die Schweiz im Klang. Repräsentation, Konstruktion und Verhandlung (trans)nationaler Identität über akustische Medien“ an der Universität Basel, 11. September 2013.
  • Das Forschungsprojekt «Broadcasting Swissness». Gastreferat am Musikwissenschaftlichen Institut der Universität Zürich, 6. November 2013.

Lehrveranstaltungen


  • HS 15: ‹Populäre Musik und Radio›. Vertiefungsmodul zusammen mit Dr. Johannes Müske am Institut für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich.
  • FS 15: ‹Broadcasting Swissness. Identitätspolitiken mittels Musik beim Schweizerischen Kurzwellensender›. Lehrveranstaltung im Rahmen der Ringvorlesung ‹Kulturen der Sinne› am Institut für Sozialanthropologie und empirische Kulturwissenschaft der Universität Zürich, 5. März 2015.