Plagiate

Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten

I. Wir möchten Plagiate verhindern. Studierende erlernen im Unterricht – vorbeugend – wissenschaftliche Redlichkeit; wir behandeln mögliche Verdachtsfälle vertraulich und suchen gemeinsam Lösungen der Probleme, die zu Plagiaten führen.

Wir unterrichten im Einführungsjahr (Grundlagenkurs) die Techniken wissenschaftlichen Arbeitens und stellen weiterführende Informationen zur Verfügung (links s.u.). Jeder schriftlichen Arbeit mit über 2’500 Wörtern Umfang muss in der Ethnologie die „Selbstständigkeitserklärung ESZ“ der Philosophischen Fakultät beigelegt werden (s.u.), in der die/ der VerfasserIn u.a. die korrekte Angabe der Quellen bestätigt.

II. Die an der UZH gültige Definition für Plagiat lautet

  • „Unter einem Plagiat ist die ganze oder teilweise Übernahme eines fremden Werks ohne Angabe der Quelle und des Urhebers bzw. der Urheberin zu verstehen. Das Plagiat ist im Grund genommen eine Verletzung des Urheberrechts. Kürzere Passagen eines fremden Werkes dürfen zitiert werden. Dies setzt aber eine Kennzeichnung des Zitats und eine Angabe der Quelle voraus.“

III. Kommt der Verdacht eines Plagiates auf, wird jeder Fall weiter verfolgt. Informations- und Sammelstelle in der Ethnologie: ethno-studienleitung-jn@isek.uzh.ch

  1. Studierende ebenso wie Dozierende können sich bei Unklarheiten und Fragen jederzeit an Juliane Neuhaus wenden (Plagiatsbeauftragte).
  2. Dozierende verwenden bei Verdacht auf Plagiate die Plagiatserkennungssoftware der UZH: docoloc.
  3. Studierende werden zur Diskussion eines Plagiatsverdachtes zu einem Gespräch geladen, bei dem die Plagiatsbeauftragte anwesend ist. Das Gespräch wird protokolliert und von den Anwesenden unterzeichnet.
  4. Wenn der Verdacht sich erhärtet, werden weitere Massnahmen eingeleitet:
    1. Information der Prüfungsabteilung des Studiendekanats der Philosophischen Fakultät
    2. Anzeige eines mögl. Disziplinarfehlers an den Rektor der UZH (Prüfung eines Disziplinarverfahrens durch den Universitätsanwalt)

IV. Plagiate verstossen gegen das Recht an geistigem Eigentum. Ob willentlich oder „aus Versehen“ entstanden – Plagiate sind keine Bagatelldelikte sondern können schwerwiegende Folgen haben:

  1. Aberkennung (nicht bestehen) der Leistung mit plagiierten Stellen
  2. Disziplinarverfahren vor der UZH. Folgende Sanktionen können bei vorliegen eines Disziplinarfehlers verhängt werden: schriftlicher Verweis, Ausschluss von Lehrveranstaltungen oder von der Benützung einzelner Universitätseinrichtungen für die Dauer von höchstens einem Semester oder der Ausschluss von Prüfungen oder Studium für ein bis sechs Semester (http://www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/haas/Universitaetsanwalt/DasDisziplinarverfahren.html, Zugriff 14.04.14)

Links

http://www.lehre.uzh.ch/plagiate.html (Seite der UZH mit weiterführenden Informationen, auch für Studierende)

http://www.isek.uzh.ch/ethnologie/studium/downloads.html (ISEK - Ethnologie: Richtlinien akademische Arbeiten; Selbständigkeitserklärung, Merkblatt UZH dt./ engl.)

http://www.isek.uzh.ch/ethnologie/studium/downloads/leitfaedengrundlagenkurse.html (ISEK - Ethnologie: Leitfäden Grundlagenkurse und Info Sammelmappe wissenschaftliche Arbeitstechniken)

http://www.hochschuldidaktik.uzh.ch/hochschuldidaktikaz.html#P (UZH: Plagiaten vorbeugen)

Weitere Informationen bietet auch der Universitätsanwalt:
http://www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/haas/Universitaetsanwalt.html
http://www.rwi.uzh.ch/lehreforschung/alphabetisch/haas/Universitaetsanwalt/Plagiate.html