Südasien

Südasien Schwerpunkt

 

Regionaler Forschungsschwerpunkt Südasien

Südasien ist eine Region grosser sprachlicher, politischer und religiöser Diversität, die eine lange Tradition des intellektuellen Austausches mit anderen Regionen, insbesondere Ostasien, dem Mittleren Osten, Ostafrika und Europa aufweist. Auseinandersetzungen mit dieser Region haben einflussreiche theoretische Diskussionen in der Ethnologie, wie beispielsweise postkoloniale Ansätze und die Subaltern Studies, nachhaltig geprägt.

Unser regionaler Fokus liegt insbesondere auf Nord- und Südindien, Bangladesch und Nepal. Unsere Forschungsinteressen sowie unsere regelmässig angebotenen Lehrveranstaltungen behandeln unterschiedliche thematische Felder, welche nicht nur in der Südasienforschung, sondern auch allgemein in der Ethnologie eine bedeutende Rolle spielen. Dies sind u.a. soziale und religiöse Bewegungen und Konflikte, Nationalismus, Personenkonzepte, Kolonialismus, postkoloniale Studien, Gender, Migration, therapeutischer Pluralismus, Wissens(trans)formationen, Säkularismus und Nichtreligion, politische Prozesse und Staatlichkeit, Wissenschaft und Technologie.

Zudem organisieren wir das Südasien Forum (SAF), welches den SAF-Newsletters und die SAF-Lecture Series umfasst. Darüber hinaus führen wir regelmässig Exkursionen nach Indien durch. Verschiedene südasiatische Sprachen können an der Abteilung Indologie des Asien-Orient-Instituts erlernt werden. Daneben bestehen Kooperationen zu verschiedenen Institutionen in Südasien, u. a. zur Jawaharlal Nehru University (JNU) in Neu Delhi, dem Tata Institute of Social Sciences (TISS) in Bombay und der Jahangirnagar University (JU) in Dhaka.

Die jeweiligen Schwerpunkte der an diesem Regionalschwerpunkt beteiligten Forschenden können hier eingesehen werden:

Sandra Bärnreuther
Tara Bate
Anne Breubeck
Werner Egli
Rohit Jain
Johannes Quack
Mascha Schulz