Lena Kaufmann

Lena Kaufmann, Dr.

assoziierte Wissenschaftlerin

lena.kaufmann@uzh.ch

Forschungsinteressen

Ethnologie des translokalen und globalen Chinas, Migration, Landwirtschaft, Ernährung, digitale Infrastrukturen, materielle Kultur, Wissen, Technologie, China und die Schweiz, China und Afrika, Gender

Forschungsgebiete

China, Schweiz, Kongo-Brazzaville

Kurzbio

Lena Kaufmann ist Ethnologin und Sinologin. Sie ist assoziierte Wissenschaftlerin am ISEK sowie Postdoktorandin im interdisziplinären SNF-Projekt „Digital Entanglements: Discourses and practices around Sino-Swiss fibre optic infrastructures since the 1970s“ am Historischen Seminar der Universität Zürich. Sie ist Autorin von Rural-Urban Migration and Agro-Technological Change in Post-Reform China (2021, Amsterdam University Press) sowie Gründungsmitglied und Vize-Sprecherin der Regionalgruppe China der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie.

Ihre Dissertation “Paddy field bound: Chinese rice farmers’ strategies for protecting their farmland resources in rural-urban migration, 1980s to 2010s” wurde mit einem Marie Heim-Vögtlin-Stipendium des Schweizerischen Nationalfonds (SNF) ausgezeichnet und für den Mercator Award 2019 nominiert. Sie lebte insgesamt vier Jahre in China und forschte zum ländlichen und städtischen China. Daneben führte sie explorative Feldforschungen zu chinesischen Migranten in Kongo-Brazzaville durch und forscht derzeit zu chinesischen Technologien in der Schweiz.

Lena Kaufmann war als BA-Studienkoordinatorin am ISEK (2018-2019) und als wissenschaftliche und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Ethnografischen Museum der Universität Zürich (2012-2018) tätig. Zuvor war sie Beraterin bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Peking (2009-2010) und Delegationsbetreuerin und Dolmetscherin (Chinesisch, Deutsch und Englisch) im Besucherprogramm des Goethe-Instituts und anderer Institutionen (2008-2010). 2009 schloss sie ihren M.A. (Magister Artium) in Ethnologie und Sinologie an der Freien Universität Berlin ab mit der Arbeit „Mala tang: Alltagsstrategien ländlicher Migranten im urbanen Shanghai“. Sie studierte in Rom, Shanghai und Berlin und war Vollstipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) und des Chinese Scholarship Council sowie Erasmus-Stipendiatin.