Übung Japanologie im FS15: Zeugnisse japanischer Religion im Übergang von der Neuzeit zur Moderne

Liebe Studierende,

am Asien-Orient-Institut wird im Frühlingssemester 2015 eine Übung in Japanologie angeboten, die sich mit japanischen Bildrollen im Völkerkundemuseum beschäftigt. Sie kann in Ethnologie als Studium Generale angerechnet werden.

Beschreibung:
In dieser Übung nehmen wir die Bildrollen der Sammlung Wilfried Spinner des Völkerkundemuseums als Ausgangspunkt für die Untersuchung verschiedener religiöser Strömungen im Japan der Edo und Meiji-Zeit. Die zeitgleiche Ausstellung „WegZeichen" im Völkerkundemuseum der Universität bietet eine einmalige Gelegenheit, unmittelbar mit den Objekten der Sammlung zu arbeiten, und teilweise wird die Übung im Museum sowie im Depot stattfinden. Um die Wurzeln der hier vertretenen populären Glaubensrichtungen zu verstehen, werden ältere Entwicklungen miteinbezogen, so dass die Übung auch dazu dient, das Verständnis der japanischen Religionsgeschichte zu vertiefen. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, um frühzeitige Anmeldung bei der Dozentin wird gebeten.

Zeit: Di 14.00-15.45

Leistungsnachweis: Regelmässige Mitarbeit, Textlektüre, Kurzreferat.

Literatur: 
Steineck & Wernsdörfer: „Weg Zeichen – Japanische Kult- und Pilgerbilder. Die Sammlung Wilfried Spinner (1854–1918)".

Fabio Rambelli: „Buddhist materiality".

Hitoshi Miyake: „Shugendo: Essays on the Structure of Japanese Folk Religion".

H. Byron Earhart: „Japanese Religion: Unity and Diversity”.