Profil

Das ISEK ist ein universitäres Institut, das zwei Forschungs- und Lehrbereiche und ein universitäres Museum im Schnittfeld von Kultur- und Sozialwissenschaften zusammenführt und eine Plattform für interdisziplinären Dialog bildet.

Das ISEK bietet Bachelor-, Master- und Doktoratsstudiengänge in den beiden Fächern Ethnologie und Populäre Kulturen an. Die Fächer beschäftigen sich mit verschiedenen Ausdrucksformen von Kultur und Gesellschaft und sind durch komplementäre Forschungsansätze, etwa im Bereich der qualitativen empirischen Methoden, verbunden. Das Themenspektrum reicht von der Untersuchung populärer Literaturen und Medien über die Alltagskulturforschung und die Erforschung von Aspekten sozio-ökonomischen Wandels bis hin zur Analyse von globalen Transformationsprozessen und deren Auswirkungen auf lokaler Ebene.

Die systematische Verbindung von Forschung und Lehre ist für das Wissenschaftsverständnis des ISEK zentral. Projektorientiertes Arbeiten bildet die Grundlage der Ausbildung in beiden Fächern und bereitet auf vielfältige Berufsfelder vor.

Für Forschung, Lehre und Öffentlichkeitsarbeit stehen Archive in Bild, Ton und Schrift sowie drei öffentliche Bibliotheken zur Verfügung.

Geschichte des Instituts

Das ISEK wurde auf den 1. Januar 2014 gegründet und hat drei Standorte. Es umfasst das ehemalige Ethnologische Seminar an der Andreasstrasse 15 (Geschichte der Ethnologie), das ehemalige Institut für Populäre Kulturen an der Affolternstrasse 56 (Geschichte der Populären Kulturen) sowie das Völkerkundemuseum an der Pelikanstrasse 40 (Geschichte des Völkerkundemuseums).